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Leipziger Geiselnehmer bleibt unbestraft

Der Mann, der im Sommer 2010 in einer Leipziger H&M-Filiale Geiseln nahm, hat das Gericht als freier Mann verlassen. Der Grund: eine wahnhafte Psychose.

Laut Gutachter ist der 41-Jährige daher nicht schuldfähig. Anklage, Verteidigung und Richter schlossen sich dem an. Der Mann muss künftig lediglich ein Mal monatlich zu einer psychiatrischen Behandlung.

Im Juni 2010 hatte er sich mit 19 Geiseln in dem mehretagigen Geschäft verschanzt. Er habe auf einen ungeahndeten Ärztepfusch hinweisen wollen, sagte der Mann später. Er hatte nach dreieinhalb Stunden aufgegeben.


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WebReporter: lvzonline
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Leipzig, Rechtsstreit, Geiselnahme, Psychatrie
Quelle: nachrichten.lvz-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2011 14:10 Uhr von David_blabla
 
+4 | -2
 
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Bis: er das nächste Mal in gleicher/ähnlicher Situation jemanden tötet...
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13.01.2011 14:36 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -3
 
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ja genau um der anderen Diskussion um die Sicherungsverwahrung ein wenig die Luft zu nehmen...was bringt ein moeglicher Verstoss gegen das Menschenrecht, wenn die Verurteilung von Taetern nicht mal nur einen Schritt in diese Richtung geht...da muss doch dieser Verstoss doch prozentual nichmal auffallen (was kein Grund fuer den Verstoss ist, aber den gesellschaftlichen Schaden stark in Grenzen haelt)....

Zur News...ja klar, alles ok so und die Behandlungspraxis, zu der er einmal im Monat hin muss, liegt bestimmt auch in ner Fussgaengerzone...
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13.01.2011 17:36 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Das war´s aber hoffentlich noch nicht! Dass man Bombendrohungen und Geiselnahmen zu seinen Hobbies macht, wenn man komplett durchdreht, kann scheinbar mal passieren...



"Die Richter waren nicht restlos überzeugt, dass von dem Mann keinerlei Gefahr mehr ausgehe."

Die Richter waren scheinbar aber auch komplette Vollidioten - ansonsten müsste der Typ nämlich mindestens wöchentlich bei einem psychologisch geschulten Betreuer vorsprechen und hätte nicht einen Monat Zeit um wieder am Rad zu drehen.

Was ebenso absolut nicht vermittelbar ist ist, dass ein bereits wegen illegalem Waffenbesitz Vorbestrafter mit einer scharfen Waffe herumläuft und das im Prozess ignoriert wird - ganz egal ob er nun Munition dafür hat oder nicht.
Ich hoffe das wird getrennt behandelt.

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