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Berüchtigter Nazi-Verbrecher Klaus Barbie war Agent des BND

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel lieferte der Nazi-Verbrecher und "Schlächter von Lyon" Klaus Barbie im Auftrag des Bundesnachrichtendienstes noch im Jahr 1966 mehrfach Berichte aus Bolivien.

In BND-Akten wird Barbie als ein Mensch mit "kerndeutscher Gesinnung" und "entschiedener Kommunistengegner" beschrieben. Seit 1951 lebte Barbie in Bolivien und hatte sich den falschen Namen Klaus Altmann zugelegt. Vom BND wurde er 1966 angeworben.

Für den BND schrieb "Altmann" etwa 35 Berichte gegen Honorar, dessen Inhalte nicht bekannt sind. Vier namhafte Wissenschaftler wollen nun den Zugriff auf das gesamte BND-Archiv erreichen und erhoffen sich dazu neue Enthüllungen und ein präzisiertes Geschichtsbild.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nazi, BND, Agent, Verbrecher, Bolivien, Klaus Barbie
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2011 19:45 Uhr von DerN1cK
 
+14 | -18
 
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Also: [edited by maeckes]
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16.01.2011 19:48 Uhr von Klassenfeind
 
+19 | -7
 
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Das ist nicht neu: das massenhaft "Altnazis" in der "alten" Bundesrepublik auf Grund ihrer Gesinnung noch eine steile Karriere gemacht haben...nicht so deren Opfer...
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16.01.2011 20:01 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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@ Der Belgarath: Einverstanden !

Da habe wohl etwas zu sehr verallgemeinert...!
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16.01.2011 20:17 Uhr von RicoSN
 
+13 | -4
 
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@DerN1cK: "... viele verstehen es nicht, aber es gibt auch Menschen die immer nur ihrer Pflicht nachkommen, ob nun Monarchie, Demokratie oder Diktatur herrscht.
Warum darf er denn nicht für den Geheimdienst arbeiten, wenn er gute und hilfreiche Arbeit geleistet hat?"

Das meinst Du nicht ernst, oder? Dann informiere Dich mal was der liebe Klaus so alles in der Naziherrschaft als "Pflicht" angesehen hat! Ich bin ja sehr tolerant, aber da hört es auf. Ich glaube auch nicht das er für den amerikanischen CIC und den dt. BND so gute Arbeit geleistet hat. Aber da sieht man mal wieder wie schnell über Unrecht hinweg gesehen wird :) . Und das in Ländern die ja so demokratisch sind und mit Vorliebe anderen Staaten ihre Verstöße vorhalten.
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16.01.2011 20:26 Uhr von HimmelUeberDir
 
+7 | -5
 
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LOL: "n BND-Akten wird Barbie als ein Mensch mit "kerndeutscher Gesinnung" und "entschiedener Kommunistengegner" beschrieben"

Ja das glaube ich. Heute würde man ihn wohl einen Islam-Basher oder Hetzer bezeichnen.Zeiten ändern sich, Ideologien und kultureller Hintergrund nicht.
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16.01.2011 21:24 Uhr von DerN1cK
 
+5 | -10
 
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@Sujamboi & RicoSN: Ich weiß was er gemacht hat. Wusste das auch der BND? Hat er bei seiner Tätigkeit beim BND jemanden verletzt?

Heutzutage arbeiten auch Mörder in unserer Gesellschaft mit. Sie wurden wieder eingebunden. Warum sollte ihm das nicht gegönnt sein, wenn er bei seiner Arbeit nach BND Vorschrift vorgeht?
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16.01.2011 22:25 Uhr von sinanmiguel
 
+6 | -3
 
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Unglaublich: Dumm ist gar kein Ausdruck. Das Schwein wurde vom BND für seine Arbeit bezahlt. Bezahlt mit Steuerngeldern. Ein Auszug aus Wiki für die Idioten die ihn mit einem "gewöhnlichen" Verbrecher auf eine Stufe stellen wollen, die auch für den BND arbeiten. Ich weigere mich Steuern zu zahlen wenn davon so jemand finanziert wird.

