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England: Geschlechtsumwandlung verhindert Gefängnisstrafe für Dealer

Ein Transvestit, der sich als Drogen-Dealer betätigte, muss nicht ins Gefängnis, weil so seine komplette Geschlechtsumwandlung zum Scheitern gebracht werden könnte.

Dies entschied ein Richter in England. Der Dealer Ian Morris, der sich nun "Jean" nennt, hatte erst mit einer Hormonbehandlung begonnen, als man ihn verurteilte. Seit seiner Kindheit befände er sich in einer "sexuellen Falle", weswegen er die Geschlechtsumwandlung dringend benötige.

Seine Anwälte betonten zudem wie schwierig es für einen Transvestiten in einem Männer-Knast würde. Der Richter stimmte zu und befand, dass ein Gefängnis-Aufenthalt den Albtraum des Transvestiten nur verlängern würde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: England, Gefängnis, Dealer, Geschlechtsumwandlung, Gefängnisstrafe
Quelle: www.telegraph.co.uk

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2011 12:59 Uhr von Darknezz
 
+6 | -1
 
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dann soll "er" halt in den Frauenknast :D
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14.01.2011 13:02 Uhr von Mixuga
 
+5 | -4
 
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Einen Transsexuellen als Transvestit zu bezeichnen zeugt nicht gerade von der Qualität der News und der Quelle
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14.01.2011 13:15 Uhr von 8n2a
 
+4 | -1
 
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@Mixuga: Warum? Transsexualität schließt Transvestitismus ja wohl in den meisten Fällen ein. Was der Autor damit ausdrücken wollte ist natürlich eine andere Frage.
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14.01.2011 13:24 Uhr von maximleyh
 
+0 | -1
 
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FAIL
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14.01.2011 13:33 Uhr von Lolali
 
+0 | -3
 
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Mixuga: Als transexuell kann man erst jemanden bezeichnen, der schon umoperiert ist. Jetzt ist er immernoch ein Mann in Frauenkleider.

[ nachträglich editiert von Lolali ]
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14.01.2011 14:04 Uhr von Mixuga
 
+2 | -0
 
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@Lolali: Das mag vllt deine persönliche Meinung sein, wird dadurch aber auch nicht richtig.
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14.01.2011 14:09 Uhr von Lolali
 
+0 | -2
 
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dann erklär doch bitte, wie es richtig ist. Lass mich gerne eines Besseren belehren.
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14.01.2011 14:12 Uhr von Earaendil
 
+2 | -0
 
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@Mixuga: Du hast Recht..aber nicht jeder ist "vom Fach",auch die Leute aus den Pressehäusern nicht.
Dieses Detail ist aber auch in meinen Augen uninteressant.
Da geht es um eine Straftat , die gebüßt werden soll.Seine Transexualität sollte dabei keine Rolle spielen.
Dann muss er halt sein Vorhaben auf später verschieben.
Und mit der Reaktion seiner Umwelt wird er leben müssen.
Das solche Menschen mit Gewalt wenn nicht wenigstens mit Spott und Ausgrenzung leben müssen,wissen sie vorher.Darum sollte man sich diesen Schritt gut überlegen;auch,ob man diesem Druck gewachsen ist.
Vor dem Gesetz sind alle gleich...Freaks,Transen,Normalo´s ,Spinner usw..

Der Mann war/ist ein Dealer...und bei solchen Vögeln,ob transexuell oder "normal" , muss eine Strafe her,die auch zieht!



[ nachträglich editiert von Earaendil ]
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14.01.2011 15:33 Uhr von Mixuga
 
+0 | -0
 
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@Earaendil: nun ja... es bleibt eben die Frage, ob die Strafmilderung tatsächlich noch im Ermessensspielraum des Richters lag. Ich hab das keine Ahnung vom Strafrecht in GB.

Möglicherweise war es auch eine Kostenfrage. In Deutschland wären da so einige Kosten auf den Staat zugekommen, denn Operation, Epilation, Verfahrenskosten für die Vornamens- und Personenstandsänderung, das hätte während der Strafverbüßung eben der Staat bezahlen müssen. Aber auch hier kenne ich nicht die rechtliche Situation in GB.

Die beste Regelung wäre wohl gewesen, die Strafverbüßung bis zu einer angemessenen Zeit auszusetzen, vorausgesetzt, es besteht keine Fluchtgefahr und der Tatumfang (womit und mit wieviel hat er gedealt?) ist nicht zu heftig. Und dann eben Frauengefängnis und alles wäre paletti...

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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14.01.2011 15:47 Uhr von Earaendil
 
+1 | -0
 
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Richtig: Ich kenn mich da auch nicht aus,vlt hätte es rechtliche Mittel gegeben,die den Starfvollzug auch umsetzbar machen.

Das mit dem Frauengefängniss halte ich für ausgeschlossen,das gäbe richtig Ärger.Sowas mag in 200 Jahren normaler Standart in solchen Fällen sein,aber heute noch nicht.
Wir Normals´s sind solche Menschen einfach nicht gewohnt und brauchen noch Aklimatisierungszeit ;)

Was natürlich auch wichtig ist,ist die Straftat ansich.Hat er "nur" mit Gras gedealt,wäre es in meinen Augen tatsächlich unverhältnissmäßig..ist er aber ein Koksdealer kann er von mir aus "das Madel" im Herrenknast machen,da werd ich sehr unbarmherzig.
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14.01.2011 19:12 Uhr von Mixuga
 
+1 | -0
 
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@Earaendil: "Das mit dem Frauengefängniss halte ich für ausgeschlossen"

Wie gesagt kenne ich die Rechtslage in GB nicht. In Deutschland müsste eine Transsexuelle aber spätestens nach der Personenstandsänderung zwingend in ein Frauengefängnis. Da geht nichts dran vorbei. In diesem speziellen Fall dürfte das aber wahrscheinlich noch nicht passiert sein und wenn er wirklich mit "harten" Drogen gehandelt haben sollte, dann sollte die Justiz da wirklich kein Erbarmen kennen und den in den Männerknast stecken.

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