12.01.11 17:50 Uhr
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Bundesagentur für Arbeit weist Medienberichte wegen Hartz-IV-Klageflut zurück

Wie SN bereits berichtete, soll es mittlerweile eine Klageflut gegen die Leistungsbescheide bei Hartz IV und auch bei der Grundsicherung geben. Dies wies die Bundesagentur für Arbeit in einer Stellungnahme jetzt vehement zurück.

Angeblich soll sich ein Teil der Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide nur durch eine geänderte Gesetzeslage ergeben oder durch fehlende Unterlagen, die später noch nachgereicht werden.

Der BA-Vorstand benennt die Höhe der Hartz-IV-Klagen mit einem kleinen Prozentsatz und stellt sich gegen die Ansicht vieler Medienberichte, die Mitarbeiter in den Jobcentern würden ihre Arbeit nicht richtig machen, weshalb es angeblich zu so vielen Klagen käme.


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WebReporter: NewsvomTage
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Klage, Gesetz, Hartz IV, Bundesagentur für Arbeit
Quelle: www.finanznews-123.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2011 17:50 Uhr von NewsvomTage
 
+3 | -1
 
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Die BA redet wieder mal alles nur schön. Die Prozentzahl der Klagen ist, wenn sie auch nur klein erscheint, dennoch erschreckend. Da werden offensichtlich Fehler gemacht, Kritiker aber mundtot geredet.
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12.01.2011 18:03 Uhr von Mordo
 
+7 | -1
 
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Sofern die Mitarbeiter dazu angehalten sind, "die Mitarbeiter in den Jobcentern würden ihre Arbeit nicht richtig machen,"

---

Antragstellern möglichst lang und hartnäckig vorzuenthalten, was denen rechtmäßig zusteht, stimmt das natürlich. Zumindest aus Sicht des BA-Vorstands.

SCNR
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12.01.2011 18:44 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -8
 
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habe gestern gehört: dass 50% der Klagen recht bekommen. Das ist zwar eine riesige Zahl, man sollte jedoch auch an die anderen 50% denken, die nur Geld verprassen. Ich denke daher, dass man die Möglichkeit des kostenlosen Klagens irgendwie eingrenzen sollte. Ich finde jeder hat das Recht zu klagen wenn er sich im Unrecht fühlt und ja, er sollte das auch nicht von anfang an bezahlen müssen. Aber ich denke ein ode zwei "Freischüsse" pro Empfänger sollte reichen. Soll heissen, jemand der 10 mal klagt und 10 mal gewinnt kann gerne auch ein 11. mal auf Staatskosten klagen. Aber wer zweimal klagt und zweimal hintereinander verliert, der sollte seine Klagen nicht mehr bezahlt bekommen.

Hier wird Geld des Steuerzahlers ausgegeben um bei Gericht noch mehr Geld des Steuerzahlers auszugeben, nur weil irgendjemand meint er müsste eine Klage nach der anderen starten, nur weil er nicht alles Geld der Welt hinterhergeworfen bekommt.

Da hier viele immer sehr schnell mit den Minusknöpfen sind, hier nochmal der Hinweis: Ich finde es gut, dass Hartz IV Emfpänger kostenlos klagen können und ja, 50% zeigen dass es notwendig ist. Ich finde es auch ok, wenn man mal nicht recht bekommt, oft kann man das vorher wirklich nicht so genau sagen. Mir geht es hier wirklich nur um die, die auf Teufel komm raus wegen jedem Schei** klagen...
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12.01.2011 18:49 Uhr von aries2747
 
+1 | -5
 
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Auf: der anderen Seite bauschen die heutigen Medien alles auch übermäßig auf nur damit ihnen die Nachrichten und Schlagzeilen nicht ausgehen.

Bei ALG2 ist das wirklich schon seit Jahren völlig übertrieben.

Man hört nur noch ALG2 hier Hart IV da, ist wie mit running Gags in Filmen, anfangs ists noch ganz nett, bei zuviel nervts nur noch.

[ nachträglich editiert von aries2747 ]
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20.01.2011 17:40 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -0
 
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gleich weiter: man muss eine Klage wegen demagogischer Volksverhetzung machen und die Einstellung in einem Job der Harz Industrie erzwingen

oder sind das die aus dem kleinen Gebirge in Norddeutschland?

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