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Künstler Klaus Staeck hat verstorbenem Maler Sigmar Polke Extraschau gewidmet

Der Präsident der Akademie der Künste (AdK) in Berlin, Klaus Staeck, hat seinem verstorbenen und befreundeten Künstlerkollegen Sigmar Polke (1941-2010) eine eigene Exposition gewidmet. Sie trägt den Titel "Sigmar Polke - Eine Hommage" und wurde erweitert durch die Leihgabe "Wir Kleinbürger!".

Klaus Staeck führte noch aus, dass er sich mit Sigmar Polke in ironischer Weltsicht verbunden fühle. Ihm sei auch kein Maler bekannt, der die Ironie von Polke hatte. Dies würde sich in seinen Bildern zeigen, wie er die Konsumgläubigkeit während der Epoche des Wirtschaftswunders aufs Korn nahm.

Zu Polke sagte Staeck noch: "Was uns verbunden hat, war auch das Politische. Er war jemand, der analytisch auch an seine Arbeiten heran ging - und nicht parteipolitisch, sondern gesellschaftspolitisch. Ich denke manchmal […] das ist auch eine Art Chronik der Bundesrepublik, die man da besichtigen kann."


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Künstler, Maler, Widmung, Sigmar Polke
Quelle: www.dradio.de
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14.01.2011 13:20 Uhr von jsbach
 
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Klaus Staeck schaut in seiner Hommage an Sigmar Polke auf eine rund vier Jahrzehnte währende Arbeitsfreundschaft und widmet einem der bedeutendsten Künstler Deutschlands eine sehr persönliche Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste. Diese Freundschaft mit Polke beruhte auch darauf, dass Staeck nicht nur Verleger oder Galerist sondern ebenso der Künstlerkollege war. (Bild zeigt Blick in die Ausstellung, die bis 13. März geöffnet hat)

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