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"Deutsche Telekom"-Vorstand: René Obermann verlangt "bescheidene Lohnabschlüsse"

Der Vorsitzende des "Deutsche Telekom"-Vorstands, René Obermann, plädierte für mäßige Lohnabschlüsse, obwohl es zu einem starken Aufschwung in der Wirtschaft gekommen ist.

Obermann sagte gegenüber der "Bild am Sonntag": "Wir haben in Deutschland in den letzten Jahren gut daran getan, eine Lohn- und Gehaltspolitik zu machen. [...] Deshalb geht es den Menschen hier auch vergleichsweise gut. Man sollte weiterhin mit Augenmaß vorgehen."

Der Vorstandsvorsitzende hält sein "Telekom"-Unternehmen schon heute vom Mangel an Fachkräften betroffen. Aus diesem Grund fordert er eine kräftige Zuwanderung. Seiner Meinung würde es im IT-Bereich künftig zu einem Mangel an Fachkräften in sechsstelliger Größenordnung kommen.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Vorstand, Deutsche Telekom, Lohnerhöhung, Fachkraft, René Obermann, Lohnzahlung
Quelle: www.ad-hoc-news.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2011 10:55 Uhr von frederichards
 
+3 | -0
 
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Alles für Klientel! Was soll der Typ in einem Börsenprotal auch anderes sagen...

Er kann ja schlecht sagen, wir sind der erste und einzige Konzern, der sich auf die Fahne schreibt, das Bruttoinlandsprodukt zu steigern (mit stark steigenden Löhnen ca. 20%), damit der Euro nachhaltig gestützt wird.

Auch wenns richtiger wäre, Löhne stark steigen zu lassen.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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15.01.2011 11:52 Uhr von CommanderRitchie
 
+5 | -0
 
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Immer das gleiche Managergelaber Klar - was soll der als Vorsitzender des Telekom-Vorstandes auch anderes von sich geben. Hoffentlich sind die Vorstandsgehälter genauso "Maßvoll" gestaltet.
Typisch - die Ideen - für solche Typen: in schwachen Zeiten sollen die "normalen" Mitarbeiter auf Lohnerhöhungen verzichten; wenn nicht sogar auf Lohn verzichten - und wenn es dann mal besser läuft sollen die Arbeiter bloß die Schnauze halten und sich mit Almosen abspeisen lassen.
Und - war es in der Vergangenheit nicht so "link" gelaufen, dass die Telekom ihre Mitarbeiter in eigens gegründete Tochtergesellschaften ausgelagert wurden, um die Löhne nach unten zu drücken ?? - aber jetzt ausländische "Fachkräfte" fordern !!
"Deshalb geht es den Menschen hier auch vergleichsweise gut" - da meint er wohl nur die Vorstandsebene und die Börsenspekulanten, die Aktien von der Telekom geordert haben.
Na ja - theoretisch kann man über alles sprechen - wenn diese Typen mit ihrer akademischen Arroganz den Rest der Menschen nicht als unterbelichtete Idioten ansehen würden.
Die glauben doch allen ernstes, dass nur Sie die finanziellen, Wirtschaftlichen Zusammenhänge erkennen - und für ihre Zwecken nutzen können.
Nun - eines Tages - da passiert hier das gleiche wie in Griechenland oder aktuell in Tunesien - da wird das Volk sich nicht mehr veräppeln lassen -und dann................!!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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15.01.2011 11:56 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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Nicht zu vergessen, dass Obermann selbst Angestellter ist. Von Lohnkürzungen bei ihm selbst lese ich hier aber nichts.

Zudem: Wenn es einen Mangel an Fachkräften gibt, müssten nach den uns immer wieder vorgebeteten Marktgesetzen deren Löhne ja kräftig steigen.
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15.01.2011 12:03 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -0
 
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Klar doch...Fachkräftemangel in 6stelliger Höhe: In der Praxis siehts doch so aus,daß immer mehr auf irgendwelche Papiere geachtet wird,die der Bewerber vorweisen kann. Leute mit einer "normalen" Ausbildung oder gar Quereinsteiger bekommen mangels Informatikstudium in den wenigsten Fällen überhaupt eine Chance. Auch wenn sie fachlich manchen Studierten in die Tasche stecken können.
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15.01.2011 12:37 Uhr von CommanderRitchie
 
+3 | -0
 
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Da hat Marco Werner recht !! Im Prinzip ist jeder zu allem fähig (natürlich nur, wie es das eigene Denk- und Handlungsvermögen zulässt).
Die Menschen müßten nur mal eine faire Chance erhalten ihren Arbeitswillen zu beweisen !!
Heutige Einstellungskriterien (für jeden Mistjob) sind anscheinend: Harvard Studium mit Top-Abschluß, das sogenannte Vitamin B, und der Wille - wenn man Vitamin B nicht hat - für nen Appel und ein Ei zu Arbeiten.

