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AOK: Ärzte sollen für mehr Geld auch mehr Leistung bringen

Bevor die Regierung am Montag die Beratungen über eine weitere Gesundheitsreform zur Patientenversorgung aufnimmt, hat die AOK gefordert, dass die Ärzte und auch Krankenhäuser die Versorgung der Patienten von sich aus verbessern.

Da die Mediziner und auch die Krankenhäuser seit 2008 schon 250 Euro pro Versicherten und Jahr mehr bekommen, dürften für eine bessere Versorgung aber nicht wieder die Patienten zur Kasse gebeten werden.

Die AOK würde für eine qualitativ hohe Versorgung auch mehr Geld zahlen. Im Gegenzug muss es aber auch möglich sein, für schlechte Versorgungsqualität das Geld zu kürzen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Geld, Arzt, Krankenkasse, Leistung, AOK
Quelle: www.open-report.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2011 09:33 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -2
 
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Gute Idee ! Trotzdem werden wir Versicherte weiter unser " Eintrittsgeld" ..Zusatzbeitrag...steigende Monatsbeiträge uvm. zahlen dürfen.
Tja, der einsame Rufer im großen Wald....
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17.01.2011 10:26 Uhr von Major_Sepp
 
+8 | -1
 
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Diesen: Vorschlag hätte sich die AOK genauso gut sparen können.

Die Wartezimmer platzen aus allen Nähten, der Mangel an Fachärzten ist eklatant. Die hieraus resultierende Massenabfertigung sehe ich als Hauptursache für eine schlechter werdende Versorgung.

Aber wem erzähle ich das? Der AOK sind doch die Umstände bestens bekannt.

"...für schlechte Versorgungsqualität das Geld zu kürzen."

Darum geht es also. Schuldzuweisung und Kürzung von Geldern!

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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17.01.2011 11:25 Uhr von chrizzio
 
+8 | -3
 
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Frechheit! Die Ärzte zahlen für jeden Kassenpatienten, den sie behandeln aus eigener Tasche ordentlich oben drauf und arbeiten in ihrer Freizeit noch in Nobel-Luxus Krankenhäusern oder machen nächtlichen Bereitschaftsdienst, nur um das zu bezahlen.

Vielleicht sollte die AOK ENDLICH mal ihre total vergurkten Verwaltungsabläufe optimieren und nicht einen Großteil der Beiträge aus dem Fenster werfen!

Wäre die AOK ein Unternehmen in der freien Wirtschaft, wären sie nach 2 Wochen pleite...
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17.01.2011 13:55 Uhr von Marel
 
+2 | -3
 
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Hat schon jemand mal einen armen Arzt gesehen?
Ich gläube Ärzte nagen nicht am Hungertuch. Wie sonst soll sich ein Arzt dann bitte einen Porsche Cayenne leisten können?
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17.01.2011 14:35 Uhr von Artim
 
+7 | -0
 
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Meinem Arzt: gönne ich seinen Porsche, allerdings nicht den Vorständen der über 150 Krankenkassen die ebefalls von meinen Beiträgen ein Luxusleben führen. Würde sich dort mal was ändern bräuchten wir auch keine Zusatzbeiträge. Die Gesundheit ist kein Wirtschaftsgut !
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17.01.2011 15:01 Uhr von Nachrichtenblitz
 
+7 | -0
 
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Äpfel mit Birnen: Ich find es lustig, die Leute betonen immer den Mercedes oder den Porsche vom Arzt, ich verstehe diese Aussage nicht.

Was bedeutet das ?
Vergleicht sich ein normaler Arbeiter, der meintewegen eine 40h Woche hat, mit der Arbeit eines niedergelassenen Arztes ? Wieso wird denn nicht mit einem Geschäftsführer verglichen, einem Unternehmer ? Einem selbständigen Unternehmensberater oder Anwalt der 1000 Mandanten im Quartal hat ?
Wenn man nämlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen würde und nicht eifersüchtig wäre ( jeder konnte sich den Weg des Medizinstudiums aussuchen) , würde man sehen, dass der Verdienst eines Arztes im Vergleich zum Aufwand und der Verantwortung wesentlich geringer ist.... . Dagegen hätten die Ärzte auch nichts wenn sie sich nur um Medizin kümmern müssten, leider ist es aber in den letzten Zeiten so geworden das die Praxis ein Unternehmen ist und von ihr verlangt wird wirtschaftlich zu denken, d.h der Arzt muss sich jetzt Gedanken machen um Wettbewerbsfähigkeit (Stichwort, neue teure Maschinen) Kostenrechnung (Stichwort, effizientes Verschreiben von Medikamenten) Qualitätsmanagement:( Optimierter Ablauf in der Praxis.) Jetzt muss der Arzt also einerseits Wirtschaftlich denken , wird aber andererseits auf seine Pflichten als Arzt hingewiesen und darf nicht streiken bzw. sich nicht beschweren das er seinen Break Even so nicht erreichen kann, weil er ja einen Schwur geleistet hat und Arzt ist...

