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Bewirtungskosten um 160 Euro erhöht - Kündigung gilt trotzdem nicht

Aus Anlass ihres 40-jährigen Dienstjubiläums hatte eine Zugabfertigerin einen Partyservice beauftragt. Das Essen kostete insgesamt 90 Euro. Die Frau ließ sich allerdings eine Quittungen über 250 Euro ausstellen und machte diesen Betrag als Bewirtungskosten bei ihrem Arbeitgeber geltend.

Das Unternehmen erstattet seinen Mitarbeitern die Bewirtungskosten bis maximal 250 Euro, wenn diese im Rahmen eines 40-jährigen Dienstjubiläums zustande gekommen sind. Die Sache flog allerdings auf und die Frau wurde fristlos entlassen.

Das Arbeitsgericht Berlin (Az.: 2 Sa 509/10) entschied jetzt allerdings, dass die Kündigung nicht gilt. Es argumentiert, dass infolge einer Pflichtwidrigkeit, die Länge der Betriebszugehörigkeit zu beachten ist. Weiterhin wurde der Frau zu Gute gehalten, dass sie die Vorwürfe sofort zugegeben hatte.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Betrug, Kündigung, Jubiläum, Feier
Quelle: www.rp-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2011 13:22 Uhr von rubberduck09
 
+12 | -0
 
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Das versteh ich ned Die eine muß wg. gefühlten 50 cent gehen und die anderen kann 160 Euro straffrei einsacken?

Irgendwas ist doch wohl oberfaul.
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11.01.2011 19:29 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -0
 
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naja: dann kann sie halt nicht gekündigt werden, dann trifft nun wahrscheinlich die volle jusristische Macht des Unternehmens auf sie. Ob das nun besser als ne Kündigung ist wird sich wohl zeigen....

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