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VW Jetta: Das Auto mit zwei Gesichtern

Das ehemalige Sorgenkind von VW, der Jetta, soll sich nun als globales Auto durchsetzen. Die 4,64 Meter lange Limousine bietet viel Platz im Innenraum. 20 900 Euro kostet die Einstiegsvariante mit 77 kW/105 PS Vierzylinder-Direkteinspritzer-Benziner. In den Staaten kostet der Jetta nur 12.000 Euro.

Laut VW-Entwicklungschef sei der europäische Jetta komfortabler als der in den USA. Dies sieht man beispielsweise im hochwertigeren Innenraum. Auch die Lenkung der beiden Modelle unterscheidet sich. Sicherer wird der Jetta in Europa durch die sechs Standard-Airbags mit Ultraschall-Sensorik.

Mit etwa 1,3 Tonnen ist die große Limousine ziemlich leicht. Das Drehmoment liegt bei 175 Nm. Die stärkste angebotene Benziner-Variante verfügt über 147 kW/200 PS. Der 1,6 Liter-Einstiegs-Diesel ist 77 kW/105 PS stark. Außerdem gibt es auch einen 2,0-Liter-Diesel. Die Handhabung des Jetta ist gut.


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WebReporter: MissBling
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, VW, Markteinführung, VW Jetta
Quelle: motorzeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2011 09:56 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -2
 
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Preis? Also selbst wenn man auf die Preise in den USA noch mal 20% Mehrwertsteuer aufschlägt kosten sie dort mal eben ein Drittel weniger als bei uns. Kann mir mal jemand erkläre warum das so ist?
Und wenn wir schon dabei sind. Werden sie dann dort produziert oder über den großen Teich geschippert? Denn das wird ja immer als Argument angeführt warum Fahrzeuge wie der Mustang bei uns so teuer sind.
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16.01.2011 10:38 Uhr von Ich_denke_erst
 
+7 | -4
 
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Geiles Auto: Ich habe mir vor 5 Jahren den Jetta gekauft - 1,9 Tdi, mit Chiptuning 135 PS, Verbrauch bei Langstreckenfahrten 4,6 ltr., Sportfahrwerk, Sitzheizung, Tempomat, 6-fach Cd Wechsler, beheizbare Aussenspiegel, Parktronic, Russpartikelfilter und Navigationssystem mit großem Bildschirm.
Von der Optik wirkt er unauffällig aber der Fahrspass ist da. Ausser einem Ölwechesel und neue Bremsbelägen fiel nichts an Reperaturen an (derzeit 80.000 km).
Ich habe ein hochwertiges Auto zu einem vernünftigen Preis bekommen.
Der neue Jetta soll in Deutschland zum Grundpreis von 25.000 Euro kommen was ich als guten Preis empfinde.
Einziger Nachteil: Man kann das Auto nicht nach wunsch konfigurieren. Er wird gebaut und so wie er ist verkauft. Ich hoffe VW überdenkt diese Strategie noch einmal.

@JohnnyCache
Der Jetta wird in Mexico gebaut. Selbst in Europa hast Du von Staat zu Staat Preisunterschiede. Deutschland ist ein reiches LAnd also verlangt man hier mehr. Was glaubst Du warum Re-Importe billiger sind?


[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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16.01.2011 10:54 Uhr von kingoftf
 
+9 | -3
 
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ich weiss nicht, der Name "Jetta" war ja bis jetzt immer negativ behaftet, typisches deutsches Spießerauto mit Wackeldackel auf der Hutablage und ner Rolle Klopapier unter dem Hut.
Und mit guter Ausstattung geht der doch fast auf die 30k
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16.01.2011 11:10 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -0
 
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@Ich_denke_erst: Danke, gut zu wissen. So bleibt wenigstens das Argument konsistent, auch wenn ich den abartigen Aufpreis für den Transport für gnadenlos übertrieben halte.

Was die Preisgestaltung nach dem Reichtum der Länder, was aber sicher nicht den einelnen Kunden entspricht, angeht könnte ich sowieso kotzen. Es kann ja auch nicht angehen daß man in einen Laden geht und der Verkäufer sagt "Oh, Sie sehen aber reich aus, das kostet Sie 50% mehr".
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16.01.2011 11:24 Uhr von Mario1985
 
+0 | -2
 
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Johnny Cache: die Erklräung steht in der News:

"Laut VW-Entwicklungschef sei der europäische Jetta komfortabler als der in den USA. Dies sieht man beispielsweise im hochwertigeren Innenraum. Auch die Lenkung der beiden Modelle unterscheidet sich. Sicherer wird der Jetta in Europa durch die sechs Standard-Airbags mit Ultraschall-Sensorik. "
Daher auch der Kostenunterschied

kingoftf
das war vielleicht bei den alten Jetta so, der Jetta hatte ja eine sog. Produktionspause von 1992-2005, in der Zeit wurde der Jetta Vento oder Bora bezeichnet um dem Jetta gerade dieses Image abzunehmen. So kann man sagen" der Neue Jetta ist der Nachfolger vom Bora"

[ nachträglich editiert von Mario1985 ]
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16.01.2011 11:57 Uhr von dr.b
 
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@Ich_denke_erst: Ja bischt au im Jettaclub
http://www.youtube.com/...
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16.01.2011 12:00 Uhr von Johnny Cache
 
