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Bundesdatenschutz übt Kritik an Behörden, die Kontodaten von Bürgern abfragen

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert, laut einem Zeitungsbericht der "neuen Osnabrücker Zeitung", die Praxis, das Finanzämter und Sozialbehörden, immer öfter in die Kontostammdaten von Bürgern einsehen würden.

Im Jahr 2010 sollen es 58000 Fälle gewesen sein, bei denen die Behörden Kontodaten eingesehen haben. Wie Peter Schaar weiter ausführte, wäre das zum Jahr 2009 ein Anstieg um 1/3.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte führt den Anstieg auf die massive Ausweitung der Kontrollbefugnisse der Behörden zurück.Anfangs, so sagte er, durften Konten nur zur Terrorabwehr oder dem Verdacht der Geldwäsche eingesehen werden, mittlerweile würde dies auch ohne konkreten Verdacht geschehen.


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WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Behörde, Datenschutz, Kontodaten, Abfrage
Quelle: www.fr-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2011 12:44 Uhr von a.berwanger
 
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Wie war das noch? Was wurde damals erzählt? Nein das Bankgeheimnis wird damit nicht vollkommen beseitigt denn solche Einsichten kommen nur bei Strafverfolgungen und mit richterlichem BEschluss zum Einsatz.

Jo vonwegen..wie alles wars gelogen und niemand ging richtig auf die BArikaden. Normal hätte man für diese Art von Bürgereinschränkung die gesamte Bande zum Teufel jagen müssen wie Tunesien ihren Presi aber Neeee...wir in Deutschland lassen uns sogar das Bankgeheimnis nehmen...
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17.01.2011 13:42 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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Blaaaaa Blaaa Blaaaa: "Wir üben Kritik! Das geht so nicht! Das sollte geändert werden!"

UND?

Passiert doch nichts! Immer das Gelaber. Wenn nicht ernsthaft dagegen vorgegangen wird, ist das alles heiße Luft. In dem Zusammenhang einen Gruß an mein ehemaliges Bafög-Amt, die mehr über mich wissen, als meine Verwandten zusammen...

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