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Bundesumweltminister Norbert Röttgen will Photovoltaik-Förderung kürzen

Die Photovoltaik-Branche nähert sich der Grenze der Wirtschaftlichkeit und mit ihr ein beträchtliches Teilsegment aus dem Bereich Alternative Energien. Nun will Bundesumweltminister Norbert Röttgen die staatlichen Zuschüsse zusammenstreichen. "Markteinführung statt Dauersubvention", so sein Motto.

Bereits zum neuen Jahr hat es eine erste Kürzung gegeben. Für Solaranlagen auf den Dächern von Wohnhäusern gibt es für den erzeugten und ins Netz eingespeisten Strom nur noch 0,30 statt bisher 0,34 Euro pro Kilowattstunde (KWh). Bei Freiflächenanlagen wurde noch stärker gekürzt.

Tatsächlich nähert sich damit die Stromerzeugung aus der Energie der Sonne der Schwelle der Konkurrenzfähigkeit zu fossilen Energieträgern bei der Stromerzeugung. Mit 0,16 Euro pro KWh liegen Freiflächenanlagen bei den so genannten "Gestehungskosten" nahe am Niveau von AKWs (0,10 Euro pro KWh).


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Förderung, Subvention, Norbert Röttgen, Solarenergie, Bundesumweltminister, Photovoltaik
Quelle: www.n-tv.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2011 12:26 Uhr von Rheinnachrichten
 
+3 | -6
 
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Eine gute Nachricht und eine richtige Maßnahme, die Röttgen da ankündigt. Das Problem bei dieser Diskussion ist wieder einmal ein ideologisches.

Ich kenne da auf jeden Fall eine "Klientelpartei", die man nachts um drei Uhr wecken kann und genau das kritisieren wird.

Richtig, es sind die Grünen!

Aber Grün ist nur die Mischfarbe aus Geld und Blau, na fällt Euch an dieser Farbenlehre etwas auf!
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11.01.2011 13:04 Uhr von RitterFips
 
+4 | -2
 
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Adee Solar: auf das wir eines Tages durch ein AKW umkommen
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11.01.2011 15:34 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -1
 
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Wer an die Strompreiserhoehung glaubt, dass: sie durch diese Subventionen entstanden ist, der macht sich auch Sorgen um den Dioxingehalt in deutschen Eiern..sogar in ungelegten...
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13.01.2011 14:18 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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Torschusspanik: Meiner Meinung nach finde ich das ziemlich übertrieben.

Kürzungen sind ja okay um die Technologie vorran zu treiben. Aber direkt 2 Megakürzungen in einem Jahr halte ich für Übertrieben und es wird vermutlich der Solarbranche mehr schaden als nutzen. Mehrere kleine Kürzungen über die letzten Jahren wären vermutlich sinnvoller gewesen. Das hat man verpennt und holt es jetzt auf einen Schlag nach.

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