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@Mario1985: Ok, eine bessere Ausstattung ist natürlich eine Rechtfertigung für einen höheren Preis, es bleibt aber die Frage warum nur diese bei uns angeboten wird.
Einen Jetta würde ich kaufen wenn ich nicht laufen möchte, wenn ich eine gute Austattung möchte würde ich ein solches Fahrzeug sicher nicht in Betracht ziehen.
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16.01.2011 12:28 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@JonhnyCache: Mario1985 hat übrigens Recht - die Ausstattung in Europa ist besser als in den USA.
Zu Deinem Laden: Du zahlst nicht 50% mehr - aber versuch mal folgendes: Geh mal gut gekleidet in einen Laden und lasss Dich beraten - bsp. Fernseher mit Soundanlage - du bekommst automatisch eine höhere Preisklasse vorgestellt. Und dann geh mal in Jeans und T-Shirt in den Laden - die Preisklasse der Geräte sinkt um 2 Stufen - die teuren bekommst du gar nicht zu sehen. Das geht übrigens auch wenn Du Preisverhandlungen führst - z. B. beim Autokauf - mit guter Kleidung gibt es bessere Rabatte als in Freizeitkleidung.
Traurig aber wahr.
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16.01.2011 12:31 Uhr von LucasXXL
 
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ich: würd eher den Jetta kaufen als den Passat.
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16.01.2011 13:10 Uhr von Alice_undergrounD
 
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lol: forne eihn golf und hinnten ein a4 xD
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16.01.2011 13:16 Uhr von datenfehler
 
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@Johnny Cache: "Kann mir mal jemand erkläre warum das so ist?"
Weil man dem Deutschen problemlos einreden kann, wie toll sein deutsches Auto doch ist. Man stellt ihm ein Auto hin, dessen Teile größtenteils aus Asien kommen. Faselt etwas von DEUTSCHEM Know-How, High-Tech und Krone des Automobilbaus und nimmt einen utopischen Preis. Der Deutsche zahlt! In den USA zahlen viele für nen BMW nur deßhalb soviel, weil sie damit zeigen können, dass sie Geld haben. BMW fahren heißt da drüben: "Ich habe viel Geld für dieses Auto ausgegeben."
VW will wohl an der breiten Masse verdienen und macht deßhalb für das Land vernünftige Preise. In Deutschland ist das nicht notwendig. Hier kann man problemlos ein paar tausender mehr verlangen. Die Leute zahlen das, weil sie sich besser fühlen wollen. Fahren zwar dann dauernd wegen defekter Elektronik in die Werkstatt, aber hey... dafür steht VW drauf. *g* Der Marktführer.

"Werden sie dann dort produziert oder über den großen Teich geschippert? "
Natürlich werden die nicht HIER Produziert. Die meisten Teile haben sie, wie die "deutschen" Autos, die du hier kaufst, aus Asien (nix Made in Germany - hier wird nur ein bisschen was zusammengeschraubt!). Es ist immer wieder schön, dass sich die Leute einbilden, ihre überteuerten Schrottkarren werden zum Großteil hier produziert. Eigentlich könnte man auf so eine Kiste fast schon drauf schreiben ASSEMBELED in Germany... *g*

"Denn das wird ja immer als Argument angeführt warum Fahrzeuge wie der Mustang bei uns so teuer sind."
Der eigentliche Grund, warum der Mustang hierzulande so teuer ist, ist der, dass wir hierzulande genügend naive Leute haben, die bereit sind einen bestimmten hohen Preis zu zahlen. Ich würd für etwas auch mehr Geld verlangen, wenn ich weiß, dass ich genug Dumme finde, die es mir abkaufen..
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16.01.2011 13:30 Uhr von Johnny Cache
 
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@datenfehler: Damit dürftest du sogar recht haben. Allerdings habe ich bisher erst eine Handvoll Mustangs rumfahren sehen, was wirklich schade ist bei einem so schönen Auto.
Der Hammer ist ja daß diese Karre einzeln importiert werden muß und bei keinem regulären Ford-Händler zu haben ist. Zu einem angemessenem Preis wie 30.000€ würden sich diese Dinge verkaufen wie doof, aber das scheinen sie ja nicht zu wollen.
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16.01.2011 15:17 Uhr von Mario1985
 
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Datenfehler: jaa aber überdenk mal die Anforderungen an die Autos... Die autos in Deutschland MÜSSEN höhere Standards haben als die in den USA, da hier teilweise viel wert auf Sicherheitstest(6x Airbags, weißt du was ein Airbag kostet + Einbau?) Ausserdem werden andere Materialien verwendet, die scheinbar hochwertiger sind. hochwertiger = mehr Wert sollte man in der Regel annehmen. In Deutschland schaut man auch noch oft auf die Optik im Innenraum, wobei im Amiland mehr auf die Marke geachtet wird.
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16.01.2011 20:10 Uhr von shorty_08-15
 
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@datenfehler: "...vw und co. ...völlig überteuert...wie dumm muss man sein sich solch einen haufen schrott zu kaufen..." usw. usw. usw.

wo ist denn das problem...beim verkauf eines solchen gefährts bekomme ich in relation auch wieder mehr geld dafür, als für einen günstigen asiaten.

davon abgesehen, was für ein automobil ist denn deiner meinung nach kein schrott und empfehlenswert?
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16.01.2011 22:43 Uhr von Ottokar VI
 
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8000 für ein bisschen Plastik? Wie das Plastik im Innenraum aussieht, ist mir reichlich egal. Auf ein paar Luftsäcke könnte ich bei der Ersarnis locker verzichten. Und daß Autos in D sicherer sein MÜSSEN als in US, halte ich für ein Gerücht. Die Sicherheitsstandards für Neufahrzeuge sind in den USA sehr hoch. Ich habe 0,00 Sicherheitsbedenken bei einem US Modell.

Der Preis unterschied ist wohl hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß Autos in den USA traditionell viel günstiger sind als bei uns. Reine Konsumprodukte eben.

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