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Assange-Anwalt: Schweden wird Ermittlungen zu Gunsten der USA einstellen

Mark Stephens, Anwalt von WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist der Meinung, dass Schweden derzeit darauf vorbereitet wird, seine Ermittlungen gegen Assange einzustellen, sobald die USA einen Auslieferungsantrag stellen.

Stephens beruft sich bei seiner Aussage auf nicht weiter genannte Quellen in Stockholm und Washington. Seiner Meinung nach handelt es sich bei dem Verfahren gegen Assange um ein "holding case", also einer Hinhaltetaktik, um amerikanischen Behörden Zeit zu geben.

Nach Meinung des britischen Anwalts wäre die letzte Station von Julian Assange ein Hochsicherheitsgefängnis in den USA. Eine Auslieferung nach Schweden sei ein Zwischenstopp dahin. Am 6. Februar findet in London die nächste Anhörung von Assange statt.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Schweden, Anwalt, Auslieferung, Julian Assange, Mark Stephens
Quelle: news25.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2011 14:56 Uhr von korem72
 
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ich habe: gelesen das Julian Assange - bei einer Auslieferung in die USA- mit der Verurteilung zum Tode wegen Hochverrats rechnen muss... was sagt man dazu?

Ein Hoch auf die Redefreiheit - ein Hoch auf die Informationsfreiheit- ein Hoch auf die Pressefreiheit und einen dreifachen Salut für die USA die für die Rechte der Menschen eintreten.....

( Nur wenn ihr treue USBürger seit könnt ihr meinen Spruch falsch verstehen)
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12.01.2011 15:15 Uhr von artefaktum
 
+8 | -2
 
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Rechtsstaat? "Nach Meinung des britischen Anwalts wäre die letzte Station von Julian Assange ein Hochsicherheitsgefängnis in den USA."

Es gibt noch nichtmals eine Anklage, da will man ihn schon ausgeliefert haben. Das ganze gibt schon sehr zu denken. Mit Rechtsstaat hat das nicht mehr viel zu tun.
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12.01.2011 22:36 Uhr von savage70
 
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Also ich kann nicht verstehen, warum die Gefahr in die USA ausgeliefert zu werden in Schweden größer sein soll als in England?

Ich dachte immer die Engländer wären diejenigen die den USA ständig in den Hintern kriechen.
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14.01.2011 15:25 Uhr von ElChefo
 
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korem72, terrorstorm: korem

"ich habe gelesen das Julian Assange - bei einer Auslieferung in die USA- mit der Verurteilung zum Tode wegen Hochverrats rechnen muss... was sagt man dazu? "

Du hast gelesen, das Julian Assange ANGST davor hat, nach einer Auslieferung zum Tode verurteilt zu werden. Das ist doch schon ein bischen was anderes, oder?


terrorstorm

Es wäre doch wohl ein deutlicher Bruch mit der Rechtsstaatlichkeit, wenn man Assange nicht verfolgen würde, oder? Genau das wäre ja eben eine Rechtssprechung nach Gemütslage. Er HAT gegen geltende amerikanische Gesetze verstossen, er IST Subjekt einer Untersuchung in Schweden (wo er mutmaßlich gegen schwedisches Recht verstossen hat). Man DARF als Rechtsstaat so etwas nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, man MUSS ermitteln. Wenn dann am Ende rauskommt, das er unschuldig ist, ist das eben genauso gut und ein Beweis der Rechtsstaatlichkeit, wie im Falle, das seine Schuld bewiesen wäre.

Nebenbei, Assange ist keinen Deut besser als etwa News Corp. Er hat in keinster Weise mit den Daten, die er nebenbei auch gar nicht hätte erlangen dürfen, verantwortungsvoll verfahren. DAS würden kritische Journalisten eben tun - siehe dazu die Präambel der SPIEGEL-Dokumentation zur Aktenaufbereitung in ihrem Hause.

Man kann eben nicht mit Verbrechen gegen Verbrechen arbeiten. Das unterminiert die eigene Glaubwürdigkeit und vor allem auch die eigene Effektivität.

Und nur weil ein kleiner, aber populärer Hehler für seine Taten bestraft wird, steht kein Systemkollaps bevor. Dafür gibt es andere Ursachen und Indikatoren.

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