12.01.11 12:08 Uhr
 324
 

Unruhen in Tunesien: Militär rückt jetzt in die Hauptstadt vor

Nach den anhaltenden gewaltsamen Protesten in Tunesien, ist das Militär jetzt ins Zentrum der Hauptstadt Tunis vorgerückt. Schwere Militärfahrzeuge patrouillieren vor der französischen Botschaft und der Zentrale des Staatsfernsehens.

Auslöser der Demonstrationen war der Selbstmord eines Akademikers aufgrund der schlechten Lebensbedingungen. Bei den gewaltsamen Ausschreitungen kamen nach offiziellen Angaben 23 Zivilisten ums Leben. Laut Menschenrechtsliga sollen es 35 Tote sein.

Aus Sicherheitsgründen sind Schulen und Universitäten geschlossen worden. Präsident Zine al-Abidine Ben Ali, der seit 23 Jahren im Amt ist, stellte den Menschen Anfang der Woche 300.000 neue Jobs in Aussicht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: MasterAK
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Militär, Afrika, Unruhe, Tunesien, Hauptstadt, Tunis
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen
Wie Wilde: 19 Tage altes Baby vom deutschen Vater zu Tode gefickt!
FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.01.2011 12:52 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
und unsere: Neobolschewiken hätten 1989 wohl lieber einen Ben Ali statt Honnecker gehabt. Tunesische Lösung, vergleichbar mit chinesischer.
Kommentar ansehen
13.01.2011 18:00 Uhr von Jummi
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Heute Nordafrika: morgen Europa.
Die Unruhen in Tunesien und Algerien, ausgelöst durch Selbstverbrennungen, haben ihre Ursachen in der Armut und Perspektivlosigkeit.
So wie dort, kann es auch hier bald aussehen, wenn die Politik nicht gegensteuert und dem wilden Kapitalismus Zügel anlegt.
Der Film "2030- Aufstand der Jungen" im ZDF, zeigte ein Zukunftszenario wie es krasser fast nicht sein kann.
In der ZDF- Mediathek gibts mehr dazu.

"Nachschlag: Höllenberg
2030 – Aufstand der Jungen, Di., 20.15, ZDF
Berlin im Jahre 2030: Die Sozialversicherungen sind zusammengebrochen, das Rentensystem ist zerbröselt, die staatliche Autorität perdu. Es herrscht Massenarmut, der uns als Schöneberg bekannte Stadtteil heißt jetzt anders: Höllenberg. Schlimmer als in der Bronx hausen dort Zehntausende Ausgestoßene, verhärmt, verschmutzt, krank. In diesem Milieu entfaltet sich eine konfuse Story über einen jungen Mann, der sich in das Bundeszentralregister hineinhackt, um die Krankenversicherung zugunsten seiner kranken Frau zu manipulieren. Das Drehbuch denkt das, was wir heute als neoliberale Auwüchse erleben, konsequent 19 Jahre weiter – herauskommt eine beklemmende Vision. Allerdings ist der Titel des Doku-Dramas irreführend: Von Aufstand keine Spur. "

[ nachträglich editiert von Jummi ]

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen
One Finger Challenge - die besten Nacktbilder aus dem Nackttrend
Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?