17.01.11 12:11 Uhr
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Tunesien: Frau des Präsidenten nimmt bei der Flucht 1,5 Tonnen Gold mit

Die französische Zeitung "Le Monde" berichtet auf ihrer Internetseite, dass die Ehefrau des geschassten tunesischen Präsidenten bei der Flucht noch Gold im Wert von 45 Millionen Euro mitgenommen haben soll. Diese Informationen sollen vom Geheimdienst stammen.

Leila Ben Ali ist in die Zentralbank von Tunis gegangen und habe dort das Gold abgeholt. Der Direktor der Bank soll sich anfangs gesträubt haben das Gold herauszugeben. Daraufhin kontaktierte die Präsidentengattin telefonisch ihren Mann, der veranlasste, dass ihr die Goldbarren ausgehändigt wurden.

Das Präsidentenehepaar wird in Saudi-Arabien vermutet.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Flucht, Gold, Geheimdienst, Tunesien, Zentralbank, Ben Ali
Quelle: de.news.yahoo.com
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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2011 12:14 Uhr von Lolali
 
+81 | -1
 
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und wie hat sie die 1.5 Tonnen transportiert? In der Handtasche?
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17.01.2011 12:22 Uhr von Klassenfeind
 
+55 | -10
 
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Ich wundere mich: doch immer wieder, mit welcher Unverfrohrenheit Diktatoren " Dritter - Welt - Länder ihr Volk hungern lassen, während sie selbst im unanständigstem Luxus, mit dem vom Volk geklauten und vorenthaltenen Geldern, schwelgen.

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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17.01.2011 12:35 Uhr von EvilMoe523
 
+32 | -1
 
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@ Lolali: Vielleicht in einem Auto?

Bei Zugang zu Gold im Wert von 45 Millionen Euro, würde mir auch ein Plan einfallen, wie ich auf schnellstem Wege sagen wir 40-50 Barren Gold entwende und verlade.
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17.01.2011 12:50 Uhr von hboeger
 
+2 | -36
 
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17.01.2011 12:59 Uhr von derSchmu2.0
 
+11 | -3
 
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Faboan im Grunde stimmts scho, nur hier wird dieses Gehabe weitaus subtiler angegangen. Der Luxus kommt erst auf, wenn der politische Posten verlassen und ein Vorstandsposten in Beschlag genommen wurde. Desweiteren bezieht sich dann der Luxus nicht direkt auf materielle Gueter sondern darauf, gewisse Dinge/Gruppen/Menschen nach seiner Pfeiffe tanzen lassen zu koennen. Das hat den Vorteil, dass eben diese Gruppen nicht nur diese Leitperson akzeptieren und nicht aus dem Land jagen, sondern auch das tun, was man verlangt bzw. das zu akzeptieren.
Waehrend in anderen Laendern, die Herrscher offen protzen und die kleinen verschimmeln lassen, wird dies hier nur ganz langsamen durchgezogen. Das ist wie mit einem Frosch in einem Topf Wasser. Ist das Wasser schon kochend heiss, wenn man den Frosch reinsetzt, springt der Frosch hinaus. Beginnt man mit der Erwaermung des Wassers, wenn der Frosch schon drinn sitzt, dann bleibt er auch drinn, bis es zu spaet ist. Dazu gehoeren wir dann auch...Ein Teil der Bevoelkerung hat zwar schon gemerkt, dass die da oben nicht umbeding fuer uns denken, wenn sie regieren und taktieren, aber ein Gross der Bevoelkerung ist damit immer noch relativ zufrieden...auch, weil die Regierung gut daran tut, die einzelnen Schichten gegeneinander aufzuwiegeln...
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17.01.2011 13:09 Uhr von BigNose82
 
+4 | -0
 
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hboeger: Ääääääh und warum bist du dir da so sicher?
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17.01.2011 13:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -25
 
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17.01.2011 13:38 Uhr von sicness66
 
+18 | -2
 
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Der Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur: ist, bei der Demokratie darf man sich aussuchen von wem man sich verarschen lässt!

