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Er wollte nur Ruhe - 28-Jähriger tötete Eltern und zerstückelte sie

Er hatte Chirurg werden wollen, doch die Eltern zwangen ihn zum Jurastudium. Dann wurde er zum Mörder: Vor dem Landgericht Potsdam hat ein 28 Jahre alter Mann gestanden, seine Eltern im Juni letzten Jahres getötet und die Leichen zerstückelt zu haben.

Die zerstückelte Leiche des Vaters hatte der Mann verbrannt, die Leiche der Mutter in Fässern im Garten ihres Grundstücks in Rathenow (Brandenburg) deponiert.

Er wollte endlich Ruhe haben, gab der Sohn als Motiv an. Alles haben seine Eltern kontrolliert und bestimmt. Nie konnte er etwas Recht machen, besonders der Mutter nicht. Einen Selbstmordversuch hatte er bereits hinter sich.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Sohn, Eltern, Ruhe, Chirurg
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2011 10:40 Uhr von Seridur
 
+9 | -10
 
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ich kann: ihn verstehen, das wuerd doch keiner aushalten.
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12.01.2011 10:44 Uhr von Bildungsminister
 
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Woher weißt du ob es die Eltern verdient haben? Denke dazu fehlen sämtliche Fakten und Hintergründe. Davon ab hat niemand den Tot verdient, wobei ich da gern vereinzelt Ausnahmen mache. Dominante Eltern gehören nicht dazu.

Szenario: Eltern treiben Kind durchs Abitur und verlangen das es Jura studiert, obwohl es Chirurg werden wollte. Frage: Warum hat das Kind dem Willen seiner Eltern statt gegeben? Antwort: Das Kind wollte trotz aller Probleme nicht auf Mamis und Papis dicken Scheck verzichten, der das Studium ja so leicht macht.

Spekulation, aber warum sonst kann sich ein 28-jähriger Mann nicht von seinen Eltern los sagen? Da liegt doch einiges im Argen. Ob es einen solchen Mord rechtfertigt wage ich aber einfach mal zu bezweifeln.

Nahezu jedes Kind hat Probleme mit seinen Eltern, gerade in aristokratischen Kreisen gibt es dabei auch immer eine hohe Erwartungshaltung an den Nachkömmling. Passiert hundertfach jeden Tag, doch bringen die wenigsten davon ihre Eltern auf eine derart pervertierte Art um. Damit man diesen Weg geht muss schon einiges vorgefallen sein.
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12.01.2011 11:00 Uhr von misantroph
 
+11 | -1
 
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die ganze: geschichte klingt noch etwas grausamer, als hier in die paar zeilen reinpassen. nach seinem ersten selbstmordversuch wurde ihm von seinem vater entgegen gehalten, sein opa hätte sich wenigstens erfolgreich umgebracht. den kontrollwahn, die psychischen und physischen demütigungen der eltern kenne ich aus meiner eigenen kindheit. ich bin morgens zur schule und mittags genau 15 minuten nach schulschluss musste ich wieder zuhause sein, wo ich den gesamten nachmittag und abend mit lernen zugebrachte. es durften keine freunde zu mir und ich nicht zu ihnen, schlafen musste ich auf dem boden mit jacken als decke. ich habe allerdings mit 15 die notbremse gezogen und bin abgehauen, war dann auf der straße und später in einer betreuten jugend-wg. hätte ich diesen schritt nicht gemacht, gäbe es vielleicht schon eine ähnliche news über mich. aber so ein schritt ist verdammt schwer, vor allem, wenn man nirgends hin kann. deswegen habe ich verständnis für die tat, auch wenn "weglaufen" in diesem fall sicher die bessere entscheidung gewesen wäre.

nachtrag @bildungsminister:
"Spekulation, aber warum sonst kann sich ein 28-jähriger Mann nicht von seinen Eltern los sagen?"
wenn man von jüngster kindheit an in eine derartige hörigkeit gezwungen wird und es nicht anders kennt, sieht man den ausweg nicht mehr oder hat angst davor, dass der ausweg nur noch schlimmeres mit sich bringt. meine mutter hat mir damals unglaubliche angst vor kinderheimen gemacht, eben dass dort die kinder nichts haben, geschlagen werden und und und. und obwohl ich das zu hause genauso hatte, bin ich nicht zum jugendamt sondern abgehauen und hab in treppenhäusern und kellern gepennt.

