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Streusalz lässt Bremsanlagen an Autos korrodieren

Da das Streusalz in Deutschland seit einigen Jahren immer aggressiver wird, müssen die Bremsbeläge und Bremsscheiben immer öfter ausgetauscht werden.

Ein Experte des ATU sagte, dass die Bremsanlagen durch das Salz immer schlechter funktionieren. In der Weidener Werkstattkette wurden in diesem Jahr beispielsweise anderthalb mal so viele Reparaturen vorgenommen wie im Vorjahr.

Auch der Autolack leidet unter dem Gemisch aus Natrium-, Magnesium- und Kalziumchlorid. Diese Mischung macht das Salz sehr haftbar, sowohl auf dem Auto, als auch auf den Straßen. Um die Schäden zu verhindern, hilft eine gründliche Autowäsche einschließlich Unterbodenwäsche.


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WebReporter: MissBling
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Bremse, Streusalz, Korrosion
Quelle: auto-presse.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2011 19:06 Uhr von TbMoD
 
+36 | -1
 
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ja genau: "Ein Experte des ATU sagte, dass die Bremsanlagen durch das Salz immer schlechter funktionieren"

besonders nach dem Besuch beim "Auto-Aldi" ATU ^^

echt gefährlich der Laden
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14.01.2011 19:11 Uhr von Showtek
 
+28 | -2
 
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ATU Experten XD XD XD XD XD XD XD Diese 0815 Pfuscher! XD
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14.01.2011 19:48 Uhr von Dark_Apollo
 
+5 | -8
 
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ATU hin oder her, ich war nicht bei ATU. Aber die Rechnung für die zerfressenden Bremsleitungen war deftig. Die waren sowas von porrös, die konnte man nach dem Ausbau ganz leicht knicken und durchbrechen. Dazu kamen neue Manchetten für die Stoßdämpfer. Das Gummi war auch voll porrös. Zum Rost am ganzen Unterboden... es ist zum schreien.

Noch paar solche Winter, und es wird auch in Deutschland einigen ein Licht aufgehen. Dieser Winter ist noch nicht vorbei. Zu Risiken und Nebenwirkungen in Sachen Straßensalz .... nicht nur die Fahrzeuge leiden, auch die Straßen. Der nächste Schlaglochfrühlung kommt, und dann gesellen sich zu den alten Löchern vom letzten Jahr noch welche dazu.

[ nachträglich editiert von Dark_Apollo ]
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14.01.2011 19:48 Uhr von RaumSpray
 
+21 | -4
 
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Das Streusalz den Autos schadet, is doch wohl bekannt.

Das einzig neue an dieser News ist mich: "Ein Experte des ATU..."
WOW, wo gibts denn den? Is doch ein Wiederspruch in sich.

You made my day!!! thx XD
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14.01.2011 20:23 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -1
 
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ich: denke das sowas nicht jedem bekannt ist, sonst würden viel mehr mit ihren autos im winter in die waschanlage fahren. die news dazu ist, das dieses jahr besonders viel salz über einem langem zeitraum gestreut wurde.

in der quelle steht es noch viel ausführlicher was alles passieren kann.

[ nachträglich editiert von LucasXXL ]
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14.01.2011 20:52 Uhr von MissBling
 
+0 | -5
 
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ganz ehrlich: wenn ich mir so anschau wie das hochwasser auf der ganzen welt schaden anrichtet, würde den regen nicht mehr als glück bezeichnen...
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14.01.2011 21:59 Uhr von suesse-yvi
 
+1 | -2
 
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Wie: soll denn Streusalz das Auto kaputt machen wenn es kein Salz gibt ^^
Ne mal ehrlich, is logisch dass sowas auf dauer alles möglich an nem Auto angreift. Besonders unten drunter. Heisst für uns Autofahrer einfach mal wieder mehr Pflege reinstecken und dafür nicht öfter als nötig in die Werkstatt..
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14.01.2011 22:09 Uhr von anderschd
 
+7 | -1
 
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Haben die bei ATU: das Personal gewechselt und Experten eingestellt?

