16.01.11 16:04 Uhr
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China: Deutsche Autobauer verlagern Produktion ins Reich der Mitte

Der zurzeit weltweit am stärksten boomende Automarkt, mit Wachstumsraten von mehr als 100 Prozent, soll für deutsche Autobauer nun neben einem Absatzland auch zu einem Produktionsland werden. Unternehmen wie Porsche oder Daimler wollen in China investieren.

2010 wurden in China 18,1 Millionen Autos verkauft, diese Zahlen werden in den nächsten Jahren aber noch stark ansteigen. Porsche denkt nun darüber nach die Fertigung des neuen Geländewagens Cajun nach China zu verlagern, durch diesen Schritt erwartet sich der Konzern immense Kostenvorteile.

Auch Daimler investiert in den kommenden Jahren mehr als drei Milliarden Euro in China, 200.000 der 300.000 Fahrzeuge, die in China abgesetzt werden sollen vor Ort produziert werden. Auch die Produktion eines Elektroautos soll in China erfolgen, Markteinführung des neuen Autos soll 2013 sein.


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WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Produktion, Reich, Autobauer
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2011 16:04 Uhr von andi15am20
 
+14 | -0
 
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Ich persönlich betrachte solche Schritte immer skeptisch, da sehr viel Know-How nach China abwandert. Auch werden in Deutschland zwar keine bzw. nicht viele Arbeitsplätze verloren gehen, es kommen aber auch keine neuen dazu.
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16.01.2011 16:16 Uhr von Clemens1991
 
+10 | -1
 
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Sie: sollten lieber weiterhin in Deutschland produzieren.
Okay, die Arbeitskosten sind höher.
Dafür ist die Wahrscheinlichkeit von Umsatzverlust durch Industriespionage geringer.
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16.01.2011 16:19 Uhr von andi15am20
 
+7 | -0
 
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@clemens1991: Industriespionage benötigt es doch gar nicht mehr, China kauft sich einfach dass Know-How, meistens durch irgendwelche Beteiligungen in europäischen Firmen
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16.01.2011 16:36 Uhr von LenoX.Parker
 
+5 | -9
 
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Wer solche Chinascheiße kauft, ist selbst Schuld.
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16.01.2011 16:42 Uhr von Jonny0r
 
+13 | -0
 
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und 1-2 Jahre später kommen sie alle wieder zurück! Weil die Chinesen dann 100%ig das gleiche auto für weniger als die hälfte verkaufen! und sie keine Arbeiter mehr finden!

Genau das gleiche ist meiner Firma auch passiert, dachten könnten super toll sparen und alles billig billig gewinn gewinn.. und was war? Die chinesen haben sich das ein paar monate angeschaut, die ganzen zeichnungen usw alles kopiert und sind dann einer nach dem anderen nicht mehr gekommen, sie sind lieber drüben in die "neue" firma auf der anderen seite gegangen (die das kopierte produkt gebaut hat)! Heute ist nicht mehr viel übrig von der Firma in der ich Arbeite (zumindest nicht in China), sie sind gerade die letzen Hallen wieder am abbauen!
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16.01.2011 16:43 Uhr von Blackrose_de
 
+7 | -0
 
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typische geldgeile säcke: [quote]
durch diesen Schritt erwartet sich der Konzern immense Kostenvorteile.
[/quote]

dass sie sich aber damit den eigenen absatzmarkt abgraben, soweit denken sie in ihrer gier nicht. wer soll in deutschland noch die teuren produkte kaufen wenn die großen konzerne in billiglohnländer abwandern? von hartz4 oder ein euro jobs kann man das ganz sicher nicht bezahlen. kein problem wenn autos für den chinesischen markt in china produziert werden, durch kurze transportwege wäre das sogar umweltfreundlich. aber autos für den deutschen markt bitte nur aus deutschland.
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16.01.2011 16:54 Uhr von wordbux
 
+4 | -0
 
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immense Kostenvorteile: Der Aufschwung kommt nun bei den Menschen an, in China ...
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16.01.2011 16:55 Uhr von LhJ
 
+7 | -1
 
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Gier blendet, wie vielen Firmen ist es jetzt schon so gegangen?
Gehen rüber nach China, erhoffen sich die dicken Gewinne und ein Jahr später heulen sie, weil alles geklaut und schon kopiert wurde. Die könnten denen eigentlich gleich die Blaupausen zuschicken, denn darauf läufts hinaus.
Angefangen hats mit dem Transrapid.
Aber lassen wir sie mal machen.. Schadenfreude ist doch immernoch die beste Freude.
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16.01.2011 17:30 Uhr von CommanderRitchie
 
