11.01.11 17:05 Uhr
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Flugzeug überladen: Easyjet drohte Passagieren mit Verhaftung

Weil eine Easyjet-Maschine zehn Tonnen zu viel Treibstoff getankt hatte, sollten 36 Passagiere ihre Sitzplätze wieder räumen und aussteigen. Da sich lediglich sechs Freiwillige fanden, drohte die Crew vor dem Abflug in Birmingham mit der Verhaftung der Passagiere.

Erst nach der Androhung, dass die Polizei bereits unterwegs sei und die 30 zuletzt zugestiegenen Passagieren verhaftet würden, verließen die betroffenen Fluggäste das Flugzeug. Mit drei Stunden Verspätung konnte die Maschine in Richtung Genf abheben.

Für die verbliebenen Passagiere gab es auf dem Flug Gratis-Snacks und kostenlose Getränke. Die Überraschung kam allerdings nach der Landung. Easyjet hatte - um weiteres Gewicht einzusparen - sämtliches Gepäck in Birmingham ausladen lassen. Manche Passagiere warteten fünf Tage auf ihre Koffer.


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WebReporter: pirata
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Flugzeug, Drohung, Verhaftung, Kerosin, Easyjet
Quelle: www.20min.ch

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2011 17:05 Uhr von pirata
 
+90 | -2
 
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Unfassbar, was sich die Billig-Airlines alles leisten. Die Politik ist gefordert endlich strenge Passagierrechte gesetzlich zu verankern und dem Treiben ein Ende zu setzen.
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11.01.2011 17:06 Uhr von Jewbacca
 
+13 | -76
 
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11.01.2011 17:08 Uhr von pirata
 
+110 | -4
 
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@Jewbacca: Hatte die Bahn auch zehn Tonnen Kerosin zu viel getankt?
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11.01.2011 17:11 Uhr von Animus2012
 
+76 | -2
 
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ich: frag mich grade weswegen die passasgiere verhaftet werden sollten, wenns soweit gekommen wäre, da sie ein ticket für diesen flug hatten?! "flugzeugfriedensbruch" oder wie oO
man man man
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11.01.2011 17:26 Uhr von artefaktum
 
+33 | -3
 
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@Animus2012: "frag mich grade weswegen die passasgiere verhaftet werden sollten"

Nun ja. Letztlich ist der Kapitän für die Sicherheit an Bord zuständig. Und wenn er entscheidet, man muss das Flugzeug verlassen, hat man sich dem schon zu fügen.

(Selbstredend dass das natürlich schon sehr daneben ist, wenn der zu dämlich ist sein Flugzeug richtig betanken zu lassen).
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11.01.2011 17:36 Uhr von Hawkeye1976
 
+63 | -3
 
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@artefaktum: In meinen Augen gehört ein Kapitän, der anscheinend nicht in der Lage ist, vernünftige Treibstoffberechnungen zu machen bzw. die Vorgaben des Dispatchers nicht überprüft, nicht ins Cockpit einer Passagiermaschine.

Und mir stellt sich eine Frage: Warum hat man die überflüssigen Tonnen nicht wieder abpumpen lassen? Ach ja, stimmt, das kostet ja Geld und einen Flughafenbetreiber kann man nicht so schön hinhalten, wie dumme Paxe.
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11.01.2011 17:43 Uhr von artefaktum
 
+13 | -2
 
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@Hawkeye1976: "In meinen Augen gehört ein Kapitän, der anscheinend nicht in der Lage ist, vernünftige Treibstoffberechnungen zu machen bzw. die Vorgaben des Dispatchers nicht überprüft, nicht ins Cockpit einer Passagiermaschine."

Da geb ich dir völlig recht. Obwohl wir auch nicht wissen können, ob da nicht von dem Tanklastführer Mist gebaut worden ist.

"Und mir stellt sich eine Frage: Warum hat man die überflüssigen Tonnen nicht wieder abpumpen lassen?"

Das habe ich mich auch gefragt. Ich denke aber mal, dass das aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist. Zudem sind diese Tankwagen u.U. dafür auch nicht technisch ausgerüstet.

Die Sache bleibt für die Kunden selbstverständlich sehr ärgerlich. Der Kapitän kann in so einem Fall aber aus Sicherheitsgründen erst einmal nur rein pragmatisch entscheiden. Und das heisst dann nun einmal leider, dass er mit so vielen Passagieren nicht starten kann. Das juristische hat sich der Sicherheit nun einmal zunächst unterzuordnen.
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11.01.2011 17:53 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+16 | -1
 
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kleine frage: 36 passagiere ergeben ca. 10 tonnen oder wie soll ich das jetzt verstehen ?

im ernst tja wenig geld zahlen wenig service erwarten inklusive dämliches personal
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11.01.2011 17:54 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -0
 
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@artefaktum: Da wäre ich völlig bei dir, wenn es nicht um easyjet gehen würde, die ja für ihre Hinhaltetaktiken bei berechtigten Kundenbeschwerden bekannt sind.