"Dienstgrad: SS-Hauptsturmführers. 1941/42 Judenreferent (Spezialisten-Gruppe um Juden zu internieren und in Vernichtungslager zu deportieren). Ab 1942 Chef der Gestapo in Lyon. Barbie folterte katholische Pfarrer mit Elektroschocks, hängte sie an den Füßen auf, ließ Kinder hungern und prügelte sie. Nackte Frauen wurden bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt und missbraucht, indem man sie zum sexuellen Verkehr mit Hunden zwang. Barbie war für die Folterung und Ermordung von Mitgliedern der Résistance – unter ihnen Jean Moulin – in Südfrankreich verantwortlich. Darüber hinaus wurden ihm zahlreiche weitere Verbrechen zur Last gelegt, unter anderem das Massaker in St. Genis-Laval, die Verantwortung für die Deportation der Kinder von Izieu sowie zahlreiche Erschießungen im Gefängnis Fort Montluc. Dabei ging er mit äußerster Brutalität und Rücksichtslosigkeit vor."
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16.01.2011 22:27 Uhr von Scorpio1284
 
+2 | -2
 
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warum: musste ich jetzt spontan an Rat Race denken?
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16.01.2011 22:55 Uhr von DerN1cK
 
+1 | -9
 
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Warum wird man hier eigentlich immer persönlich angegiftet und mit Nazis auf eine Stufe gestellt?
Bin kein Nazisympathisant oder so.
Mein Vater war Grenzsoldat in der DDR und hat dort auch nur seine Pflicht erfüllt. Heute ist er normaler Streifenpolizist. Nach eurer Auffassung ist meine ganze Familie idiotisch und nationalsozialistisch veranlagt?!

Schwachfug. Herr Barbie hat trotz Demokratie und steigendem Multikulti seinem Land die Ehre erwiesen und ihm gedient. Wenn er für den BND Leute umgebracht hat bin ich natürlich auch gegen so etwas. Aber er hat doch nur berichtet, spioniert? So war er nützlich und stellte keine Gefahr für unsere Demokratie dar

[ nachträglich editiert von DerN1cK ]
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16.01.2011 23:01 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -3
 
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@Scorpio1284: Ja, ich auch.
Hey, ich will ins Barbie-Museum :P
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16.01.2011 23:13 Uhr von Baran
 
+5 | -1
 
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Das ist doch: klar das die BRD immer noch auf Naziverbrechern aufgebaut wurde,...
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16.01.2011 23:59 Uhr von KeepOnRollin
 
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@DerNick: Ein Grund, warum der Faschismus in D so gut funktioniert hat, ist, weil es in der Natur des Deutschen liegt ein hohes Pflichtbewusstsein und Disziplin zu haben. Jemand der sich mit Völker und deren Geschichte ausseinandersetzt wird verstehen was ich meine.

Der Besitz dieser Eigenschaften darf aber nicht als Ausrede dafür benutzt werden, dass man Dinge wie Barbie tut!

Und wenn dein Vater Grenzsoldat war und dort seine "Pflicht" erfüllt hat indem er auf Menschen schießt oder aus dieser "Pflicht" heraus Menschen erschossen hätte, die eigentlich nichts verbrochen haben, sondern nur zu ihren Verwandten/Freunden wollten, dann ist er kein Staats(oder gar Volks)diener, sondern ein Verbrecher, der sich im Fall des Falles darauf hinaus redet nur seine Pflicht getan zu haben. Sowas ist erbärmlich.

Zum Glück lernen wir hier in Ö beim Heer, dass man als Soldat nie blind Befehle befolgen soll/darf, ohne diese gesund zu hinterfragen, denn der, der abdrückt, ist dran und das ist auch gut so, sonst würde im Kriegsfall jeder herumballern und danach sagen "Es war ja ein Befehl, ich konnte nicht anders"

Nach dem was ich bisher von dir gelesen habe hat Pflicht und Vorschrift bei dir sehr hohen Stellenwert. Hast du schon mal was von Moral gehört? Findest du es nicht krank zB deinen eigenen Landsmann dabei zu erschießen wie er von Ost nach Westberlin flüchtet, damit er zB zu seiner Frau und seinen Kinder kommt?

