11.01.11 12:42 Uhr
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Missbrauch: Bistum Regensburg möchte kritischen Journalisten per Gericht zensieren

Weil der Journalist Stefan Aigner von der Homepage "regensburg-digital.de" einen kritischen Kommentar zu einem Missbrauchsfall im Regensburger Bistum hinterlassen hat, möchte die Kirche gerichtlich gegen diesen vorgehen.

Aigner hatte in einem Fall um einen wegen sexuellen Missbrauchs verhafteten Pfarrer von "Schweigegeld" gesprochen, das den betroffenen Eltern gezahlt worden sei. Wegen diesem Wort zieht das Bistum nun vor das Landgericht Hamburg.

Der Journalist ließ sich nicht zensieren und wiederholte seinen Vorwurf an die Kirche, die wiederum mit einer Unterlassungsklage reagierte. Die hohen Prozesskosten werden im Übrigen von den Usern der Seite "regensburg-digital.de" getragen, die insgesamt 10.000 Euro spendeten.


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WebReporter: mozzer
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