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Hacker veröffentlicht Daten von "Runes of Magic"-Spielern

Offenbar ist das Online-Rollenspiel "Runes of Magic" von "Frogster" in das Visier eines Hackers geraten. Dieser hatte im Community-Forum auf Sicherheitsprobleme hingewiesen. Der Hacker wollte seinem Ansinnen Nachdruck verleihen und veröffentlichte sensible Informationen.

Unter dem Nickname "augustus87" wurden vom Hacker Login-Daten von "Runes of Magic"-Spielern preisgegeben, insgesamt über 2.000 Datensätze aus Usernamen und Passwörtern sind an die Öffentlichkeit gelangt.

Der Betreiber hat einen Task Force eingerichtet und zudem bereits das Landeskriminalamt eingeschaltet und Strafanzeige gestellt.


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WebReporter: Tokitok
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, Daten, Passwort, Hacken, Runes of Magic, Frogster
Quelle: www.ichspiele.cc

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2011 07:54 Uhr von Tokitok
 
+2 | -10
 
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Scheint so, als würden in Zeiten von WikiLeaks und Anonymous viele Leute sich dazu angehalten fühlen, ihrer Stimme auf unkonventionelle Art Nachdruck zu verleihen.
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14.01.2011 08:58 Uhr von proPhiL
 
+7 | -4
 
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Vergleich: Also wenn da ein Zug ist, in dem sehr viele Menschen sind, und der Schaffner sein Steuerpult nicht bewacht so dass jeder den Zug steuern könnte.. man ihn darauf aufmerksam macht aber nichts passiert.. was würdet ihr tun, wenn ihr in dem Zug sitzen würdet? Aussteigen und den anderen ihrem Schicksal überlassen steht nicht zur Wahl :D
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14.01.2011 09:55 Uhr von Wolfi4U
 
+4 | -1
 
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Dummes: Beispiel.
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14.01.2011 12:44 Uhr von SirDragon
 
+2 | -0
 
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Problem bei solchen Hacks: Durch das publizieren der Nutzerdaten hat er natürlich anderen Anwendern die Möglichkeit gegeben sich der Accounts der gelisteten Leute zu bemächtigen und Schaden anzurichten.

Da ROM von einem Cashshop lebt in dem man für echtes Geld Ingamewährung (Diamanten) kaufen kann, steckt da auch ein eventueller finanzieller Schaden dahinter, dahingehend verstehe ich die Anzeige der Betreiber.

Dahingehend hinkt auch der Vergleich von oben, da die Information, dass das Steuerpult unbewacht ist komplett irrelevant ist solange man sie nicht allen anderen mitteilt, wobei genau das die Hauptgefahr schaffen würde.
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14.01.2011 13:28 Uhr von BadBorgBarclay
 
+1 | -0
 
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Ich würde: mal sagen Dumm gelaufen für ROM. Wenn man schon weiss, dass der Server oder die Clients so Viele Sicherheitslücken haben wie der Schweizer Käse Löcher und zu Obendrein auch noch davor gewarnt wird das sein System Leicht zu knacken ist, hat es nicht Anders Verdient. Das ist grobe Fahrlässigkeit seitens der ROM-Betreiber. Wenn den Nutzern durch die Veröffentlichung der Daten Schaden entsteht, muss Frogster den Schaden begleichen und dafür sorgen das das System nicht erneut so Leicht geknackt wird.

[ nachträglich editiert von BadBorgBarclay ]
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15.01.2011 00:28 Uhr von Tokitok
 
+1 | -0
 
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Konvention: Ich verstehe nicht, warum ich für meine Meinung zum Beitrag so viele negative Wertungen erhalten habe. Unkonvetionell bedeutet, dass man nicht den normalen Weg geht, der qua Konvention eigentlich gedacht ist. Dieser Weg würde bürokratisch sein... auch Leute, die dem Heise- oder Springerverlag die Verantwortung übergeben, bei Service-Pannen von Anbietern für sie in der Sache aktiv zu werden handeln genauso unkonventionell. Der Hacker handelt nicht so, wie man es normalerweise annehmen würde, deshalb die Beschreibung als unkonventionell. Scheinbar haben mich da einige Leute missverstanden, oder es gibt welche, die es nicht mögen, dass man die Dinge beim Namen nennt.

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