15.01.11 20:29 Uhr
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Schweden: Geschützte Wölfe dürfen geschossen werden, so soll die Art erhalten bleiben

In Schweden sind jetzt die geschützten Wölfe zum Abschuss freigegeben worden. So wollen die Schweden die Art erhalten.

Tier- und Umweltschützer und die EU sind mit dieser Maßnahme nicht einverstanden. Doch Andreas Carlgren, er ist der Umweltminister von Schweden, interessieren diese Proteste nicht.

So sind ab dem gestrigen Freitag mehr als 1.000 Jäger unterwegs, um 20 Wölfe zu töten. Man geht davon aus, dass es insgesamt derzeit rund 200 Wölfe gibt. Im Jahr 2010 wurden 28 Wölfe getötet, obwohl nur 27 zum Abschuss freigegeben waren.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schweden, Art, Wolf, Erhalt
Quelle: www.fr-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2011 20:37 Uhr von Animus2012
 
+4 | -4
 
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was für eine diskrepanz
faszinierend -.-

[ nachträglich editiert von Animus2012 ]
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15.01.2011 21:48 Uhr von T0b3
 
+14 | -2
 
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Verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wölfe sind menschenscheu und die Möglichkeit der Überpopulation ist bei dieser Tierart äußerst gering.

Ganz anders als bei Wildschweinen.. die haben vor einigen Monaten sogar meinen Garten umgepflügt und ich war sehr froh, als dem endlich Einhalt geboten wurde.
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16.01.2011 20:04 Uhr von EduFreak
 
+2 | -1
 
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200 tiere sind zu gering. der bestand sollte mindestens über 1000 tiere betragen. wenn man erst den bestand durch große geschütze zusammenhängende gebiete erhöht hat, kann man eine abschussquote erstellen, jagdführer zur kontrolle anwerben und hohe zahlungen von jagdtouristen verlangen. das erwirtschaftete geld steckt man wiederum in die ausweitung der naturschutzgebiete und wissenschaftliche untersuchungen über den bestand der wölfe, deren genetische vielfalt (nicht das es zu dekadenz durch inzest führt), ihrem verhalten und eventuelle störungen durch die jagd und ihre sozial- und altersstruktur. es gibt genug jäger in europa, die 5000 euro für den abschuss eines wolfes zahlen würden.
in südafrika hat man seit ende des 19. jahrhunderts den bestand von breitmaulnashörnern durch totalschutz von 22 tieren auf 1800 tiere bis 1968 erhöht und darauf mit einem intelligenten wildlife managment zur jagd freigegeben, daraus entwickelte sich eine wichtige branche, die die tiere schützt und die örtliche bevölkerung unterstützt.
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17.01.2011 15:53 Uhr von EduFreak
 
+0 | -0
 
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ein minus dafür, dass ich weiß, wovon ich rede...

http://www.bfn.de/...

es ist zwar ironisch, aber naturschutz finanziert man am besten durch jagdlizensen und -gebühren. landwirtschaft zerstört naturflächen, industrie verschmutzt die natur, für tourismus muss man die infrastruktur erweitern und und und...

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