[ nachträglich editiert von KeepOnRollin ]
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17.01.2011 00:21 Uhr von ElChefo
 
+1 | -5
 
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sosoaha: Ah, schau, packste wieder deine Argumente in Form von Beleidigungen aus? Mehr haste ja nicht drauf, ist hier ja auch nichts neues.

@artikel:

Was fehlt, ist der Part, warum man sich am Ende beim BND entschieden hat, sich von Barbie zu trennen. Das hätte dem ganzen ein wenig die einseitige, stimmungsmachende Färbung genommen.


@keeponrollin

Du wirst doch mit Sicherheit in eurem Heer auch dasselbe wie wir hier gelernt haben über die Umstände Verbotsirrtum, Befehlsirrtum und dergleichen? Vielleicht auch um Umstände, die eine unhinterfragte Befehlsbefolgung verlangen? Zum Beispiel "Gefahr im Verzug"?
Es läuft immer auf dasselbe hinaus: Die gewissenhafte Prüfung des Befehlsempfängers, ob der Befehl rechtsgültig war. Ist er das nicht, muss er ihn nicht befolgen. Allerdings: Im Zweifelsfall kann man dir immer unterstellen, nicht gewissenhaft genug geprüft zu haben. SO einfach bist du dann doch nicht von Befehl und Gehorsam entbunden. Auch in Österreich nicht.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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17.01.2011 00:38 Uhr von KeepOnRollin
 
+5 | -0
 
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@ElChefo: Da hast du natürlich recht. Ich meinte jetzt speziell einen Befehl wie an der DDR Grenze. Ich würde dort niemals auf Menschen schießen, allerhöchstens einen Warnschuss oder vorbeischießen. Im Zweifel würde ich eher einen Befehl(Auf Menschen schießen) verweigern als ihn auszuführn, aber das lässt sich natürlich nicht so einfach sagen, wie du eben schon erläutert hast. Das muss man dann im Einzelfall entscheiden.

@News: Es ist natürlich höchst fragwürdig, warum der BND den bekannten Nazi-Verbrecher nicht vor Gericht bringt, sondern sie auch noch für Berichte, welcher Art auch immer, von Steuergeldern bezahlt.

[ nachträglich editiert von KeepOnRollin ]
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17.01.2011 01:00 Uhr von ElChefo
 
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keeponrollin, 1984: keeponrollin:

Es ist natürlich immer eine Frage der Situation. Mehr wollte ich ja auch gar nicht sagen. Mit Sicherheit spielte an der Grenze aber auch die persönliche Befindlichkeit mit herein. Stell dir vor, wie du handeln würdest, wenn potentiell jedes Fehlverhalten Konsequenzen nicht nur für dich, sondern auch für deine Familie im Raum stehen würden.

1984:

...DIE cia.

Halte es doch am besten mit dem alten Adenauer:
"Die NATO nimmt mir einfach keine 18-jährigen Generäle ab"
Jeder hat in irgendeiner Art und Weise einen schmuddeligen Fleck auf der Weste gehabt. Hätte man das nicht halbwegs rational abgewägt, der Wiederaufbau und die Einbindung in die Welt hätte niemals so gut geklappt - auch wenn es an einigen Stellen mit Sicherheit anders hätte laufen können. War aber nicht so, und so, wie es gelaufen ist, war es anscheinend gut genug, das wir heute genau da stehen, wo wir stehen: Frei genug, um darüber reden zu können.
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17.01.2011 01:28 Uhr von stratze
 
