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Arbeitgeber darf bestimmen, ob Mitarbeiterinnen BH tragen müssen

Das Landesgericht Köln hat entschieden, dass Arbeitgeber darüber bestimmen dürfen, ob weibliche Mitarbeiter am Arbeitsplatz BHs oder Unterhemden tragen müssen.

Zudem darf der Arbeitgeber auch über die Länge der Fingernägel bestimmen. Allerdings hört bei der Farbe der Fingernägel der Einfluss auf.

Das Urteil bezog sich auf ein Unternehmen, das an Flughäfen ansässig ist und dessen Mitarbeiter mit Passagieren zu tun haben. Die Mitarbeiter haben regen Kontakt zu Passagieren und sollen ein dementsprechendes Erscheinungsbild haben, forderte der Arbeitgeber und bekam Recht vor Gericht.


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WebReporter: volo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Flughafen, BH, Arbeitgeber, Arbeitsrecht
Quelle: www.tz-online.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2011 12:25 Uhr von Bokaj
 
+38 | -5
 
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Ich hatte es beim Lesen des Titels erst so vertanden, dass der Arbeitgeber auch BHs verbieten darf. :-)

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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12.01.2011 12:46 Uhr von KingPiKe
 
+37 | -3
 
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@Bokaj: Haha, das wäre ja mal nice ;)

"Junge Frau, Sie haben den Job. Allerdings nur, wenn sie keinen BH tragen" ^^
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12.01.2011 12:54 Uhr von Johnny Cache
 
+21 | -2
 
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Herrlich: Hatte in meiner letzten Firma auch einen(!) der gelegentlich einen BH getragen hat. Gleichberechtigung ist was feines. ;)
Lustig fand ich aber daß der noch nicht mal andersrum war.
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12.01.2011 12:56 Uhr von DEMOSH
 
+12 | -38
 
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12.01.2011 12:57 Uhr von davidflo
 
+5 | -2
 
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@Johnny Cache: Hatte der "Männertitten" ;) ?
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12.01.2011 13:03 Uhr von Johnny Cache
 
+9 | -0
 
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@davidflo: Er hatte schon etwas mehr im Hemd als ein paar meiner Kolleginnen.
Trotzdem fand ich den BH ein bisschen übertrieben. ;)
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12.01.2011 13:30 Uhr von HBeene
 
+4 | -22
 
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12.01.2011 13:42 Uhr von EvilMoe523
 
+12 | -3
 
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Gerade bei Fluggesellschaften ist es doch schon immer Gang und Gebe, dass Flugbegleiterinnen z.B. peinlichst genaue Vorschriften in der Kleiderordnung, kosmetik und was beim Tragen von Schmuck haben, damit auch ALLES so neutral ist, dass sich kein Passagier egal welcher Nation beleidigt fühlen kann.

Das der Arbeitgeber nun vorschreiben kann ein BH´s zu tragen, weil vermutlich einige unangenehmen Erscheinungen aufgetreten sind, halte ich für in Ordnung.

Schlimm wäre es nur, wenn sie das Tragen verbieten würden, auch wenn er ein oder andere dabei erstmal breit grinst. :)
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12.01.2011 13:47 Uhr von Stadtaffe_84
 
+24 | -2
 
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Wer darauf Wert legt: im Job tragen zu dürfen was er will, der darf eben nicht da arbeiten wo Uniform angesagt ist.

Ich kann das Urteil nachvollziehen und verstehen.
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12.01.2011 13:59 Uhr von maximleyh
 
+0 | -2
 
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loool: dachte erst der Arbeitgeber darf die BH´s jetzt auch verbieten...
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12.01.2011 14:44 Uhr von hellerkopp
 
+4 | -3
 
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DEMOSH: Du schreibst wirr,

Thema verfehlt, ne 6, setzen.

also, noch mal von vorn, erst mal lesen worum geht es, nachdenken so man kann und dann einen vernüftigen Beitrag abliefern
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12.01.2011 14:45 Uhr von kirgie
 
