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Kann Indiens Regierung bald BlackBerry-Emails mitlesen?

Schon im August äußerte die indische Regierung Bedenken und wollte Zugriff auf dem Maildienst der BlackBerrys. Dies führte Anfangs zu einer Übergangslösung, welche die Administratoren in Neu Delhi jedoch nicht zufrieden stellt.

RIM erhält nun von der indischen Regierung eine Frist bis Ende Januar einen Vorschlag zu machen, wie man das Problem lösen könne, sonst würde man den Service abschalten müssen.

Aus einer Mitteilung RIMs geht hervor, dass man den Gesetz des Landes folgen will. Zugriff wird die indische Regierung aber nur auf die privat genutzten Dienste erhalten. Auf Firmenmails wird man keinen Zugriff haben, da ein Hauptschlüssel zur Entschlüsselung dieser nicht vorhanden ist.


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WebReporter: Riou
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Regierung, Indien, E-Mail, BlackBerry, RIM
Quelle: www.computerbase.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2011 15:56 Uhr von FirstBorg
 
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unglaublich: Würde ich ein Blackberry haben, würde ich es jetzt sofort ausschalten und mir was neues kaufen.

Und das übelste ist ja auch noch: Warum denn nur Privatkunden? Schweinerei das ganze. Scheiss indische Regierung.
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16.01.2011 18:16 Uhr von hherger
 
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Denkt mal nach! Die Tatsache, dass RIM eingeknickt ist und gegenüber verschiedenen Regierungen (auch VAR, usw.) Zugeständnisse macht, dürfte das Vertrauen in die Blackberries auch der Firmenkunden schädigen. Ich bin überzeugt, dass der nächste Schritt bald folgen wird und auch bei Firmenkunden eine Hintertüre geöffnet werden wird.

Damit haben die Blackberries ihren Haupt-Vorteil verloren: Vertraulichkeit und Verlässlichkeit. Bei den Features liegen andere Smartphones eh vorn. Weshalb soll denn noch jemand in Zukunft noch ein Blackberry-Gerät kaufen?

Und übrigens:

1. Die Erfahrung zeigt, dass Regierungen solche Möglichkeiten früher oder später missbrauchen werden. Jede unabhängige Kontrolle (z.B. durch einen Richter) ist ja ausgeschaltet. Und die Möglichkeit, ungerechtfertigt an (Wirtschafts-) Informationen zu gelangen sind zu verlockend. Regierungen und Geheimdienste sind mit Sicherheit nicht die integersten Elemente der Gesellschaft. Weshalb also sollen gerade sie solche Privilegien ohne Kontroll-Instanz erhalten?

2. Regierungen, die glauben dass gerade Terroristen mit solchen Massnahmen in ihrer Beweglickeit eingeschränkt würden, sind schlicht dumm. Möglichkeiten, E-Mails stark verschlüsselt von Gerät zu Gerät zu übermitteln gibt es mehrere andere - auch auf billigeren und einfacheren Smartphones. Wen wollen diese Regierungen denn eigentlich ausspionieren, wenn Terroristen sich ohne Schwierigkeiten vor Entdeckung weiter schützen können?

[ nachträglich editiert von hherger ]

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