Aber das mit dem Gold ist gar nicht so dumm. Schließlich ist das immer noch (inoffiziell) die Weltwährung. Bricht das Weltwährungssystem zusammen, wehe dem der Papier- und Buchgeld besitzt.
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17.01.2011 13:47 Uhr von Hirnfurz
 
+9 | -0
 
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Natürlich geht das: siehe "The Italian Job". Alles was man braucht sind ein paar umgebaute Minicooper! :D
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17.01.2011 14:04 Uhr von Copykill*
 
+3 | -1
 
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Was für eine lächerliche Summe ! Also dafür das es das Präsidentenehepaar war, ist es vergleichsweise eine lächerliche "Abfindung".

Da haben es aber einige Banker
schon besser hinbekommen !
:-)
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17.01.2011 14:13 Uhr von Wurst_afg
 
+4 | -4
 
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Tunesien ist kein Dritte-Welt-Land -.-

und selbst wenn es so wäre. Was hindert uns daran deren Beispiel zu folgen und hier unsere Werte und Rechte zu vertreten. Aber sobald es hart wird, zucken alle. Das war so und das wird immer so bleiben.
Lief am Wochenende erst "Aufstieg des Bösen" wo ich mir dachte, warum rennen die die Affen nicht einfach nieder?!
(Ich vergleiche die NS-Zeit nicht mit heute sondern das Verhalten der Menschen!)

@Edith, mit "Affen" meine ich nicht die Juden

[ nachträglich editiert von Wurst_afg ]
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17.01.2011 14:46 Uhr von schnapsman
 
+1 | -0
 
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armes tunesien in tunesien is er der staatsfeind nr.1 da hilft ihm sein Gold auch nix wenn er keine ruhe mehr hat in der eigen Heimat ! -.-
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17.01.2011 14:51 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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Kuwaits Emir schenkt jedem Bürger 1000 Dinar: In Algerien und Tunesien sind die Proteste aufgrund von Arbeitslosigkeit, Armut und ausweglos erscheinender Lage in erstarrten Regimen entstanden, deren führende Schichten sich selbst bereichern. Nachdem dies in Tunesien zum Sturz des diktatorisch seit 1987 herrschenden Präsidenten Ben Ali geführt hat, dürften allen anderen Regime in den arabischen Ländern fürchten, dass ihnen ähnliches passieren könnte und die Repression nicht länger wirkt.

Mag sein, dass dies auch der Hintergrund für die Beschenkungsaktion von Kuwaits Emir Shaikh Sabah Al Ahmad Al Sabah war, an die 1,12 Millionen Bürger des Landes 4 Milliarden Dollar zu verteilen und kostenloses Essen für 14 Monate zu versprechen. Der Herrscher des an Öl reichen Emirats, einer konstitutionellen Monarchie, hat diese Ankündigung heute nach einer nächtlichen Sitzung des Kabinetts verkündet.

Man erwähnt freilich Tunesien nicht, sondern sagt, damit wolle man verschiedene Jubiläen feiern, nämlich 50 Jahre Unabhängigkeit von Großbritannien, die Befreiung von der irakischen Besatzung durch den Golfkrieg vor 20 Jahren und die 5-jährige Herrschaft des Emirs. Allerdings ist die Inflation in Kuwait stark angestiegen, besonders die Preise für Lebensmittel sind in die Höhe geschossen. Weil aber auch der Haushaltsüberschuss danke der Öleinnahmen in den letzten Jahren stetig gewachsen ist und jetzt bei 140 Milliarden Dollar liegen soll, will das Emirat offenbar durch das Geschenk die Schieflage ein wenig korrigieren. Einmalig erhält jeder Bürger 1000 Dinar (3.559 Dollar) und bis 31 März 2011 kostenlos die wichtigsten Lebensmittel.