Und hey, keine Vergleiche mit Aldi bitte. Das tut dene auch weh...Also Aldi.
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15.01.2011 02:08 Uhr von Starbird05
 
+5 | -0
 
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Also Was ATU sagt, braucht man nicht glauben....

ATU ist bekannt dafür, Fehler zu finden, wo keine sind.

Ein sehr guter Freund hat lange Zeit bei ATU gearbeitet, er sagte selber das sie mit Absicht Fehler suchen sollen und wenn keine da sind, sich welche ausdenken.

Ob jetzt Salz auf dem Straßen unseren Autos schadet, brauchen wir gar nicht beachten, es ist klar das es unseren Autos schaden zufügt.

Aber es gibt jetzt keine neuen Probleme usw.... ist alles beim alten.....

[ nachträglich editiert von Starbird05 ]
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15.01.2011 08:03 Uhr von Splinderbob
 
+0 | -1
 
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Lieber kauf ich mir neue Bremsbeläge und Bremsscheiben, als das ich mit 50km/h in was anderes rein krache.
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15.01.2011 10:31 Uhr von Ottokar VI
 
+2 | -0
 
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Naja: Flugrost legt sich schnell auf die Bremsscheiben. Bei Schnee und Salz besonders. Da hilft es meistens schon, die Scheiben einfach mal freizubremsen.

Allerdings werden die Autos auch immer filigraner. Von der Teilequalität möchte ich mal nicht sprechen. Das Ergebnis ist einer langen Haltbarkeit natürlich nicht wirklich zuträglich.
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15.01.2011 13:02 Uhr von Praggy
 
+6 | -0
 
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da hat atu ja endlich ne: begründung, warum sie neue bremsen einbauen müssen.

vor allem, weil halb runter original beläge doppelt so lang halten wie der neue atu schrott. und warum bei jedem wechsel neue scheiben müssen ist mir auch schleierhaft. so schlecht wie atu beläge sind halten die scheiben dann immer noch locker bis zum ende...

fahrt niemals zu atu, die zocken nur ab und spielen mit eurer angst. pitstopp ist auch nicht besser. die stehen bei den ketten alle unter druck und müssen geld erwirtschaften, auf kosten der kunden. !!!!
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15.01.2011 16:30 Uhr von Hady
 
+1 | -0
 
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Gründliche Autowäsche ist bei Minusgraden allerdings auch nicht zu empfehlen.
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15.01.2011 17:06 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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Ich bin sowieos gegen diese blöde Streuerei: An Kreuzungen und Steigungen ist es okay, aber sonst braucht das kein Mensch.

Ist gestreut, weiss man nie, ob es glatt ist, oder nicht, weil man ja die eingesetzte Salzmenge nicht kennt und den Zeitpunkt an dem gestreut wurde.
Ist nicht gestreut, sieht man den Straßenzustand und kann sich darauf einstellen.

Ich fahre lieber auf blankem Eis als auf einer Straße, wo ich nicht weiss, ob sie auf der Kippe zu gefrierender Nässe steht.

Und langsam fahren muss man ja eh, weil die Schilderbücken auch bei dick gesalzener Autobahn die Geschwindigkeit auf 60 runtersetzen. Was soll so etwas? Dann können sie die Streuerei auch lassen.

Wie gesagt, ich spreche von den ebenen Autobahnen und Straßen im Norden, oberhalb Harz.
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16.01.2011 15:56 Uhr von ronny_d
 
+1 | -0
 
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Bei uns in Österreich (genauer Großraum Wien) wird seit ca 3 Jahren schon bei drei Schneeflockerln tonnenweise Salz auf den Strassen verteilt.
Nach dem ersten dieser Winter hab ich die ersten Rostblasen auf der Motorhaube gehabt und der Klarlack fing sich an abzulösen ....

Warum muss man überhaupt bei so wenig Schnee alles niedersalzen ?
Sind die meisten Autofahrer einfach zu dämlich um mit dem bisschen Schnee umgehen zu können ?
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16.01.2011 19:13 Uhr von Schwertträger
 
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@ronny_d: Mal wieder ist, wie so oft, ohne dass man es öffentlich merkt, die Vversicherungsbranche die treibende Kraft.

