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Nach Attentat: US-Waffenlobby verlangt noch mehr Schusswaffen für Jeden

Nach dem Attentat auf die Politikerin Gabrielle Giffords in Arizona diskutierten die ganzen USA über die Waffengesetze im Land. Die Waffenlobby argumentiert nun, dass nach solch einem Vorfall die Bewaffnung der Einzelnen noch notwendiger sei als vorher.

Jason Chaffetz von den Republikanern möchte beispielsweise nicht mehr unbewaffnet vor die Tür gehen: "Ich fühle mich einfach wohler, wenn ich sie dabei habe."

Das Thema Waffen ist in den USA ein Tabu, jegliche Mitschuld am zu laschen Umgang damit wird von der Waffenlobby kategorisch zurückgewiesen. Ein neues Waffengesetz, das den privaten Gebrauch einschränkt, scheint unwahrscheinlich.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Waffe, Attentat, Diskussion, Waffenrecht, Waffenlobby
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2011 12:19 Uhr von Psydelis
 
+32 | -18
 
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Das ist doch wirklich ein krankes Gesocks, diese Waffenlobbyisten !!!

[ nachträglich editiert von Psydelis ]
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11.01.2011 12:20 Uhr von S8472
 
+7 | -12
 
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Was soll man dazu sagen? FACEPALM!
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11.01.2011 12:48 Uhr von Paul21776
 
+25 | -10
 
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Das sind die Amerikaner. Vor Salz auf dem Essen haben sie Angst,oder Spielzeug in der Juniortüte.
Aber eine Pistole muß man haben.
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11.01.2011 13:05 Uhr von Heliozentriker
 
+15 | -9
 
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Dumm & Dümmer: Vollkommen peng. Was nutzt dir die größte und tödlichste Waffe wenn jemand von hinten an dich heran tritt und dir einen Kopfschuss verpasst? Klingt ein bischen so als hätten diese dummen NRA Sepls alle schon mal mind. einen Kopfschuss kassiert. Only from my cold, dead hands!!!! Ok Charlton. Peng.
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11.01.2011 13:10 Uhr von RitterFips
 
+12 | -3
 
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Amerikaner: das war doch schon vorherzusehen das dort so reagiert wird.
Ein Bürgerkrieg wäre dort fatal
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11.01.2011 13:10 Uhr von Animus2012
 
+6 | -8
 
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der typ mit seiner lobby hat wohl nicht mehr alle latten am zaun!!
wer eine waffe hat, will sie auch (meißt) benutzen
ich hoffe das die politik da drüben einen kühlen kopf bewart

aber oO was rede ich denn da...
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11.01.2011 13:15 Uhr von w0rkaholic
 
+12 | -5
 
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Zur Abschreckung sollte jeder auch: mindestens 2 oder 3 Massenvernichtungswaffen besitzen dürfen. Die Vergeltung könnte folgendermaßen funktionieren: Man hat diese Waffen abschussbereit und startklar im Keller, drückt man nicht innerhalb einer bestimmten Zeit einen bestimmten Code dann zündest die Waffe. So kann verhindert werden, dass Menschen ermordert werden, denn jeder Mord hätte zur Folge, dass das Opfer die Zahlen nicht mehr eingeben kann und entsprechend wird die Vergeltungswaffe gezündet - GENIAL!

Willst Du den Frieden, musst Du Dich für den Krieg rüsten!

Das ganze wird dann wahrscheinlich so enden:

http://www.youtube.com/...

und dann herrscht für eine lange Zeit endlich Frieden auf Erden! Glückwunsch an die Waffenlobby für ihre tollen Ideen!

[ vorträglich ironiert von w0rkaholic ]
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11.01.2011 13:18 Uhr von kingoftf
 
+13 | -6
 
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Solange: sich die Amis nur gegenseitig ausrotten, ist das doch ok.

Kein Verlust für den menschlichen Genpool
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11.01.2011 13:20 Uhr von Andreas-Kiel
 
+8 | -5
 
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Die haben doch voll einen an der "Marmel"!!! Man stelle sich vor, der schießt und 20 oder 30 Leute um ihn herum ziehen auch ihre Waffen und alle schießen.

Vieviele Tote hätte es dann wohl gegeben?
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11.01.2011 13:44 Uhr von Seravan
 
+6 | -6
 
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je mehr Waffen: umso mehr Politiker könnten attentaten zum opfer fallen.

einfache Gleichung.


Gespannt bin ich aber ob die betroffene Politikerin nach alldem immernoch für die Waffenfreiheit stimmt!!!!

wenn "ja" hat man Ihr bestimmt nen wichtigen teil des Hirns entfernt
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11.01.2011 13:50 Uhr von J_Frusciante
 
+18 | -2
 
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hauptsache: nippel in filmen verbieten ;D
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11.01.2011 13:56 Uhr von sicness66
 
+3 | -5
 
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Ein Zusatz fehlt - aber nur für Weiße!

Wenn Obama wirklich seinem Friedensnobelpreis würdig werden will, dann soll er die NRA verbieten...Aber was red ich
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11.01.2011 14:01 Uhr von Karma-Karma
 
+3 | -2
 
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Sowas nennt man dann wohl Realsatire!

Und ich dachte die Satire die ich zu dem Thema gelesen hätte wär hart an der Grenze, wo es heißt, dass das Attentat nur Wahlkampf für lockere Waffengesetze war: http://www.paramantus.net/...
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11.01.2011 14:07 Uhr von brainfetzer
 
+2 | -2
 
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Entweder oder: Entweder jeder mindestens eine Waffe oder garkeine.

Sollen sich doch alle abknallen da drüben,dann haben wir vllt. mal fürn paar Tage Ruhe
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11.01.2011 14:09 Uhr von linuxu
 
+7 | -6
 
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@Andreas-Kiel: "Man stelle sich vor, der schießt und 20 oder 30 Leute um ihn herum ziehen auch ihre Waffen und alle schießen."


oder
alle lassen ihre Waffen stecken weil ja zurück geschossen werden kann.
Das ist ein Thema worum es sich vortrefflich streiten lässt.
Das Hauptproblem bei der Forderung nach schärferen Gesetzen ist doch immer die Tatsache, dass solche Gesetze von jenen beachtet werden, die sich sowieso an Gesetze halten und von jenen, die sich nicht an Gesetze halten aber eben nicht.
Die Behauptung der Waffenlobby ist auch nicht so aus der Luft gegriffen.Nach einer Studie von Lott (http://www.fwr.de/...) (More Guns, Less Crime), ist eher die umgekehrte Korrelation richtig. In den 31 Staaten, der USA, die das sog. concealed carrying (das verdeckte Tragen der Waffen) erlauben, zeigt sich eine erhebliche Reduktion an Gewalttaten. Lott gibt in seiner Studie Zahlen an, die er bei einem flächendeckenden Erlauben des "concealed carrying" in den USA an weniger Opfern annimmt.
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11.01.2011 14:20 Uhr von Andreas-Kiel
 
+3 | -4
 
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