[ nachträglich editiert von misantroph ]
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12.01.2011 11:00 Uhr von Sarkastomat
 
+6 | -4
 
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@Mit.Zink & Seridur: Ich glaub mein Pfeiff schweint!

=))

Hallo? Gehts noch?
"Haben die Eltern verdient!"
"Ich kann ihn verstehen, das wuerd doch keiner aushalten. "

Bei euch Zwei klapperts aber auch etwas im Gebälk, oder?

Schon mal was davon gehört, dass es Türen gibt, durch die man ein Haus verlassen kann, wenn einem der Inhalt nicht gefällt? Das man sich durchaus, wie Tausende anderer Studenten auch, einen Nebenjob nehmen kann, um das zu studieren was man studieren möchte?

Alsoooo... wenn ich euch jetzt richtig verstehe, würdet ihr auch das zerstückeln eurer Eltern, einer Alternative mit der man sich nicht gleich das komplette Leben versaut, vorziehen!?
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12.01.2011 11:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
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Hermann Hesse - Unterm Rad hatte ich mal als Thema bei ner Deutsch-Nachpruefung.
Am Ende wurde ich gefragt, ob sowas auch aktuell moeglich sei (Anmerkung, in dem Roman bringt sich der Protagonist am Ende um, weil er dem Druck nicht mehr standhaelt). Ich hab als Antwort gegeben, dass der Mensch sich in so einer Situation heutzutage wohl eher entsprechend zur Wehr setzt und nur Menschen mit geringem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefuehl wuerden eventuell so handeln, wie im Buch...Mit der Antwort konnte ich die Pruefer da nicht zufriedenstellen...naja hier hat man mal ein Gegenbeispiel fuer die Pruefer...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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12.01.2011 11:24 Uhr von Seridur
 
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@Schlottentieftaucher und andere: was denn? wenn dir meine meinung nicht passt, dann ueberseh sie doch einfach.
liess dir mal den spiegelartikel dazu durch, dann kriegst du vielleicht ein klareres bild. und ja, ich kann den kerl verstehen und bleib dabei.

http://www.spiegel.de/...
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12.01.2011 11:37 Uhr von misantroph
 
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@schlottentieftaucher: also ich finde eher die eltern pervers. wer so mit seinem kind umgeht, hat eindeutig einen schlag. sei froh, wenn du sowas nicht durchmachen musstest, aber vielleicht solltest du mal den "grausamen doppelmord" mit einem 28-jährigen martyrium aufrechnen. und mit einem "beine unter den gedeckten tisch stecken" hat das überhaupt nichts zu tun. das hat was mit angst zu tun, angst, dass man "draußen" nicht zurecht kommt. die eltern haben ihren sohn so an sich gebunden, dass er sich ein anderes leben gar nicht mehr vorstellen konnte. ist das gleiche mit türkischen mädels, die sich in den zwang der familie begeben, freiwillig aus frauenhäusern wieder zurück gehen, weil für sie der fehlende kontakt mit der familie noch viel schlimmer ist.
aber sowas verstehen wahrscheinlich nur menschen, die es selbst erlebt haben.
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12.01.2011 13:34 Uhr von Seridur
 
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@ schlottentieftaucher: wo auch immer du naivitaet in den beitraegen des misantrophens findest...im gegensatz zu dir hat er er seine ansicht begruendet und versucht dir etwas zu erklaeren, das du offenbar nicht verstehen kannst. im gegenzug kommt lediglich der vorwurf von naivitaet und wunschdenken was nun mit dem taeter passieren mag. gut, dass du nicht entscheiden musst was mit dem burschen passiert.
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12.01.2011 16:17 Uhr von misantroph
 
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@schlottentieftaucher: du bist einfach der (selbstzensur), der nicht schnallt, dass nicht immer alles so einfach ist, wie es aussieht. glaubst du wirklich, der hat sich einfach mal "genervt" gefühlt und dann mal schnell die eltern abgeschlachtet? wie dämlich muss man sein...