Seit nämlich die Haftungsfrage neu geregelt wurde und die Stadt für sämtliche auf eventuell zuwenig wahrgenommene Winterdienstpflichten zurückzuführende Schäden haftbar gemacht werden kann, sorgen sie natürlich bei der geringsten Kleinigkeit vor, denn Salz ist immer noch billiger als die eventuellen Schäden an Auto, Fussgänger, Fahrer und sonstigem Material.

Früher waren das winterbedingte Schäden, die von der versicherung reguliert wurden. Entweder von der gegnerischen Haftpflicht, oder der eigenen Vollkasko (so vorhanden). Seitdem die Schäden prozentual nach kompliziertem und für den Endverbraucher nicht durchsichtigen und kaum zugänglichen Schlüsseln auf Teilverursacher verteilt werden, sind die Städte und Gemeinden mit dabei.
Es wird also auf Kosten der Steuerzahler Gewinn gemacht.

Aus demselben Grund werden übrigens auch Straßen mit irgendwelchen Schlaglöchern auf 50, 30, oder gar 20 km/h niedergeregelt, damit auch ja kein Normspoiler-Fahrer und ALufelgenbesitzer klagen kann. Selbst wenn das bedeutet, dass täglich elend lange Staus entstehen und nur jeder fünfzehnte sich überhaupt an das Tempo-Gebot hält und somit die Aothorität von Verkehrsschildern allgemein untergraben wird.
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16.01.2011 19:24 Uhr von ronny_d
 
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Klingt einleuchtend.

Gabs nicht irgendwann mal Umweltauflagen bezüglich der Salzverwendung ?
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16.01.2011 20:55 Uhr von Scopion-c
 
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Ach echt? > Da das Streusalz in Deutschland seit einigen Jahren
> immer aggressiver wird,

Halte ich für ein Gericht. NaCl ändert nicht seine Aggressivität oder fühlt sich einer von euch angegriffen beim Salzen der Pommes?


>Ein Experte des ATU sagte, dass die Bremsanlagen durch >das Salz immer schlechter funktionieren. In der Weidener
>Werkstattkette wurden in diesem Jahr beispielsweise
>anderthalb mal so viele Reparaturen vorgenommen wie im
>Vorjahr.

Das dürfte der Aufschwung der Abwrackprämie sein? Schliesslich werden die ersten Autos jetzt je nach Fahrleistung und Einsatzort fällig.


>Auch der Autolack leidet unter dem Gemisch aus Natrium-,
> Magnesium- und Kalziumchlorid. Diese Mischung macht
> das Salz sehr haftbar, sowohl auf dem Auto, als auch auf
> den Straßen. Um die Schäden zu verhindern, hilft eine
> gründliche Autowäsche einschließlich Unterbodenwäsche.


Vor allem diese Gefährliche Formulierung ist köstlich. "Das Gemisch aus Natrium-, Magnesium- und Kalziumchlorid" Ja klar ist alles im Streusalz drin und zwar mindestens 98% Kochsalz (Natriumchlorid) und 2% max. von allem anderen. Wo ist da jetzt die Gefährliche Mischung? Das der Autolack leidet ist ja nun kein Geheimnis und eine gründliche Autowäsche sollte auch das Ausspülen der Radkästen beinhalten denn dort Sammelt sich das Salz besonders in der Kannte an der der Kotflügel umgebogen ist.


Die Überschrift ist schon geil "Streusalz lässt Bremsanlagen an Autos korrodieren" Prima fahr ich demnächst LKW da rostet nix. Außerdem ist die Frage was Teile aus Eisen die in Salzwasser eingelegt sind und dann mit Sauerstoff reagieren sonst machen sollen?


@Ronny_d
Nein gab es nicht die Frage ist eh was man stattdessen streut?
Schotter, Sand, etc...? Das Zeug muss recycled werden. Das werden sich die Städte in Form von Müllgebühren zurückholen.

Harnstoffe und Sulfate? Dann haben wir bald Urwälder auf den Gehwegen.

Streuen ist ein sehr schwieriges Feld. Gar nicht ist auch doof dann hast du bald eine Eisbahn die man nur mit Schneeketten und Spikes befahren kann.

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