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Deutscher Gewerkschaftsbund kündigt Aktionstag für Mindestlohn an

Der Deutsche Gewerkschaftsbund will am 24. Februar einen Aktionstag in Sachen Mindestlohn und höhere Bezahlung für Leiharbeiter abhalten. Der Chef des Bundes, Michael Sommer, sagte, dass die Proteste mit der nötigen Massivität geführt würden. Einzelheiten zu dem Aktionstag wurden aber nicht bekannt.

Die Gewerkschaften fordern vor allem einen allgemeinen, gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Es wird ebenso ein Mindestlohn für Leiharbeiter gefordert um einen Missbrauch ab dem Mai 2011 zu verhindern. Auch sollen Leiharbeiter vom ersten Tag an das gleiche Geld wie die Stammbelegschaft erhalten.

Sommer äußert darüber hinaus, dass der Mitgliederschwund in den deutschen Gewerkschaften nachgelassen hätte. Im letzten Jahr verloren diese zwischen 60.000 und 80.000 Mitglieder. Allerdings sei es gelungen, die Zahl der Mitglieder zu stabilisieren. Die Gewerkschaften würden wieder attraktiver.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Protest, Mindestlohn, Leiharbeiter, Gewerkschaftsbund
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2011 14:38 Uhr von artefaktum
 
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Mittlerweile ist ja sogar Arbeitgeber(!)präsident Hundt für einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche.
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13.01.2011 16:37 Uhr von Floxxor
 
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Jop: Um "Auftragsspitzen" geht es bei der Leiharbeit schon lange nicht mehr, wer das anders sieht ist halt in der FDP, oder ihm gehört sone Leiharbeitsfirma...
Und wenn einer sagt, es geht um Auftragsspitzen, dann muss er halt den erhöhten Verwaltungsaufwand(Leiharbeitsfirma etc.) bezahlen und nicht dem Leiharbeiter in Form von Niedriglohn aufbürden.

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