wenn du 28 jahre als versager und "nichts" behandelt wirst, keine freunde haben darfst und kannst, dein leben nicht selbst bestimmen kannst und egal was du machst nur niedergemacht wirst, nen selbstmordversuch unternimmst, für den du von deinen eltern nur verarscht wirst und über den du nicht sprechen darfst, um die fassade zu wahren, wenn du nur gelernt hast, das zu tun, was dir deine eltern vorschreiben, egal ob es dir gefällt oder nicht... dann möcht ich dich mal sehen. dich möcht ich sehen, wie du nach z.b. 15 jahren demütigung das selbstvertrauen hast, mal zu hause auf den tisch zu hauen und klar zu stellen, dass du das nicht mehr mit dir machen lässt! und das völlig ohne fremde unterstützung. aber du als übermensch würdest das sicher problemlos gebacken kriegen, gell?
also ich habe immer noch depressive phasen aufgrund dessen, was ich in meiner kindheit durchlebt habe, auch wenn ich aufgrund eigener anstrengung, viel fremder hilfe und auch viel glück mein leben auf die reihe bekommen hab. und ich bin 27 und bin wie gesagt mit 15 von zu hause weg.
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12.01.2011 16:46 Uhr von Seridur
 
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@Schlottentieftaucher: "Man muß schon sehr krank sein, mit solch einem Miststück Mitleid zu haben. Oder bin ich jetzt der Täter, weil ich es gewagt habe solch eine perverse Bestie beim Namen zu nennen?"

nein, der taeter bist du nicht. aber wer gibt dir das recht diesem menschen so zu betiteln? und alle, die nicht mit deiner meinung uebereinstimmen als "krank" zu bezeichnen? du bist einfach unfaehig die sache objektiv zu sehen und ich wiederhole mich: nur gut, dass DU nicht richter bist.
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12.01.2011 17:11 Uhr von Starbird05
 
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wenn ich die Kommentare hier lese, wird mir schlecht.......

Niemand, aber wirklich niemand hat den Tod verdient.

Sogar Kinderschändern gönne ich den Tod nicht, da sie lieber ihr Leben lang von jeden Menschen der davon weiß, milde gesagt: Runter gemacht werden.

Zu diesem Thema, wenn die Eltern scheiße zu einen sind, hat man nicht das Recht sie zu töten. Aber wie es in einigen Kommentaren steht, würden sie es genau so machen.... schämt euch.

Ich möchte mit meinen Kommentar aber auch nicht die Eltern loben... habe in den Nachrichten auch gehört das die Mutter sehr Dominant sei und der Vater nen Schlaganfall hatte.

grüßle
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12.01.2011 17:23 Uhr von Smoxed
 
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Nachvollziehbar aber dennoch kein Grund eine so schreckliche Tat zu vollüben.
Ich kenne die Situation in die er war sehr gut. Ich selbst bin auch nen bisschen angenervt von meinen Eltern ;)
Ich aber hingegen werde in den nächsten Monaten ausziehen und sie nicht zerstückeln. Mit 28 sollte man so selbstständig sein und sein eigenes Leben führen können. Spätestens nachdem er 18 wurde, hätte er sein "eigenes Ding" durchziehen können, weil er volljährig war. Wenn jemand so etwas nicht will, muss er damit rechnen, dass seine Eltern sich einmischen solange er noch dort wohnt.
Wenn ich hier lese die Eltern haben das verdient, sehe ich meine Pulsader am Hals pochen ... so etwas hat NIEMAND verdient ( mit einigen Ausnahmen ). Gehts noch? Der Grund war das er Ruhe will. Das is absolut lächerlig. Ich bringe auch niemanden um weil er vielleicht stinkt und mir das nicht passt.
Lebenslange Haftstrafe ist das mindeste. Wenn sie Sicherheitsverwahrung zu hart ist, gehört er spätestens nach der Haft in eine Psychatrie.
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12.01.2011 23:18 Uhr von oldiman
 
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er hätte ausziehen können aber anscheinend war er mit 28 Jahren doch noch finanziell von den Eltern abhängig.

bei mir im Haus wohnt eine Familie in einer 4 Zimmer Wohnung die Alten sind 70 und ihre beiden "Kinder" Männer?! sind 48 und der andere 42 ob das normal ist?

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