+5 | -0
 
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Heuchlerisches Wirtschaftssystem !! Einerseits wird von den europäischen Herstellern behauptet, dass Chinesische Fahrzeuge weder Fahrqualitativ noch in der Produktion dem europäischen Standards genügen würden.
Angeblich sind es schon fahrende Wrack´s oder sie wären kopiert oder beides - hauptsache die Fahrzeuge aus Chinesischer Produktion fassen hier nicht Fuss.
Andererseits sollen die Arbeiter in China Fahrzeuge europäischer Hersteller zusammenbauen - wird die Qualität dadurch automatisch besser ??
Fazit: So stellen die europäischen Hersteller es sich vor -
Ihre Fahrzeuge sollen in China gebaut und verkauft werden.
Die Chinesischen Hersteller sollen aber vom europäischen Markt unter allen (auch fadenscheinigen) umständen ferngehalten werden.
Hier schön Arbeitsplätze abbauen - dahinten (in China) werden die Arbeiter Lohntechnisch ausgebeutet - und wir sollen dann die billig Produzierten Karren zu europäischen Preisen kaufen (eine Verschiffung von China nach Europa ist anscheinend günstiger als hier ein Niedriglöhner oder Leiharbeiter - sowas nennt man Gewinnmaximierung !!
In diesem Zusammenhang möchte ich nur mal darauf hinweisen, dass die Chinesen mittlerweise interessante Fahrzeuge bauen und zu vernünftigen Preisen demnächst in Europa verkauft werden. Hier sei als Beispiel die Firma SAIC genannt mit ihrer Modellpalette MG 3, MG 6.
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16.01.2011 17:49 Uhr von dr.b
 
+4 | -0
 
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Man muß der Realität ins Auge sehen China ist der größte Absatzmarkt und nicht nur eine Verkaufsnische, VW verkauft mittlerweile dort weit mehr Fahrzeuge als in Deutschland und mehr als ein Viertel seines weltweiten Absatzes.
China ist eben kein 0815 Billiglohnland wo man als Konzern hin geht, um sich die teuren deutschen Arbeitskräfte zu sparen....das würde selbst bei höheren Arbeitskosten dort sind machen.
Auch die Asiatischen Autobauer, Toyota, Hyundai produzieren in Europa auch in Deutschland seit Jahren....und haben damit hier Arbeitsplätze geschaffen. Und letztlich gibt es den ganz überwiegenden Teil der Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie und da wird nach wie vor viel hier produziert....lasst die Chinesen doch die Fahrzeuge die sie brauchen selbst bauen und Geld dran verdienen....am Ende kommt der Wagen doch zu über 50% von hier.
Einfach mal drüber nachdenken.....
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16.01.2011 18:49 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Das gleiche Lied: und ein paar Monate später wird sich beklagt, dass die Deutschen Lehrstellen knapper werden weil unsere ach so tolle Autoindustrie nicht genug Gewinne einfahren kann und sich ins Ausland verpisst. Man sollte sich lieber mal Gedanken über neue Fortbewegungsmittel machen, denn bevor in China nur jeder zweite ein Auto hat, sind alle Rohstoffe weg...
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16.01.2011 19:32 Uhr von FredII
 
+0 | -4
 
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Gier? Die Gier des deutschen Arbeiters nach exorbitanten Löhnen (Lohnnebenkosten, sechs Wochen Urlaub, hoher Krankenstand) lässt Autobauer nach China eilen.
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16.01.2011 20:19 Uhr von datenfehler
 
+1 | -1
 
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macht nichts Die super zuverlässigen deutschen Autos werden dadurch sicher nicht billiger. Vielleicht NOCH schrottiger, aber nicht billiger. :)

"Ich persönlich betrachte solche Schritte immer skeptisch, da sehr viel Know-How nach China abwandert. "
Soooviel Know-How ist da in Deutschland auch wieder nicht, was verloren geht. Ich glaube, dass hier die Chinesen mehr an Japan und den USA interessiert sind. Da findet zukunftsträchtige Innovation statt.

"Auch werden in Deutschland zwar keine bzw. nicht viele Arbeitsplätze verloren gehen"
Neeeeiiiin... Als die deutschen Hersteller angefangen haben, MOtoren, Getriebe, Elektronik etc. im Ausland zu fertigen und sie hier nur noch zu einem Auto zusammenzuschrauben, gingen auch nicht viele Arbeitsplätze verloren. Nur viele tausende... Gerechnet auf über 80Mio EInwohner ist das nicht viel.

Puh... haben wir nochmal Glück gehabt und können weiterhin absolut überzogene Preise für unzuverlässige, schlecht verarbeitete, Dreckschleudern zahlen... :) Es lebe der deutsche Automobilbau (gebaut wird woanders...)
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16.01.2011 21:00 Uhr von a.berwanger
 
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Viel Spass in China: ich kenne selbst zig firmen die dort Werke errichtet haben als dieser Chinabook losging und die sind fast alle wieder dicht und wisst ihr weshalb? Weil die da drüben nicht richtig arbeiten können wenns um Genauigkeit geht, weil die eine Bürokratie haben die jedem alles erschweren und die sich wenns kein Geld gibt einfach taub und blöd stellen.

Viel Spass mit der "Qualität" die genau DORT produziert wird. Ich kauf garantiert keinen MErcedes, Porsche oder sonstwas, der jetzt auch noch in china zusammengeschustert wird. Ne Danke!
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17.01.2011 00:01 Uhr von StanSmith
 
+2 | -0
 
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typisch deutsch: für geld tue ich alles ! kein wunder das die deutsche wirtschaft boomt und das volk hier verreckt.
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24.02.2011 03:56 Uhr von Jake_Sully
 
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Industriespionage als friedliche Global-Revolution: Ich freue mich schon auf die chinesischen Billig-Volkswagen aus dem VEB-Kombinat-Porsche-Daimler. Kapitalistische Gier und chinesische Industriespionage sorgen für die große, friedliche Global-Revolution. Und irgendwann sind wir die kleine deutsche Provinz im Sozialistisch-Chinesischen Weltreich.

[ nachträglich editiert von Jake_Sully ]

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