Beispiel gefällig ? Vor Jahren suchte unsere Firma einen "Radio- und Fernsehtechniker - auch mit abgebrochener Ausbildung - Anfänger - oder Studenten auf 400 Euro Basis" - gemeldet haben sich genug - Arbeitswillen oder Sachkenntnis konnten wir da nicht erkennen. Entschieden haben wir uns für einen arbeitslosen lernschwachen Jungenr Man (früher sagte man "Hilfsschüler") - denn der hat gefragt, ob er mal an fünf defekten und schon als totaldefekt abgeschriebenen CD-Playern "herumbasteln" dürfte - und hat es tatsächlich geschafft -einen wieder zum laufen zu bringen. Auch im nachhinein überzeugte er durch Gewitztheit. Er sollte den Job bekommen - gescheitert ist die Geschichte dann aber, als das Arbeitsamt sich eingemischt hat - und dem Jungen Gelder kürzen wollte - falls er eine Tätigkeit aufnehmen würde !! Dann wäre er aber mit den 400 Euro nicht mehr klar gekommen.

Eine Chance wurde ihm genommen - den Job bekommen hat im Endeffekt niemand - weil - so einen Mist hat unsere Firma nicht mitgemacht !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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15.01.2011 12:48 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+5 | -0
 
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der mann sollte sich mal selber hören: er fordern praktisch niedrige löhne, aber auch gleichzeitig hochwertig-ausgebildete fachkärfte.


ja ne ist klar. mehr braucht man dazu nichts sagen. dioese menschen haben den sinn für die realität verloren. sein geistesvermögen lässt sehr zu wünschen übrig. der mann sollte sich sehr schnell behandeln lassen.
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17.01.2011 07:45 Uhr von Stampede
 
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Arbeitslose != Fachkräfte @Autor: Insbesondere weil der Autor der News auf die Arbeitslosen in Deutschland verwies: "Nur" weil sie arbeitslos sind, macht es sie nicht zu Fachkräften.
Du musst dabei auch die Fachrichtungen beachten, aus denen die jeweiligen Personen kommen, das kann man schließlich nicht beliebig kreuzen.
Dazu kommt, dass die Orte, an denen Stellen zu besetzen sind bzw. an denen Menschen suchen nicht immer übereinstimmen. Auch hier muss dann jeder selber entscheiden ob er dafür (weit?) umziehen würde. Erwarten kann man einen solchen Umzug allerdings von beiden Seiten nicht.

Ich will niemanden in Schutz nehmen, nur daran erinnern, dass das Problem vielleicht nicht so einfach ist, wie manche glauben.
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22.01.2011 13:04 Uhr von linuxu
 
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bei einem eigenen Verdienst: von ca.240.000€ im Monat (Zweihundertvierzigtausend)kann ich
René Obermann verstehen das er für einen mäßigen Lohnabschluss plädiert.

Wenn man schon von einem Mangel an Fachkräften spricht dann sollte man nicht nach Fachkräfte aus dem Ausland
schreien sondern sich erst mal fragen was man als Unternehmer in der Vergangenheit falsch gemacht hat.
Fort.und Weiterbildung für die Mitarbeiter ? Nein,zu teuer.

Außerdem ist schulische Ausbildung hier in Deutschland Grottenschlecht.Da ist es kein Wunder das wir nur noch unqualifizierte Menschen haben.
Und Menschen die Qualifiziert und Hochmotiviert sind gehen ins Ausland weil da ihre Leistung besser bezahlt und anerkannt wird.

Deutschland ist schon lange nicht mehr das Land der Dichter und Denker.
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06.02.2011 23:55 Uhr von Chris9988
 
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Fachkräftemangel ? LACHHAFT !!! einen Fachkräftemangel haben wir höchstens bei den Fachkräften, die nicht für 7,29 EUR arbeiten wollen, darüber freut sich natürlich jeder Inder der in seiner Heimat für 50ct. arbeiten muß, die kann man hier erst mal noch schön verarschen.

Ich hab mal meine Zertifikate als Netzwerkingenieur gemacht und auch schon in der Softwareentwicklung gearbeitet.
Aber wenn einem auch da nur noch 1700,- EUR Brutto geboten werden, dann geht man eben ins Ausland.

Unsere deutschen Politiker sind in einer Mafia ähnlichen Art viel schlimmer als manch ein Diktator.
Die sollten sich was schämen so mit iher Bevölkerung umzugehen.

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