Damit könnte freilich die Ruhe nicht wirklich gesichert werden, denn die 2,4 Millionen Ausländer, die in Kuwait wohnen und arbeiten, werden nicht beschenkt und genießen auch die übrigen sozialstaatlichen Vorteile der in Kuwait geborenen Bürger nicht.
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17.01.2011 15:10 Uhr von nyquois
 
+4 | -2
 
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Wie: nier alle Tunesien als 3. WeltLand bezeichnen... Tunesien ist alles, nur das nicht. Tunesien hat die stärkste Mittelschicht in Nordafrika!
Das einzige Problem war halt der Diktator und der Polizei-/ Überwachungsstaat.
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17.01.2011 15:46 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -2
 
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Und wenn Tunesien ein 3. Welt Land waere soweit ichs noch von Sowie im Kopf habe, sind gewisse Markenzeichen eines 3.Welt-/Entwicklungslandes die vorherrschende Vetternwirtschaft, Korruption und organisierte Kriminalitaet in hoeheren Kreisen. Dazu kommen evtl noch desolate, unterentwickelte Infrastruktur hinzu etc. Wenn man sich das so ma in Deutschland anschaut, sind wir nach den ersten drei Punkten auch schon ein Entwicklungsland. Was die Infrastruktur und die sozialen Netze angeht, so sind sie noch vorhanden und stehen weit ueber dem, was in manch anderem Land abgeht, aber diese Eigenschaften nach unten zu korrigieren duerfte wohl in den naechsten Jahren kein Problem sein...also was soll die Diskussion, ob das nun ein Entwicklungsland ist oder nicht...
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17.01.2011 16:02 Uhr von Historymaker
 
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mal ehrlich: Wir motzen über unsere Poltiker aber was hier und in diktatorischen Staaten abgeht. Ist doch nochmal nee ganze Ecke dreister =)

Eine schöne Woche euch allen
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17.01.2011 16:35 Uhr von hboeger
 
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@BigNose82: Welches Flugzeug nimmt denn 4,6 t mit ?
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17.01.2011 16:57 Uhr von Hebalo10
 
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@ Faboan, mich würde brennend interessieren, welches Land/Staatsform für Dich wohl in Frage käme? In einer echten Diktatur würde Du das Internernet kaum nutzen und wenn, hätte man Dich für die geringste Kritik weggesperrt.

Achja, mir geht es in Deutschland gut, ich habe ein ausreichendes Einkommen, kann mich frei bewegen und jedes Land dieser Welt besuchen - ich brauch nicht mehr!

In der DDR war mir all dies 40 Jahre lang versagt - in einer Diktatur!
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17.01.2011 17:37 Uhr von BigNose82
 
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hboeger: Wie kommst du denn jetzt schon wieder auf 4,6 t? Gegenstand der Diskussion ist ein Gewicht von 1,5 t. Dass dieses "Päckchen" sicher nicht von der guten Dame allein bewegt oder gar im Handgepäck verschwunden ist, sollte jedem hier klar sein. Außerdem geht es in der News auch nicht um das wie, sondern um die Tatsache an sich. Vielleicht haben sie das Gold irgendwo gebunkert, vielleicht wird es mit einer Militärkargomaschine ausgeflogen, vielleicht.... ist auch völlig hupe, hier geht es, wie gesagt darum, dass sich die Herrschaften Staatsoberhäupter vor dem dienstlichen Exitus noch fix die Taschen gefüllt haben...
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17.01.2011 19:15 Uhr von HansiHansenHans
 
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Der Guido und seine Hotel-Kumpanen: machen das schon. Und wir machen mit einem Lächeln unsere Kreuzchen bei der FDP. MEHR NETTO VOM BRUTTO.
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17.01.2011 20:42 Uhr von SubSeven1337
 
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So eine Schl....... Unglaublich!
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18.01.2011 09:10 Uhr von hboeger
 
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qSubSeven1337 wie wahr ! ! !
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18.01.2011 11:04 Uhr von GroundHound
 
