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Tunesien: Foued Mebazza ab sofort neuer Präsident (Update)

Der 77-jährige tunesische Politiker Foued Mebazza ist seit dem heutigen Samstag neuer Präsident in Tunesien. Am Vortag hatte sich der ehemalige Präsident Ben Ali ins Ausland abgesetzt, nachdem in seinem Land gewalttätige Unruhen ausgebrochen sind (ShortNews berichtete).

Der Neue versprach in seiner Antrittsrede, sich für mehr Demokratie und ein Mehrparteien-System einsetzen zu wollen. Der Verfassungsrat hatte den 77-Jährigen auf seinen neuen Posten gehoben. Nach der Abdankung Ben Alis hatte zunächst Ministerpräsident Ghannouchi die Amtsgeschäfte übernommen.

Auf die innenpolitische Situation im Lande scheint die Personalentscheidung allerdings nur wenig geändert zu haben. Medien berichten auch am heutigen Samstag über eine Fortsetzung der Unruhen. Gerüchten zufolge sollen Angehörige des Militärs aktiv an den Plünderungen teilgenommen haben.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Präsident, Unruhe, Tunesien
Quelle: www.nzz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2011 21:02 Uhr von Rheinnachrichten
 
+5 | -1
 
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Moment Mal: Freie Wahlen in einem muslimischen Land. Da war doch mal was - beim Nachbarn Algerien.

Religiöse Fundamentalisten gewannen die Wahl und die Militärregierung erkannte das Ergebnis nicht an.

Ich bin gespannt, ob sich dieses Kapitel in Tunesien wiederholt.
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16.01.2011 08:35 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Egal wie dasausgeht: Die Tunesien-Kataloge für die nächsten Jahre können die Reiseveranstalter definitiv schreddern.
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16.01.2011 08:58 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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wenigstens können die Menschen nun freier sprechen, aber der Weg aus Vetternwirtschaft und Unterdrückung ist noch lang.
@shadow# es wäre doch ein bisschen makaber Urlaub in einer Diktatur zu machen und jetzt, wo sie weg zu sein scheint, nicht mehr?
Nun weicht TUI als Ersatz nach Ägypten aus, mit den gleichen Verhältnissen wie in Tunesien vor der "Jasmin-Revolution".

[ nachträglich editiert von usambara ]
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16.01.2011 09:53 Uhr von bigJJ
 
+1 | -0
 
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der grund für die revolution, ist nicht der scheiß, den uns die verdummenden medien erzählen - in tunesien geht es den menschen besser als ihren nachbarn. die wollten einfach nur keinen polizeistaat mehr, keine zensur usw...

jetzt wo das geschafft ist, muss man noch was gegen die polizei da tun, denn DIE sind es die plündern und morden. das militär war schon immer auf der seite des volkes. nur so btw.

hoffentlich wird sich dort jetzt eine demokratie etablieren und der funke der revolution auf die nachbarn tunesiens überspringen:
"Every Arab leader is watching Tunesia in fear - every Arab citizen is watching Tunesia in hope."

Obama gratuliert dem Volk, weil sie es geschafft haben sich zu befreien, und davor? Davor hat seine Regierung schön das Regime mit Milliarden unterstützt! Heuchler sind die Amis - naja ist ja nichts neues.

Hoffentlich nimmt man auch in Deutschland bzw. der EU allgemein den Menschen ihr Hartz4, Rente,... dann werden sie sehen, wie es ist. und erst dann wird man auch hier aufstehen und gegen die verbrecher, die sich politiker nennen, etwas tun. früher oder später wird es so kommen. an irgendeinem punkt wird es keine ausgaben mehr geben, die man streichen kann.

gruß

quelle btw: ehemaliger mitschüler, der in der 9. oder 10. klasse aus mir unbekannten gründen wieder zurück nach tunesien gegangen ist

[ nachträglich editiert von bigJJ ]

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