+11 | -1
 
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@DEMOSH: niemand wird kontrollieren ob jede Mitarbeiterin einen BH hat. Aber wenn die Brüste, bis zum Bauchnabel hängend, bei jedem Schritt wie kleine Aliens unter dem T-Shirt hin und her wuseln oder wenn die Nippel 3 cm hervorstehen und einem Kunden die Augen ausstechen, dann ist klar das die Frau keinen BH trägt und der Arbeitgeber kann darauf bestehen das sie ihre Brüste ordentlich verpackt :)

Und bevor sich überemanzipierte Frauen angegriffen fühlen, wenn euch am Flughafen ein Kerl in hautengen Radlerhosen und einem sichtbaren Ständer kontrolliert/bedient, dann dürft ihr auch darauf bestehen das er sein Ding ordentlich verpackt zur Arbeit mitbringt :D
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12.01.2011 15:08 Uhr von mysteryM
 
+5 | -0
 
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Titten Raus ....wird Sommer...
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12.01.2011 15:22 Uhr von 619er
 
+1 | -5
 
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bei so ein Urteil: war bestimm der Richter eine Lesbe mit schlechte Frauengeschmack
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12.01.2011 15:41 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -2
 
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Hat man das vergessen, dass man in manchen Berufsständen eine gewisse Kleiderordnung einzuhalten hat? Flugpersonal, Bankangestellte, um die nicht so hoch dotierten Berufsstände zu nennen, oder Mitarbeiter die im Aussendienst beschäftigt sind, oder solche die mit Kunden in Kontakt kommen.

Das ist doch normal. Wenn hier nun ein Arbeitgeber gerichtlich vorgehen muss um die angemessene Kleiderordnung zu erzwingen, dann ligt es doch am Unternehmen, dass dies zu solchen Ausschreitungen gekommen ist.


Ironie..
War das eventuelle ein Betreiber eines Flughafenpuffs?
Dann hat er den falschen Job.
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12.01.2011 16:34 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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Sehe das auch so. Wenn mein Arbeitgeber ein gewisses Erscheinungsbild wünscht, dann muss ich das eben einhalten.
Wenn ein Anzug gewünscht wird, kann ich auch nicht in Jeans und Sakko auflaufen, weil ich meine, dass das genügt.

Außerdem heisst es doch hier, wenn ich mich nicht irre, BH oder Unterhemd. Es geht also eher um das Verdecken von Brustwarzen.
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12.01.2011 16:39 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -1
 
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@ 619er: Und du stehst sicher noch nicht im Berufsleben und hast dir vermutlich noch nicht mal Gedanken machen müssen, was du zum Bewerbungsgespräch anziehen sollst ODER

du bist einfach nur geistig minderbemittelt. ;)
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12.01.2011 17:09 Uhr von Katü
 
+2 | -1
 
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Naja bei allen über A: sollte ein BH eigentlich selbverständlich sein.

Und es sieht ja auch unschön aus. Letzens im Supermarkt ist eine mit mind D. BH-los an mir vorbeigerauscht. Sah aus als ob sie gleich Kniefußball spielt.
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12.01.2011 17:30 Uhr von Marius2007
 
+0 | -4
 
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Komisches Urteil ;): Da steht ja darf vorschreiben BH oder Unterhemd zu tragen , also kann er auch verlangen das ausschließlich Unterhemden getragen werden ... das find ich jetzt aber schon nen starken Eingriff in die Grundrechte , weil der BH ja kein direkt sichtbares Kleidungsstück ist und sich schon seit Jahrzehnten eingebürgert hat. Das ein gewisses äußeres Erscheinungsbild Pflicht sein muss okay aber das jetzt schon auf die Unterwäsche Einfluß genommen werden kann aus welchem Grund denn , weil die Sicherheitsweste nicht mit einem BH tragbar ist ?!? . Ein BH ist doch nichts Schlimmes oder dürfen in der Bank angstellte Frauen auch keinen BH`s unter dem Hemd tragen ?!? ...... Komisches Urteil wenn man mal genau prüft.
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12.01.2011 17:46 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@Marius2007: Ich glaube, Du hast Dich da gerade in einem sprachlichen Fallstrick verfangen.