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Nachgerechnet: 1.5 Tonnen Gold, im Wert von 45-50 Millionen Euro sind vom Volumen her ein Würfel mit ca. 43cm Kantenlänge.
Gar nicht so groß. Nur schwer. ^^
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18.01.2011 11:09 Uhr von Guybrush-Threepwood
 
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Da fällt mir die Szene aus "Robin Hood" ein, als Kevin Costner dem Bischoff am Ende die ganzen Säcke mit Goldstücken in die Hand drückt und ihn dann aus dem Fenster wirft. Vielleicht könnte man das hier ähnlich machen, die 1.5 t ziehen bestimmt beträchtlich nach unten :P
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19.01.2011 08:01 Uhr von Jummi
 
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Warum können die ihre Völker: so unterdrücken?

"Unter westlichem Diktat
Der Umsturz in Tunesien ist für arabische Regierungen, die USA und die EU ein Schock. Sie arbeiteten gemeinsam daran, die Bevölkerung der Region in Armut zu halten

Die arabischen Führer können die »Lektion von Tunesien« nicht ignorieren, hieß es in einem Kommentar der unabhängigen syrischen Tageszeitung Al Watan einen Tag, nachdem der tunesische Präsident Zine Al Abidine Ben Ali gestürzt worden war. Die arabischen Führer sollten ihre politischen Entscheidungen immer im Interesse der Bevölkerung treffen, um »Stabilität und Sicherheit« zu gewährleisten, nur so könnten »Chaos und innenpolitische Krisen« vermieden werden. Weil die syrische Führung sich von dieser Einschätzung leiten ließ, habe sie zwar »Freunde im Westen verloren«, dafür aber die Unterstützung der eigenen Bevölkerung gewonnen, hieß es weiter. Letztlich richte sich die tunesische Lektion auch an die westlichen Führer, vor allem an die Vereinigten Staaten und an die Europäische Union. Sie hätten Ben Ali politisch, militärisch und finanziell unterstützt, den Willen der Bevölkerung aber ignoriert. Der Sturz Ben Alis zeige aber, daß der Willen der arabischen Bevölkerung gesiegt habe.
Stagnation
Arabische Regierungen zogen schnell die Konsequenzen und ließen die Leine vor allem dort locker, wo es die Menschen am meisten drückt, beim Hunger. Der jordanische König ordnete eine Steuersenkung auf Treibstoff und Grundnahrungsmittel an, der Emir von Kuwait verteilte Geld und läßt die Bedürftigsten bis Ende März Grundnahrungsmittel gratis einkaufen. Syrien verdoppelte die Subventionen für Heizöl, und der saudische König versprach neue Programme zur Einkommenssteigerung.

Doch damit wird es nicht getan sein. Seit Jahrzehnten stagnieren die Lebensbedingungen der arabischen Bevölkerung auf niedrigstem Niveau, während die Waffenarsenale ihrer Staaten sich füllen und die Herrscherfamilien immer reicher werden. Die Gründe für die wachsende Schere zwischen arm und reich in der arabischen Welt sind vielfältig, nicht in jedem Land ist die Lage gleich. Ungebrochene Selbstbedienungsmentalität der herrschenden Familien gibt es in den meisten Staaten, oft verbunden mit politischer Stagnation und Repression, wie es kürzlich bei den Parlamentswahlen in Ägypten offen zutage trat. Korruption ist allgegenwärtig, ob es um das Anmieten einer Wohnung, die Ausstellung von Papieren, die Vermittlung einer Arbeitsstelle oder um einen Platz im Krankenhaus geht. Privatisierung im Gesundheitswesen macht gute medizinische Versorgung zum Luxus, während öffentliche Krankenhäuser völlig vernachlässigt, Ärzte und Pflegepersonal unterbezahlt werden. Nicht nur in Kairo übernachten Menschen auf dem Gehsteig vor öffentlichen Krankenhäusern, um am nächsten Morgen ein Krankenhausbett zu ergattern....

Zit. aus Junge Welt

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