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Verfahren über die Auslieferung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange startet

Ein Gericht in London hat nun offiziell das Auslieferungsverfahren gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange gestartet. In diesem ersten Termin ging es vorerst um organisatorische Fragen. Bis Anfang Februar soll allerdings entschieden sein, ob der 39-Jährige nach Schweden ausgeliefert wird.

In Schweden wurden gegen Assange Vergewaltigungsvorwürfe laut, weshalb ihm dort auch ein Gerichtsverfahren erwartet. Er soll mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, dabei aber gegen den Willen der Frauen kein Kondom übergezogen haben. Assange bestreitet die Behauptungen.

Derweil kritisierte Julian Assange die Hetze einiger US-Politiker ihm gegenüber und verglich dies mit dem Attentat in Arizona. Seiner Meinung nach sollten die Politiker und Medien-Vertreter die offen zum Töten von Menschen aufrufen, wegen "Anstiftung zum Mord angeklagt werden".


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WebReporter: blackbriar
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verfahren, Gründer, WikiLeaks, Auslieferung, Julian Assange
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2011 16:09 Uhr von Azureon
 
+7 | -1
 
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"Seiner Meinung nach sollten die Politiker und Medien-Vertreter die offen zum Töten von Menschen aufrufen, wegen "Anstiftung zum Mord angeklagt werden"."

Absolut korrekt.
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11.01.2011 18:06 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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supi und bisher hieß es, das Kondom wäre geplatzt.
Da hat man die Geschichte jetzt halt ein bißchen angepaßt.
Wenn er dann beweisen kann, verhütet zu haben, wird er wahrscheinlich wegen "Mordes an ungeborenem Leben" angeklagt.
Da findet sich schon irgendwas passendes...
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11.01.2011 19:35 Uhr von Python44
 
+1 | -0
 
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Wenn man es häufig genug wiederholt: glaubt zum schluß wirklich einer, dass da wer vergewaltigt wurde ^^
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14.01.2011 15:51 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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python, azureon: Gilt das auch für die Veröffentlichung von Klarnamen ansonsten anonymer Informanten und potentiell sicherheitsgefährdeter wie-auch-immer Bediensteter?

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