16.01.11 20:52 Uhr
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E.ON: AKW Grafenrheinfeld soll einen Riss im Reaktor-Innenbereich haben

Im Juni 2010 stellten Experten bei einer Reaktoruntersuchung einen mutmaßlichen Riss im Bereich eines Thermoschutzrohres fest. Dieses liegt im Innenbereich des Reaktors, wo der Hauptkühlkreislauf mit dem Druckbehälter des Reaktors verbunden wird.

Von der bayerischen Atomaufsicht und vom Konzern wurde der Vorfall zuerst für nicht meldepflichtig eingestuft. Er wurde erst sechs Monate später der zuständigen Behörde gemeldet. Der 2,7 Millimeter lange Riss soll laut E.on nicht gefährlich sein und ist darum nicht gemeldet worden.

E.ON hat nun vorsorglich beschlossen, den betroffenen Teil auszutauschen, dies soll im März 2011 erfolgen. Ein Bruch der Leitung würde zu einem Kühlmittel-Austritt führen und einen Störfall der Stufe drei hervorrufen.


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WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Atomkraftwerk, Aufsicht, Meldung, E.ON, Riss
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2011 20:52 Uhr von andi15am20
 
+4 | -7
 
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Solche Informationen sind sehr kritisch zu betrachten, da ich finde dass bei solchen Vorfällen immer auf die größte Sicherheit gesetzt werden, und nicht gesagt werden soll das es keine Gefahr darstellt.
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16.01.2011 21:11 Uhr von Markus487
 
+8 | -1
 
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Bedrohung aus dem Inland: könnte man das ganze doch nennen. Die Bahn spart sich ja auch schlank. Geht doch mittlerweile überall so zu. Muss man sich nun um die Stufe 3 sorgen machen?
Ist doch sonst auch gutgegangen ^^
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16.01.2011 21:42 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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So what? Kraftwerke durch Dummheit zu verschrotten ist bei deutschen Betreibern ja nichts neues.
Immerhin hat e.on da noch eine bessere Quote als Vattefall.
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16.01.2011 22:50 Uhr von dj-corny
 
+1 | -1
 
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Werbung für Sat.1?
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17.01.2011 00:46 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -1
 
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OOOps ! Läuft es hier schon so wie bei der Lebensmittelkontrolle ?

Nicht ganz ungefährlich...
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17.01.2011 08:59 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -1
 
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Bald werden sie auch Dioxin in Brennstaeben finden: man kann von deutschen AKWs halten was man will. Baulich sind sie nicht wegzudenken, aber wenn natuerlich private Unternehmen die Finger im Spiel haben, ist es kein Wunder, wenn aufgrund der Gewinnmaximierung Gebuehren steigen und die Infrastruktur auf der Strecke bleibt....dennoch sind AKWs in meinen Augen ein Muss wenn es um die Deckung der Energieversorgung fuer mind. die naechsten 10 Jahre geht...vorausgesetzt natuerlich, die Dinger werden auch gescheit gewartet...
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17.01.2011 10:04 Uhr von Koeniglich
 
+1 | -0
 
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Die melden das doch sowieso nur nicht, weil es um viel zu viel Papierkram geht!

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