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Siemens: Aufsichtsräte wollen sich hohe Prämien sichern, Belegschaft protestiert

Aufgrund der sehr guten Konzern-Zahlen im Jahre 2010,will sich der Aufsichtsrat eine saftige Lohnerhöhung genehmigen, obwohl sie schon im letzten Jahr eine Lohnerhöhung um 30 Prozent bekammen. Die Belegschaftsaktionäre wollen sich nun gegen die erneute Lohnerhöhung wehren.

Die restliche Belegschaft muss wahrscheinlich mit einer Nullrunde rechnen. Auch dass die erfolgsabhängigen Boni gestrichen werden, und dafür die Grundbezüge kräftig angehoben werden sollen, stößt bei der Belgeschaft auf Kritik.

Die Belegschaftsaktionäre fordern, dass normale Mitarbeiter und Aktionäre gleich behandelt werden sollen. Obwohl für die Mitarbeiter 310 Millionen Euro Erfolgsprämie ausgezahlt worden sind, war die Dividende für die Aktionäre um ein Vielfaches höher.


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WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Protest, Siemens, Aufsichtsrat, Prämie, Belegschaft, Nullrunde
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2011 18:09 Uhr von andi15am20
 
+3 | -0
 
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Beim Siemens-Konzern läuft doch sowieso irgendetwas verkehrt, dass eine österreichische Lobbyistin die Siemens-Europa Chefin werden konnte, ist doch der größte Schwachsinn den ich je gehört habe, die konnte nicht mal Plus und Minus-Pol voneinander halten, und schob für ein Jahr Arbeit Millionen ein!!
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12.01.2011 18:13 Uhr von artefaktum
 
+13 | -1
 
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30 Prozent Lohnerhöhung in einem Jahr? Also wenn das den Gürtel enger schnallen bedeutet, bin ich komplett dafür!
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12.01.2011 18:31 Uhr von Borgir
 
+9 | -0
 
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Unverschämt: arrogant, mehr ist das nicht. Da kann man auch hingehen und jedem kleinen MItarbeiter der Reihe nach ins Gesicht schlagen.

Leute, legt einfach die Arbeit nieder, dann können sie schauen, wie sie zu guten Konzernzahlen kommen.
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12.01.2011 18:44 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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@unique2910: Nun ja, da muss man gar nicht mit altem Klassenkampf kommen.

Das solches Verhalten die Mitarbeitermotivation schon im Vorfeld zerstört, liegt auf der Hand.

Vor allem frage ich mich, was für Laien da im Vorstand sitzen. Die Soziale Kompetenz strebt gegen Null. Eigentlich nichts, was man sich in dieser Position leisten kann. Menschen mit solch katastrophaler sozialen Kompetenz haben in solchen Führungspositionen nichts zu suchen.
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12.01.2011 20:38 Uhr von andi15am20
 
+2 | -0
 
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@artefaktum: Dort sitzen wirklich nur Lobbyisten, alte Parteifreunde,......

Wirkliche Experten welche das Unternehmen auch weiterbringen könnten, werden fast nie in solche Positionen eingesetzt, auch weil diese vielleicht zu mächtig werden könnten?
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12.01.2011 21:20 Uhr von Aib
 
+4 | -0
 
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Da springt mir spontan das Bild vor Auge: vom fetten kapitalistischen Unternehmer der sich mit einem brennenden 100 Dollarschein die kubanische Zigarre anzündet.

Da wird mir echt schlecht. Als ob die da oben nicht schon genug Geld verdienen würden. Bescheidenheit is wahrlich eine Gabe die man in unserer modernen Welt viel zu selten findet.
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13.01.2011 09:37 Uhr von a_gentle_user
 
+1 | -0
 
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siemens ist ein gutes beispiel: für die heutige 2 klassen gesellschaft

- die arroganten oberen haben immer erfolg und lassen sich das bezahlen, meistens ist ihre produktivität = 0, und der erfolg wird durch schönung fälschung von statistiken geschaffen

- die die arbeiten, nun deren produktivität lässt sich messen und da sie nicht von jahr zu jahr sich um dutzend prozente steigern werden sie immer arm beleiben. da sie arm sind sind sie abhängig vom asozialen ausbeuter und arbeiten auch für wenig geld

der ausbeuter hat schon oft soviel reichtum angehäuft, ihm kann nichts passieren, ausserdem sorgt das netzwerk von ausbeutern das er im schlimmsten falle eine dicke abfindung und den nächsten job kriegt

ABER: meint ihr die asozialen sind glücklichere Menschen??
NEIN, Geld alleine macht nicht glücklich, ich kenne einige solcher Ausbeuter und sie sind immer die unglücklichsten da dasgeld so knapp ist um sich das nächste unnötige luxusobjekt zu kaufen, mit dem sie ihre komplexe vertuschen...

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