16.01.11 18:39 Uhr
 4.760
 

Amazon vermietet Supercomputer: Neue Gefahr für Netzsicherheit

Das US-Unternehmen Amazon vermietet unter anderem auch die Service-Dienstleistung eines Supercomputers. Jeder erhält demnach Zugriff auf die gewaltigen Rechnerleistungen solcher Geräte, wenn er oder sie zwei US-Dollar pro Stunde bezahlt. Damit lassen sich aber auch Passwörter leichter knacken.

Möglich wird das durch die neue Dienstleistung des Cloud Computings. Firmen können sich so für relativ geringes Entgelt teure Rechnerkapazitäten anmieten, ohne selbst ein Rechenzentrum betreiben zu müssen. Der Kölner IT-Sicherheitsexperte Thomas Roth zeigt die nachteiligen Effekte.

Abgesehen hatte es der Kölner IT-Experte auf Drahtlosnetzwerke, die mit WPA verschlüsselt werden. WPACracker nutzt die Rechenleistung von 400 Rechnern bei Amazon. Doch Roth reichten bereits zwei Intel-Xeon-Prozessoren sowie zwei schnelle Grafikprozessoren, um das richtige Passwort zu finden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Amazon, Hack, Cloud Computing, Vermieten
Quelle: www.spiegel.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.01.2011 19:14 Uhr von MrKlein
 
+4 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
16.01.2011 19:17 Uhr von derNameIstProgramm
 
+34 | -0
 
ANZEIGEN
@MrKlein: Zum Brechen einer WPA Verschlüsselung werden Algorithmen benutzt, die besonders schnell von Grafikkarten berechnet werden können. Aus diesem Grund wird seit einiger Zeit auf Grafikkarten zum knacken von WPA verwendet, da hier Grafikkarten ggü. normalen Prozessoren einfach einen Geschwindigkeitsvorteil besitzen, da diese für solche Art Algorithmen entwickelt wurden.
Kommentar ansehen
16.01.2011 20:13 Uhr von MrKlein
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
ah ok: wusste ich nicht, danke:)
Kommentar ansehen
16.01.2011 20:18 Uhr von Ronny1974
 
+27 | -0
 
ANZEIGEN
LOL!

Sixt vermiete riesige LKW´s. Aber um auf dem Spiegel-Niveau zu bleiben [...] Mom ich formuliere mal um:

Sixt LKW´s helfen einbrechen beim abtransportieren gestohlener Ware.

Ich finde es immer lustig wie über Zeitungen wie Bild geschimpft wird aber diese "angeblich" neutralen und hoch qualitativen Zeitschriften wie Spiegel etc. es schon in der Überschrift schaffen dem ganzen Thema einem Stempel zu geben - Ohne das die Berichterstattung überhaupt angefangen hat.

Erinnert mich an den Spiegel-Artikel: "Die Seuche Cannabis" ... Da konnte man sich auch auf einen neutralen Artikel freuen der alle Sichtweisen darstellt.

An sich ist es ja ok, dass Zeitschrift A die eine Meinung hat und Zeitschrift B eine andere Meinung hat - Problem ist nur das Leute wie beispielsweise mein Vater solchen Aussagen die im Spiegel stehen einfach nur blind vertrauen.

[ nachträglich editiert von Ronny1974 ]
Kommentar ansehen
16.01.2011 20:30 Uhr von das kleine krokodil
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Eigentlich nur gefahr für unsichere Passwörter: Steht aber auch im Artikel, dass komplexe Passwörter sicher sind. Der Artikel hier http://www.heise.de/... sagt auch nochmal wieviel man im moment schafft. Man kann 50.000 Passwörter pro Sekunde Testen. Damit kann man sicherlich Passwörter in Wörterbüchern durchgehen, aber Passwörter die sich aus Wilden Zahlen / Buchstaben Kombinationen zusammensetzen die sind gegen solche Angriffe eigentlich sicher.
Kommentar ansehen
16.01.2011 23:58 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
super: Wie bringe ich eine Firma in den Ruf etwas Böses zu tun, ohne es explizit und ohne etwas falsches zu sagen? Genau durch so etwas.

BMW verkauft Autos: Todesgefahr im Straßenverkehr

Telekom vermietet V-DSL Anschlüsse: Online-Suchtgefahr steigt

und so weiter. Einfach schlechter Journalismus....
Kommentar ansehen
17.01.2011 00:08 Uhr von mech-fighter
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ihr könnt doch nicht einen: Einbruch oder sonstige Vorgänge in der realen Welt (Kennzeichen.. Augenzeugen.. Vorratsdaten) mit einem Auftrag an einen Supercomputer vergleichen. Der weiss doch gar nicht was er da rechnet, Supercomputer sind nun mal dazu da kranke Scheisse auszurechnen, schwer zu unterscheiden ob der Auftrag legal oder illegal ist!
Deshalb ist hier schon von so einer Gefahr zu sprechen. Mein Gegenbeispiel rapidshare - Jaaa da is alles nur legal hochgeladen ;)
dont mess with the internet
Kommentar ansehen
17.01.2011 00:19 Uhr von Kappii
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wenn Amazon: kein Cloud-Supercomputer anbietet, weil sie sich nicht auf Cracker einlassen wollen, tut es jemand anders.

Zum letzten Absatz der News, verhält sich wie immer in der Betriebswirtschaft Leasen oder Kaufen.
Kommentar ansehen
17.01.2011 07:47 Uhr von blaablaablaa
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
wie: im original aufgeführt, sind unlogische passwörter immer noch sicher, zum beispiel,,os_ie&rjtg@nP€wr9H=?FhreKö]oaseg,,
ein unknackbares passwort, mal eben so erstellt, willkürlich, per ,,copy &past,, leicht einzusetzen, da helfen auch 100 supercomputer nicht

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?