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Chemie: Molmassen einiger Elemente werden neu berechnet

Die Molmassen von den zehn Elementen Wasserstoff, Lithium, Bor, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Silizium, Schwefel, Chlor und Thallium werden nun verändert, dies hat die Internationale Union für Reine und Angewandte Chemie (IUPAC) beschlossen.

Die Änderung wurde notwendig, da die Molmasse aus den jeweiligen Zusammensetzungen der Isotope berechnet wurde, diese Zusammensetzung ist aber nicht konstant. Die Höhe der Änderung ist zwar sehr gering, bei komplexen Gewässer- oder Boden-Berechnungen ist es doch sowohl von Bedeutung.

Das Element Bor bekommt nun den Wert 10,801 bis 10,821 dies kommt nun durch die verschiedenen Isotops-Zusammensetzungen zustande. Wissenschaftler rechnen nun mit dem Wert der für ihre Verhältnisse am passendsten erscheint, für Schüler wird aber der alte Mittelwert reichen.


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WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Masse, Chemie, Berechnung, Element
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2011 19:04 Uhr von andi15am20
 
+10 | -3
 
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Sehr interessant dass sich sowas wie das Periodensystem noch einmal verändert hat, ich habe immer gedachtt dass sind Naturgesetze und die Werte werden auch in 1000 Jahren noch genauso sein, aber man lässt sich doch immer wieder belehren =)

[ nachträglich editiert von andi15am20 ]
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15.01.2011 19:24 Uhr von blaablaablaa
 
+0 | -21
 
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15.01.2011 20:05 Uhr von Lo.Ony.de
 
+1 | -2
 
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naja: am Gewicht des Standart Teilchens ändert es rein garnichts, das stimmt auch heute und in 1000 jahren noch so.

Es kann aber vorkommen das einige Teilchen etwas von der Norm abweichen(ein Proton/Neutron weniger/mehr im Kern), deswegen gibt es nun eine Spanne von möglichen Molaren Massen. Steht ja geschrieben, das das für zb Gewässer und Boden-berechnungen von bedeutung ist...
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15.01.2011 20:44 Uhr von flokiel1991
 
+0 | -2
 
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@blaa: nein, es wurde nur der Durchschnitt verschiedener Isotope eines Elements verändert, weil offensichtlich ihr Zusammensetzung sie ein bisschen verändert hat.

[ nachträglich editiert von flokiel1991 ]
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15.01.2011 23:08 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -1
 
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@flokiel1991: Der Durchschnitt bleibt unverändert. Es wird nur bei bestimmten Elementen die Grenzen angeben aus dem sich der Durchschnitt berechnet. Bei Bor steht nun 10,801 bis 10,821 statt 10,811.

================

Sinn macht es, da z.B. bei der Verdunstung von Wasser eine Isotopenfraktionierung auftritt. Also wenn man im Atlantik einmal in Norden und einmal am Äquator eine Wasserprobe nimmt und das Isotopenverhältnis (18O/16O) untersucht wird man einen Unterschied feststellen können. Anhand der Isotopenfraktionierung kann man z.B. auch untersuchen ob Rotwein wirklich auch aus der angegebenen Region stammt oder nicht. Anderes Beispiel: Man kann eindeutig Unterscheiden ob der Zucker aus Zuckerrohr (höhere 13C-Isotopen-Konzentration) oder Zuckerrüben (weniger 13C) stammt.
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15.01.2011 23:13 Uhr von svk66
 
+2 | -3
 
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Ihr habt alle unrecht. 1 mol nennt man die Masse von 6*10²³ Teilchen.
z.B. entsprechen 12g Kohlenstoff einem Mol.
Sowas lernt man in der 8ten Klasse.
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15.01.2011 23:22 Uhr von Gimpor
 
+1 | -3
 
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10,801 bis 10,821? Da fehlt die Einheit...
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16.01.2011 01:59 Uhr von Friedbrecher
 
+2 | -0
 
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@svk66: "1 mol nennt man die Masse von 6*10²³ Teilchen.
z.B. entsprechen 12g Kohlenstoff einem Mol.
Sowas lernt man in der 8ten Klasse. "

1 mol hat nichts mit der Masse zu tun, sondern die Einheit mol steht lediglich für die Anzahl der Teilchen. 1 mol nennt man nur die Anzahl, nicht die Masse, von 6*10²³ Teilchen. 12g C entsprechen zwar einem Mol, sind es aber nicht, sondern die molare Masse (etwa 12 g/mol, etwas mehr wegen C13) * 1 mol.

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