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Klimaforschung: 2500 Jahre europäische Kulturgeschichte im neuen Licht

Im Jahr 218 v.Chr. marschierte der karthagische Feldherr Hannibal mit einer Armee und 37 Elefanten durch das Hochgebirge in die italienische Ebene ein. Alle Elefanten überstanden die Tortur und das könnte sogar stimmen, wie ein deutsch-schweizerisches Forscherteam nun herausfand.

Ulf Büntgen vom Schweizer Umweltforschungsinstitut WSL und Jan Esper von der Uni Mainz hatten mehr als 9000 Stücke aus alten Bäumen und Häusern analysiert. Dadurch entstand ein genaues Bild des europäischen Klimas in den vergangenen 2500 Jahren. Zahlreiche Ereignisse könnte so neu gedeutet werden.

Die Elefanten Hannibals konnten deshalb überleben, weil der Sommer 218 v.Chr. ausgesprochen warm war. Im Altertum und im Mittelalter waren die jährlichen Schwankungen der Regenmengen stärker ausgeprägt. Der Sommer 2003 war übrigens in Mitteleuropa der Wärmste der letzten 2500 Jahre.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wetter, Licht, Klima, Klimaforschung, Kulturgeschichte
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2011 11:45 Uhr von deraufdersucheist
 
+1 | -9
 
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Woher: haben die 2500 Jahre alte Bäume und Häuser gezaubert? Und dann erst noch 9000 Stücke!

Wer´s glaubt!
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15.01.2011 11:58 Uhr von Carpet
 
+1 | -2
 
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Harry Potter wars. "deraufdersuche"

Mit einer solchen dämlichen Behauptung , zweifelst du auch bestimmt die Evolutions-Theorie an mit der Begründung; was wohl ein Vogel in der Zeit gemacht hat wo ihm seine Flügel gewachsen sind.. er wäre dochh von allen anderen aufgefressen worden .. logisch nech ?
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15.01.2011 14:34 Uhr von Damasichthon
 
+3 | -0
 
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@ deraufdersucheist: da die menschen früher aus holz gebaut haben, da die bäume auch früher irgendwann starben, da holz früher ein allgemeiner rohstoff war, hat man heute gute chancen so altes holz in gebäuden, fundamenten, im boden, in möbeln, fußböden, dachgebälk, etc zu finden.
nur ein paar beispiele:
1. stirbt ein baum in einem moor, dann wird er unter günstigen umständen konserviert und ist sehr gut erhalten, teilweise so gut, dass man das holz heute noch verarbeiten kann --> mooreiche
2. fundamente: viele städte stehen auf fundamenten aus holz. z.b. amsterdamm und venedig. aber auch festungen, wie die zitadelle in spandau.
eine wunderbare quelle für holz.
3. sakral- oder prachtbauten besitzen im allgemeinen möbel und ein dach. aus holz.


zu der news selbst:
gab es nicht schon einmal so ein verrücktes forscherteam welches zu fuß mit ein paar elefanten über die alpen marschiert ist?
ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es nur ein teilstück war oder die komplette strecke gewesen ist.
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15.01.2011 14:56 Uhr von myotis
 
+1 | -0
 
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@Damasichthon: "gab es nicht schon einmal so ein verrücktes forscherteam welches zu fuß mit ein paar elefanten über die alpen marschiert ist?
ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es nur ein teilstück war oder die komplette strecke gewesen ist."
http://dokujunkies.org/...
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16.01.2011 12:40 Uhr von Damasichthon
 
+0 | -0
 
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@ myotis: danke :-)

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