"Da geb ich dir völlig recht. Obwohl wir auch nicht wissen können, ob da nicht von dem Tanklastführer Mist gebaut worden ist."

Naja, wenn der Mist gebaut hat, dann haftet die Flughafengesellschaft.

"Das habe ich mich auch gefragt. Ich denke aber mal, dass das aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist. Zudem sind diese Tankwagen u.U. dafür auch nicht technisch ausgerüstet."

Möglich, aber auch da hätte man eine Lösung finden können, wenn man gewollt hätte (DeBoarding für den Zeitraum des Abpumpens etc.).

"Der Kapitän kann in so einem Fall aber aus Sicherheitsgründen erst einmal nur rein pragmatisch entscheiden."

Natürlich, nur wenn es seine Fehlleistung war, dass 10 Tonnen zuviel getankt wurden, dann darf man seine Kompetenz durchaus in Frage stellen.
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11.01.2011 17:55 Uhr von Djerun
 
+1 | -1
 
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katastrophale news: siehe link zur originalquelle von hostmaster
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11.01.2011 17:59 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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@Hawkeye1976: "Natürlich, nur wenn es seine Fehlleistung war, dass 10 Tonnen zuviel getankt wurden, dann darf man seine Kompetenz durchaus in Frage stellen."

Dem widersprech ich ja auch nicht. Allerdings wenn das Kind mal in den Brunnen gefallen ist, kann er das natürlich durch weitere Fehler nicht wieder versuchen gutzumachen.

Er darf auf keinen Fall mit einem Startgewicht abheben, dass nicht zugelassen ist. Egal ob Billigflieger oder nicht.

Ich wäre da als Kunde auch richtig sauer.
Dass da im Vorfeld einiges schief gelaufen ist, steht außer Frage.
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11.01.2011 18:00 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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Schlumpf, du mußt das Gewicht des gesamten Gepäcks aller Passagiere noch dazurechnen, dann kommts locker hin...
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11.01.2011 18:09 Uhr von tobe2006
 
+6 | -4
 
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lass mal kurz rechnen..
10 tonnen = 10000 kg
30 personen sagen wir mal mit durchschnittlich 80kg = 2400kg
sagen wir mal 30 "groß" kaliber mit jeweils 100kg = 3000kg

selbst dann wären noch 7000kg zuviel an board?!

kann mir das mal bitte jemand erklären??

davon abgesehn... sonst gehts noch? was müssen die pasagiere dafür grade stehn wenn die fluggesellschaften (ich denke mal das liegt an dennen??) scheiße bauen???

unglaublich sowas... und das mit dem gepäck.. GEHTS NOCH?
dennen würd ich ne fette sammelklage and e hals hänge! denken die auch mal dran, dass man eventuell wichtige sachen transportiert und die auch brauch?!?!

bei sowas kann man sich nur aufreden!
drecks billig airlines! gehören doch alle zum teufel geschickt!!
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11.01.2011 18:14 Uhr von Biliner
 
+1 | -0
 
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wie schwer: ist bei denen den ein Passagier? Sagen wir mal 80 Kilo (20 Kilo mehr machen in meiner Rechung nicht viel aus). Plus 20 Kilo gepäck für jeden plus 5 Kilo Handgepäck. Das ganze mal 36. Komme ich auf rund 4 tonnen. Vermute eher: Treibstoff Preis am Zielort wesentlich höher. Bei einer Klage wären die Richter auf der Seite der Paxe und das wird dann richtig teuer.
@ Hostmaster: Kenne jetzt den verbrauch vom A319 nicht aber 2,5 Tonne scheinen mir etwas weing. Würde fast für 8 Stunden reichen.

[ nachträglich editiert von Biliner ]
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11.01.2011 18:22 Uhr von Nasa01
 
+2 | -1
 
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@mort: Selbst da kommst du nicht hin.
Sagen wir mal pro Passagier im Schitt 85 kg.
Pro Gepäckstück 20 kg.
Dann bist du erst bei 3.780 kg.
Wenn die natürlich das gesamte Gepäck stehen lassen sinds bei 200 Passagieren nochmal ca. 4000 kg, Es fehlen aber imm noch gut 2000 kg zu den 10 tonnen.

Upps - zu lang gerechnet......
Tschuldigung. Sollte vielleicht vor dem Kommentarschreiben mal aktualisieren.

[ nachträglich editiert von Nasa01 ]
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11.01.2011 18:34 Uhr von pirata
 
+5 | -0
 
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Bevor Eure Köpfe zu rauchen beginnen: Zuviel kann auch bedeuten: 10 Tonnen mehr als für den Flug notwendig sind, aber nur zwei Tonnen über dem maximalen Startgewicht.
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11.01.2011 18:36 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -8
 
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solen sieh hald mit flüßiggahs: vliegen, bei autohs gibt es dass auch schohn habe ich auf SN gehlesen, das isst bestimt laichter
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11.01.2011 18:41 Uhr von HansiHansenHans
 
+7 | -0
 
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Vielleicht wäre der Umgangston: ausschlaggebend dafür gewesen für das Verhalten der Passagiere.