+3 | -0
 
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kein Einzelfall: Was haben die Saubermänner und Demokraten von den Konservativen und Liberalen eigentlich getan, um den Nationalsozialismus zu verhindern bzw. Widerstand zu leisten? Nichts. Sie haben sich mit den Faschisten arrangiert und das dritte Reich ausgesessen. Nach dem Krieg haben sie ihre Pöstchen und Pfründchen wiedererlangt und ihre Gesinnungskameraden aus der NDSAP und SS in Massen rehabilitiert und zu Rang und Würden verholfen. Die einzigen, die nennenswerten Widerstand gegen den Faschismus, sowohl vor als auch nach der Machtergreifung, geleistet haben, waren die Kommunisten. Dafür wurden sie eingesperrt, gefoltert und in KZs ermordet. Nach dem Krieg hat man es ihnen gedankt, indem ihre Partei (auf dem Gebiet der BRD zumindest) verboten wurde und heutzutage besitzt die Regierung die Frechheit, Kommunisten und Antifaschisten als unwählbar und illegitim ("DDR war ein Unrechtsstaat") zu verunglimpfen und herabzuwürdigen. Das Traurige daran ist, daß die meisten Leute immer noch auf deren Greuelpropaganda hereinfallen, während die Faschisten und ihre Sympathisanten aus CDU und FDP um ein weiteres Mal ungeschoren davonkommen und sich die Hände reiben können.
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17.01.2011 02:08 Uhr von ElChefo
 
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stratze: So viele Worte um Geschichte zu verreissen?
Waren es nicht die gleichen Kommunisten, die sich mit dem dritten Reich arrangierten als sie Polen mit Selbigem aufteilten?
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17.01.2011 02:49 Uhr von HimmelUeberDir
 
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elChefo: ein dickes Minus für dich weil du Nazis verteidigst.
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17.01.2011 03:07 Uhr von stratze
 
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ElChefo & 1984: @ElChefo

Die Annexion des Ostteils Polens war nichts weiter als eine strategische Maßnahme, um sich für den drohenden Krieg eine Pufferzone zu verschaffen. Ein Frieden mit dem 3. Reich stand nie zur Debatte.

@1984

Die Kommunismustoten, das Totschlagargument schlechthin.
Wollen wir mal gegenrechnen, wieviele Tote der Kapitalismus zu verschulden hat? Mehr als 100 Millionen Tote unter den indigenen Völkern Amerikas, Afrikas und Asiens, verursacht durch kapitalistische Kolonialmächte? Millionen Tote in aller Welt, die bei Arbeiteraufständen oder Revolten gegen Könige und Kaiser zusammengeschossen wurden? Weitere zig Millionen Tote, die an heilbaren Krankheiten sterben, weil sie sich deren Heilung nicht leisten können bzw. ihnen die Herstellung von finanzierbaren Medikamenten verboten ist, da dies gegen Patentrechte verstößt? Millionen ermordete, zu Tode gefolterte und an Erschöpfung gestorbene Sklaven? Die Liste ließe sich noch fortsetzen, aber das würde vermutlich die Kapazität des Kommentarfeldes übersteigen.
Übrigens ist 60 Millionen eine stattliche Zahl, das wäre ungefähr ein Drittel der damaligen Gesamtbevölkerung der UdSSR gewesen, sprich die gesamte arbeitende Bevölkerung. Diese Summe ist unglaubwürdig. Ebenso wie die von China, wovon die meisten durch Hungersnöte und Seuchen ums Leben gekommen sind, was man wohl kaum dem Kommunismus in die Schuhe schieben kann.
Und das UDSSR und China genaugenommen keine kommunistische, sondern bestenfalls zum Teil sozialistische Staaten waren, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen.
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17.01.2011 05:45 Uhr von ElChefo
 
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stratze, himmel: Himmel:

Naja, was will man von dir auch anderes erwarten... zeige doch bitte genau auf die Textstelle, wo ich explizit Nazis verteidigt habe. Würd sagen, Tor3: der Zonk!

stratze:

Kommunismus = Gesellschaftsform
Kapitalismus = Wirtschaftsform

...ein weiterer Zonk.
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17.01.2011 07:45 Uhr von stratze
 
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@El Chefo: "Kommunismus = Gesellschaftsform
Kapitalismus = Wirtschaftsform"

Da geb ich dir recht. Trotzdem waren die UdSSR und China nicht kommunistisch.

[ nachträglich editiert von stratze ]
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17.01.2011 10:40 Uhr von ElChefo
 
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stratze: Oh, stimmt ja. Gib dem Kind einen neuen Namen... ach, wo wir schon dabei sind, wie hiessen die beiden regierenden Parteien der genannten Einparteienregierungen?