Wenn da steht, dass der Arbeitgeber vorschreiben darf, dass da ein BH getragen werden muss, heisst das keineswegs im Umkehrschluss, dass er auch vorschreiben darf, dass kein BH getragen werden darf. Diese Umkehrlogik gibt der Satz nicht her.

Und auch das "oder Unterhemd" bezieht sich nicht darauf, dass er eins von beiden fest vorschreiben und dabei das andere ausschliessen darf. Er kann aber vorschreiben, dass die Angestellte eines von beiden wählt, um das Durchdrücken ihrer Brustwarzen durch die Oberbekleidung zu verhindern/zu mildern.
Auch hier gibt die Satzstellung des Gesetzestextes, auf die sich das Urteil bezieht und auch das Urteil selber keineswegs her, dass da der Arbeitgeber die Wahl zwischen diesen beiden Kleidungsstücken trifft.
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12.01.2011 20:36 Uhr von oschwin
 
+3 | -0
 
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Manchmal ist ein BH angebracht: Stell dir vor, eine Stewardess bringt dir das Essen an den Platz und ihr rutscht ein Mops der Kategorie Doppel E aus der Bluse. Dann hast du das Dingen sowohl in deinen Rotwein als auch gleichzeitig im Hackfleischrisotto. Brrrrr.......
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12.01.2011 21:12 Uhr von StefanPommel
 
+1 | -2
 
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ehm: kann man sich da irgendwo zum kontrolleur ausbilden lassen?
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13.01.2011 00:03 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -1
 
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Wer zum Teufel sieht in der Arbeit, ob eine Mitarbeiterin einen BH, oder ein Unterhemd trägt ?

Sachen gibts
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13.01.2011 03:18 Uhr von Twaini
 
+1 | -4
 
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unglaublich wenn man mit bekommt wie manche hier mit einem solchen Urteil umgehen, da könnte ich glatt kotzen.

Was bitte soll das denn das ein AG egal woher er kommt und in welcher branche er tätig ist darüber zu entscheiden hat ob und wer BH´s trägt und wie lang wessen Fingernägel sind?

Für mich sind das ganz klare Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen und das ein Gericht sowas nun auch noch zu lässt ist für mich echt abartig!

Aber was erwartet man schon von den Deutschen,ja bin auch ein aber ein enttäuschter.........alles duckberger udn Arschkriecher,die sich von Politik und Gerichten alles vorschreiben lassen,sei es nun richtig oder nicht!
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13.01.2011 13:06 Uhr von Klecks13
 
+3 | -1
 
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@ Twaini: Wo bitte ist das ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte?
Wenn du deine Dinger lieber baumeln lassen willst, nur zu, ist dein persönliches Recht. Nur muss dir dann eben klar sein, dass dann gewisse Jobs einfach nicht bekommst.
Von Flugbegleitern, Bankangestellten usw. wird nunmal ein gewisses seriöses Auftreten erwartet; korrekte Kleidung gehört dazu. Und ja, ein älterer Fluggast aus einem konservativen Land (egal mit welchem religiösem Hintergrund) kann sich durchaus von durchscheinenden /-drückenden Brustwarzen belästigt fühlen. Das muss einem eben klar sein, wenn man einen solchen Beruf ausüben will.

Was die Fingernägel betrifft: Das hat in der Regel Sicherheitsaspekte. Bei Krankenschwestern sind z.B. lange Fingernägel i.d.R. untersagt; erstens weil da ein Haufen Dreck drunter passt und zweitens weil mit 2cm langen Krallen an offenen Wunden rum fummeln nicht unbedingt vorteilhaft ist.

Wenn du glaubst, deine Persönlichkeitsrechte erlauben dir, dich über das Empfinden anderer Leute einfach hinweg setzen zu können und ohne Rücksicht auf Konventionen machen zu können, was du willst, hast du was ganz entscheidendes nicht verstanden: DEINE persönlichen Rechte enden exakt da, wo die Rechte anderer beginnen!

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]

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