Es ist ein Unterschied ob ich sage:

"Es müssen 36 Freiwillige Aussteigen, weil wir überladen sind. Hop Hop sonst kommt die Polizei!"

oder

"Es müssen 36 freiwillige Aussteigen, weil wir überladen sind. Diese bekommen den einen Platz im nächstmöglichen Flug und 500 € Schadensersatz."
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11.01.2011 19:25 Uhr von Python44
 
+4 | -0
 
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@ hostmaster: - a plane which had been loaded with too much fuel to take off

- passengers were threatened with arrest after declining to leave the flight

Ist so natürlich eine völlig andere Situation und eine wesentlich informativere Quelle, gelle ;o)))
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11.01.2011 19:30 Uhr von mm74
 
+1 | -3
 
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Nur noch GELD GELD GELD: kein Wunder, dass immer mehr Menschen vereinsamen müssen.
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11.01.2011 19:35 Uhr von pirata
 
+1 | -1
 
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Bei Easyjet ist nunmal der Kunde König. Und so nen adligen Scheiß kann man sich in der heutigen Zeit einfach nicht mehr leisten.
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11.01.2011 19:45 Uhr von Ottokar VI
 
+1 | -6
 
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naja: Ich würde mir wünschen, daß Kerosin und damit Flugtickets viel teurer würden. Dann gäbe es keine Billigflieger übers Wochenende nach Malloze mehr. Mich würds nicht stören, die Umwelt würde sich freuen. Die Sitten im Flugverkehr wären vielleicht auch wieder angenehmer.

[ nachträglich editiert von Ottokar VI ]
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11.01.2011 19:57 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -3
 
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Die News hat Lücken: Da fehlt auf jeden Fall, dass die Airline den Passagieren 100 britische Pfund bzw. 250 EUR, Unterkunft und einen Platz auf dem nächsten Flug versprochen hat.
Das verändert das Bild. Ich hätte das auf jeden Fall angenommen. Eine 4-köpfige Familie hätte hier mal nebenbei nen 1000er einstreichen können. Da muss man schon echt wichtige Termine haben, um das abzulehnen. Wer verdient schon in einer Nacht fürs Nichtstun 250 EUR pro Nase?
Das ist das eine.

Dann hätte ich versucht, alle Passagiere dazu zu bewegen, nochmal im Terminal aufs WC zu gehen. --> 200 x 1 Liter = 3 Passagiere mehr.

Dann alles Münzgeld abliefern und in Scheine tauschen.

Dann alles Fressen, das Duty Free-Zeug, Zeitungen und die Metallkarren für die Stewardessen raus. Von Birmingham bis Genf kommt man ohne alles aus.

Wassertanks der Bord-WCs um 90% reduzieren und Passagiere nur im Notfall und unter vorheriger Genehmigung der Stewardess pinkeln lassen.

Nur 1 Stewardess mitnehmen, die anderen gehen nach den Sicherheitsanweisungen von Bord.

Immerhin hätte man so locker weitere 10-15 Leute mitnehmen können :-).
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11.01.2011 20:25 Uhr von Marius2007
 
+2 | -1
 
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Logik: Mal im Ernst , das kann doch nicht wahr sein , ähm sorry Leute wir haben "AUSVERSEHEN" 10 Tonnen zuviel Treibstoff geladen ?!? , sowas passiert doch nicht einfach so ..... finde das äußerst merkwürdig....
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11.01.2011 20:48 Uhr von Nafferyllt
 
+3 | -3
 
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ich hätte die Polizei kommen lassen. Ein Koksabstrich bei der Mannschaft hätte Wundersames bewirkt.Dann Anzeige wegen der Beförderungsverweigerung und des Verdachtes des Gewerbsmäßigen Betruges.
Nebenabreden sind nicht Sache des Kapitäns.
Es geht nicht, daß "versehentlich" zuviel getankt wird, da der Hohlpfosten den Sprit bestellen muß.(Nach persönlicher Berechnung)
Diese Gesetze sind drüben wie hier gleich!
Ausserdem kann das Zeug abgepumpt werden.
Aber wenn man so zugedröhnt ist, daß 97% der Flugstrecke der Autopilot zurücklegen muß..
Es wurden schon überraschende Prüfungen bei den Besatzungen vorgenommen, bei denen dann der Co-Pilot zumindestens liegend aus dem Flugzeug getragen wurde.Gerade bei den Billigfliegern
Ein guter Freund ist seit 16 Jahren bei der Flughafenverwaltung Tegel hier in Berlin.Geschichten aus dem Wiener Wald, kann man da sagen.
Fliegen tut man dann mit nem unguten Gefühl..

[ nachträglich editiert von Nafferyllt ]

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