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Neue erfolgversprechende Therapiemethode gegen Alkoholsucht

Alkoholkranke können möglicherweise wesentlich effizienter therapiert werden, als bislang geglaubt. Mithilfe der sogenannten "Modularen Kombinationsbehandlung" (MoKo) soll die Erfolgsquote der Heilungen von der Alkoholsucht deutlich erhöt werden. Wichtig ist vor allem die Individualisierung der Therapie.

Studienleiterin Kerstin Ratzke erläuterte, dass eine modular aufgebaute, sowohl stationär als auch ambulant ablaufende Therapie die größten Erfolgsaussichten besitzt. So schlossen die bisherigen Teilnehmer den stationären Teil zu 86, den ambulanten immerhin noch zu 64 Prozent mit Erfolg ab.

Bei der Kombinationsbehandlung entfallen rund 60 Prozent der Therapiezeit auf die stationäre Betreuung der Suchtkranken. Neben der höheren Erfolgsquote soll die neue Therapieform auch die Reaktionszeiten im Hilfesystem verbessern helfen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Alkohol, Erfolg, Therapie, Sucht, Abhängigkeit
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2011 20:14 Uhr von Nebelfrost
 
+17 | -1
 
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die beste "therapiemethode" ist der eigene kopf. wenn es da nicht klick macht, dann nützt auch die komplexeste und beste therapie nichts
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14.01.2011 21:48 Uhr von aries2747
 
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@Zodank: Die da wären ?
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14.01.2011 21:58 Uhr von Dracultepes
 
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Da habe ich doch glatt mal in einer Doku gesehen das sie in Rußland einen Stoff unter die Haut setzen der bei Alkohol im Blut sehr üble Reaktionen auslöst.

Ist zwar nicht die Feine englische Art(klick im Kopf) aber nach ein paar mal wird die Person es sich merken.
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14.01.2011 22:26 Uhr von name_thief
 
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@Dracultepes: ja, ganz genau. weil alkohol ja nicht körperlich süchtig macht und alkoholiker nur zügellose hedonisten sind, die einfach nicht auf den alk verzichten wollen.
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14.01.2011 22:41 Uhr von Dracultepes
 
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@name_thief: Und stationärer Entzug damit nichts passiert. Wo ist das Problem?

Und es sind keine zügellose hedonisten sondern einfach Leute die nicht aufhören können weil sie einfach keinen durchhaltewillen haben und somit immer wieder zurückfallen.

Nach ner Zeit renkt sich die Hirnchemie ein und feddich.
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14.01.2011 23:27 Uhr von Mario1985
 
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Dracultepes: schon mal darüber nachgedacht wie das bei der ersten Zigarette ist??? Schmeckt scheiße, man hustet usw.... Aber dennoch tun sich die Raucher das ständig wieder an. Was ich damit sagen will, dass die Hirnchemie auch beim Rauchen als erstes sagt"pfui weg damit" aber durch den "Selbstzwang" noch eine zu rauchen weil es ja "so cool" ist , gewöhnt sich das gehirn daran. und schwups bringt das mit der Hirnchemie auch nichts mehr....
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14.01.2011 23:43 Uhr von Dracultepes
 
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@Mario1985: Die Hirnchemie renkt sich nicht durch " ey wie cool" denken ein oder aus sondern durch toleranzbildung und ähnliches.

Bei Alkis ist der ganzen Botenstoffscheiss im Hirn kaputt und durch das fehlfeuern wenn der Alk fehlt kommen die Entzugserscheinungen. Hat sich das erstmal wieder eingerenkt ergo die körperlichen Entzugserscheinungen sind weg kann man sich an die psychischen Machen.

Das ist so als würde man einen Raucher kalt entziehen so das der Körper normal funktioniert und wenn er dann seinem Verlangen aufgrund des Denkens nachgibt kommt irgendein Stoff der ihm die Zigarette so unschmackhaft macht das er das er irgendwann selber merkt das es nichts bringt dran zu ziehen. Denn das was er sich vorstellt tritt nicht ein. Die Personen müssen dann wohl oder übel mit ihren Problemen anders umgehen und lernen es so.
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15.01.2011 06:13 Uhr von fruchteis
 
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@Dracultepes: Einen Raucher kannste kalt entziehen. Ich hab auch von einem Tag zum anderen aufgehört und die letzten Zigaretten aus dem Fenster geworfen (demonstrativ).

Einen Alkoholkranken kannst du nicht kalt entziehen, das könnte lebensgefährlich sein, je nachdem, wieviel er früher getrunken hat. Natürlich fängt das alles im Kopf an - wenn einer partout nicht will, dann schafft er es auch nicht. Aber dennoch muss es da medizinische Unterstützung geben.

Ob man nun den ganzen Scheiß mit den Tagesprotokollen bei der Langzeittherapie und mit den Scheißgesprächsrunden machen muss, das steht auf einem anderen Blatt, genau weil jeder aus verschiedenen Gründen zu trinken begonnen hat und damit nicht alle über einen Kamm geschoren werden können. Normalerweise müsste alles in Einzeltherapie laufen wie bei jeder anderen Krankheit auch. Ich nehm ja auch nicht alle Rückenkranken in einer Therapiegruppe zusammen, sondern jeder wird einzeln behandelt. Allerdings könnte es bei der großen Zahl der zu Therapierenden auf dem Gebiet Alkohol und Drogen zu Therapeutenmangel kommen.

Ich halte auch diese Treffs für trockene Alkoholiker für schädlich für die Therapie, da die Betreffenden dort nur darüber reden, wie lange sie nicht mehr getrunken haben und Neue missionieren, wie man es ihrer Meinung nach schaffen kann. Damit wird man immer wieder an das Thema Alkohol erinnert, anstatt es mit einer nicht so hohen Priorität im Leben versehen zu können.

Auch die "Therapieunterstützung" von Familienmitgliedern: "Hört mal alle her, damit ihr euch nicht wundert, warum der Peter nicht mittrinkt, er ist trockener Alkoholiker und kriegt nix..." sind Gift. Das muss schon jeder selber sagen können, dass er nicht mittrinkt. Dort wäre die beste Therapie, wenn auch die anderen mal an einem Abend auf Alkohol verzichten würden und damit feststellen, wie schwer es ihnen selbst fällt, statt Bier nur Wasser oder Cola zu trinken.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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15.01.2011 17:12 Uhr von Dracultepes
 
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@fruchteis: "Einen Alkoholkranken kannst du nicht kalt entziehen, das könnte lebensgefährlich sein, je nachdem, wieviel er früher getrunken hat. Natürlich fängt das alles im Kopf an - wenn einer partout nicht will, dann schafft er es auch nicht. Aber dennoch muss es da medizinische Unterstützung geben. "

Ich schrieb nichts anderes ;)

"Und stationärer Entzug damit nichts passiert. Wo ist das Problem?"
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18.01.2011 18:57 Uhr von Floxxor
 
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Wenn ich mal wieder Suchtprobleme habe Frage ich einfach bei sn nach, da scheinen, wie auf allen Gebieten, die größten Experten zu sein :-D

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