Ab und zu kommt es vor das Ärzte einmal im Quartal (nämlich zum Ende hin) zu machen, weil es sich schlicht und einfach nicht mehr für sie lohnt, sie würden nichts mehr für den nächsten Patienten bekommen !! Was passiert ? Der Arzt wird schlecht geredet und es wird als Skandal abgestempelt !!

Ab und zu wollen Ärzte keinen Hausbesuch mehr machen, weil es sich schlicht und einfach nicht mehr lohnt und was sich nicht lohnt wird in der Wirtschaft abgeschafft, was passiert ? Der Arzt wird schlecht geredet und es wird als Skandal abgestempelt.


Dann redet der Arzt mit seinem Steuerberater (ja richtig, er hat einen, so eine Frechheit, der gemeine Mensch von nebenan kommt doch auch ohne Steuerberater aus*Ironie*)
Der Steuerberater rät ihm, "Sie haben viele Ausgaben, wenn sie wenigstens ein bisschen sparen wollen, damit ihnen mehr Geld bleibt, leasen sie sich doch einen Geschäftswagen (was für eine Frechheit, der Mensch von Nebenan least auch nicht, er kauft, das billigste Fahrzeug)
Und jeder der sich schonmal für Leasing interessiert hat weis was für Marken das beste Leasingsangebot machen, ich sag mal soviel, es ist nicht Dacia...

Nur nebenbei erwähnt, ist ihnen schonmal aufgefallen das Ärzte meist 2 Autos haben ? Raten Sie mal welches wirklich dem Arzt gehört und welches geleast ist.

Also ich in meinem Fall bin froh das ich kein Arzt bin, wenn ich mal annähernd so viel arbeite und Nächte auf den Kopf haue, bekomme ich 3mal so viel wie ein Arzt. Wenn sich irgendwas nicht für mich lohnt, dann mach ich es einfach nicht und niemand ist mir böse.


IN dem Sinne

schönen Tag noch !!

[ nachträglich editiert von Nachrichtenblitz ]
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17.01.2011 15:25 Uhr von Maglion
 
+7 | -0
 
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@Marel: wenn ein Facharbeiter so viele Stunden, wie ein Arzt buckeln müsste natürlich mit bezahlten Übersunden, könnte er sich auch einen Porsche leisten. ;-)
Für viele niedergelassene Ärzte ist eine 60 Stundenwoch ein Traum, viele arbeiten über 70 Stunden / Woche.

Für die Sätze, die Ärzte für die Behandlung von Kassenpazienten abrechnen können, würden viele hier nicht mal einen Finger rühren.
Hier kann man nachlesen, was Ärtzte abrechnen dürfen:
http://www.aerztekammer-bw.de/...
Davon müssen dann noch die Angestellten und alle anderen kosten bezahlt werden !

Vergleicht das mal mit einer Preisliste eines Handwerkers ! :-) Dann willtst Du kein Arzt mehr werden, sonndern handwerke, von denen sich auch schon viele einen Porsche leisten können. ;-)

Ich kenne einige Ärzte, die nicht mehr verdienen, als ein Fließbandarbeiter bei VW, Porsche oder Mercedes.
Die ärmsten Schlucker sind angestellte Ärzte in öffentlichen Krankenhäusern, dann kommen die Allgemeinmediziner in ländlichen Gegenden.

Ärzte, die sich große Autos leisten können, verdienen ihr Geld nicht mit Kassenpatienten, sondern mit Privatpatienten, die ein mehfaches von dem bezahlen, was die Krankenkassen für das Fußvolk hinblättert.
Es gibt natürlich auch Ärzte, die richtig gute Unternehmer sind und Leistunegn anbieten, die die Kassen nicht bezahlen und von ihren Kunden aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen.

Außerdem haben wohlhaben Ärzte ihr Vermögen vor 20 - 30 jahren gemacht, aus dessen erlösen sie huete noch ihren Luxus finanzieren. Ein junger Arzt, der eine eigene Praxis eröffnen will, hat erst mal einen Arsch voll Schulden, der bezahlt werden will.

Wer heute eine richtig gute medizinische Versorgung erhalten möchte, kommt doch gar nicht darum herum, tief in den eigene Tasche zu greifen, um möglichts lange fit und gesund zu bleiben.

Richtig gute Ärzte arbeiten doch inzwischen nur noch für Privatpatienten oder wandern ins Ausland ab.
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17.01.2011 15:46 Uhr von ProSuite123
 
+2 | -0
 
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@Nachrichtenblitz und Maglion: Danke, das endlich mal jemand sagt wie es wirklich ist und seine egoistische Sichtweise (ich Patient! Arzt böse!) ablegt.
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21.01.2011 15:16 Uhr von Cplusplusler
 
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Aok ist Cool: Also ich bin seit jahren bei der AOK, ich war auch schon bei anderen, bin aber dann doch wieder zu AOK, allein deswegen weil wir NICHT wie bei anderen Krankenkassen pro Arzt besuch zahlen müssen. Die AOK ist bis jetzt die beste die ich jeh hatte, wehr noch nicht bei der AOK war kann sie nicht beurteilen. Ich kann sie nur jeden raten, sie auch mal auszuprobieren, wenn mann so oder so gerade dabei ist sich zu versichern!. AOK- P::E::R::F::E::C::T beste die ich jeh hatte.

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