KPCh und KPdSU?
Quizfrage: Wofür steht das "K"? Kleiner Tipp: Es steht nicht für _K_ozialistisch oder _K_emokratisch. Auch nicht für _K_öniglich.
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17.01.2011 11:54 Uhr von stratze
 
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ElChefo: Beide Länder wurden/werden von einer kommunistisch orientierten Partei regiert, die den Kommunismus als zu erreichendes Gesellschaftsziel festgelegt haben. Der Name einer Partei entspricht jedoch nicht automatisch der Staatsform. die Union der Sozialistischen (sic!) Sowjet (=Räte)-Republiken war nach wie vor ein Sozialistischer Staat. In China gibt es Privateigentum an Produktionsmitteln und Milliardäre. Beides ist im Kommunismus nicht vorgesehen, also handelt es sich dabei offensichtlich nicht um einen kommunistischen Staat. Ebenso wie die Koreanische Demokratische Volksrepublik nicht wirklich demokratisch ist und die BRD zwar von einer Christlich Demokratischen Union regiert wird, jedoch weder eine Theokratie noch eine Demokratie, sondern eine Föderale Republik ist.
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17.01.2011 16:27 Uhr von ElChefo
 
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stratze: Dir ist aber schon bekannt, das ein Unterschied zwischen einem Einparteiensystem und einer pluralistischen Parteienlandschaft wie hier besteht? Also hinkt der Vergleich mit der grösseren Regierungspartei hierzulande gewaltig. Nebenbei, natürlich steht eine CDU nicht für eine Theokratie. Es steht aber sehr wohl auf eine Tradierung der eigenen Werte auf einen christlichen Wertekanon. Dieser Wertekanon kann wohl unweigerlich in der Bildung fast aller westlichen Staaten als Inspiration angenommen werden, oder? (Spare dir bitte Verweise auf das AT, "das" reformierte und aufgeklärte Christentum bezieht auf das NT)

Zudem:
Es ist mit der UdSSR eher andersrum: Das "Sozialistischen" im Namen ist eher formal, das Parteiziel und der Parteikonsens ist und bleibt kommunistisch. Dir sollte eigentlich, wenn du hier schon dermaßen auspackst, klar sein, das der trotzkistische Gründungsgedanke, der direkt auf Lenin folgte und von Stalin aufgenommen wurde, die andauernde Revolution zur Grundlage hatte? Und nicht so sehr die Vergesellschaftung der Güter und Produktionsmittel? Erst mit dem Ende des grossen vaterländischen Kriegs fanden auch in der Manifestierung der herrschenden Klasse und dem ausbleiben der logischerweise folgenden proletarischen Revolutionen eben jene Strukturen ihren Platz, die man halt heute als Real-Kommunismus kennt.
NATÜRLICH war das kein System wie es im Buche stand, das trifft allerdings auf kein Gesellschafts-, Staaten-, oder Volkssystem zu, das es JEMALS gegeben hat, von den Things und Thanen der hiesigen Stämme über die attische Demokratie bishin zur Demokratie. Überall gab und gibt es feine Abstufungen. Das ändert aber nichts, aber auch gar nichts an der ursprünglichen Ausrichtung und der Herkunft der heutigen Systeme.

Schau dir mal den von dir zitierten Namen an:
"Union der"

Eine Union ist ein Zusammenschluss auf Augenhöhe. Faktisch war es ein zentralisiertes föderales System, ähnlich Bundesstaaten mit authoritärer Zentralmacht.

"sozialistischen"

Den Punkt hatten wir schon. Alle Gründerväter, Denker und Planer dieses Gebildes waren Kommunisten. Von Marx/Engels als Ideenspender über Lenin, Trotzki, Stalin, Malenkow, Swerdlow, Kalinin und selbst Kornilow.

"Sowjet"

Ein Rätestaat ohne Räte? Soviel dazu.

"Republiken"

Ich denke mal, die Auseinandersetzung mit dem Begriff Res Publica können wir uns an dieser Stelle sparen.

Das alles gesagt: Wie weit hergeholt soll dann die Argumentation sein, die KPdSU sei kommunistisch, wenn der Part "sozialistisch" genausowenig stilgebend sein kann?

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