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Russischer Geheimdienst hat Angst vor Skype

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB möchte verhindern, dass Beamte des Landes den kostenlosen Internettelefondienst Skype benutzen. Sie fürchten wegen den plaudernden Beamten um ihre Staatsgeheimnisse.

Vor allem, dass man per Skype auch Dateien verschicken kann, ist dem Geheimdienst ein Dorn im Auge. Geheime Dokumente wurden in der Vergangenheit so schon an Blogger weitergeleitet.

Bisher war Russland in punkto Internet eher liberal, das Internet galt im Gegensatz zu den anderen russischen Medien als "letztes freies Territorium". Das Skype-Verbot könnte ein erster Schritt zur Kontrolle auch dieses Mediums sein.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Angst, Geheimdienst, Skype
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2011 12:54 Uhr von Koeniglich
 
+4 | -3
 
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und was ist mit MSN, Yahoo Messenger, ICQ und den ganzen kram? Da kann man auch schnacken!

Wenn sie so unloyale Leute haben, wieso stellen sie die dann ein?
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14.01.2011 13:11 Uhr von CroNeo
 
+13 | -0
 
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@Koeniglich: Es liegt an der Verschlüsselung! Zitat Wikipedia:
"Bei Verbindungen von PC zu PC wird laut Skype eine Verschlüsselung mit AES-256 verwendet, die Schlüssel würden mit 1.536 bis 2.048 Bit RSA übertragen."

Bei deinen genannten Messengern existiert solch eine Verschlüsselung nicht.
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14.01.2011 13:22 Uhr von partyboy771
 
+1 | -6
 
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@ Koeniglich

wieso sie die leute einstellen?
du hast auch erst deine liebe und tolle freundin/freund bis er dann irgendwann fremdgeht oder scheisse baut :)
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14.01.2011 13:26 Uhr von Selle
 
+2 | -1
 
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@CroNeo
genau! So wie dues beschreiben hast!

Ohne Verschlüsselung kann der FSB alles "mithören" und jederzeit Eingreifen.
Wenn die Verbindung natürlich verschlüsselt ist, wird der FSB taub und bekommt nicht mehr mit, was geredet wird.

Das denen das nicht gefällt ist doch klar. Rot bleibt Rot :D

[ nachträglich editiert von Selle ]
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14.01.2011 13:29 Uhr von kirgie
 
+5 | -0
 
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FSB interne Vorschriften für Mitarbeiter kann man wohl kaum als Kontrolle des Internets bezeichnen.
Wenn sie anfangen Russischen Skypeverkehr zu überwachen damit ihre Mitarbeiter keine Dokumente weitergeben, dann ist das der Anfang der Zensur.
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14.01.2011 14:32 Uhr von sevenOaks
 
+0 | -0
 
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omg das icq in den osten verkauft wurde ist doch kein geheimnis...
außerdem gibts ja noch:
http://tinyurl.com/...

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