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Das "Digitale Radiergummi" ("X-pire") wird nicht kostenlos sein

Am heutigen Dienstag stellt die CSU-Ministerin für Verbraucherschutz, Ilse Aigner, das "Digitale Radiergummi" vor. Das "Digitale Radiergummi" wird allerdings nicht kostenlos sein.

Dies äußerte der Internetsicherheits- und Kryptographieprofessor Michael Backes gegenüber dem "Tagesspiegel" (Ausgabe vom Dienstag). Der Professor ist der Entwickler des "X-pire"-Programms.

Da sich sonst "die kommerzielle Entwicklung einer Software im Rahmen eines Universitätsbudgets einfach nicht machen" ließe. Das "X-pire"-Programm wird Daten mit dem Datum des Verfalls versehen. So wären diese Daten im Web nicht mehr abrufbar, wenn der zuvor festgelegte Zeitraum überschritten sei.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, CSU, Ilse Aigner, Radiergummi
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2011 10:48 Uhr von BK
 
+37 | -1
 
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Kommentar 1438: Für solch einen Dreck auch noch Geld ausgeben...

Wer glaubt denn ans sowas...

[ nachträglich editiert von BK ]
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11.01.2011 10:59 Uhr von blu3bird
 
+15 | -0
 
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DRM stinkt! Wird dann garantiert von gewissen Industriezweigen kopiert und man darf um nen älteres PC-Spiel zu zocken erstmal die Uhr vom PC zurückstellen...

Verbraucherschutz at it´s best!
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11.01.2011 11:03 Uhr von p-o-d
 
+30 | -1
 
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Ein schlechter Witz? Unglaublich so eine Augenwischerei.. Kaum macht das Thema "Datensicherheit" die Runde, möchte auch die CDU ihren "Beitrag" leisten. Ein digitaler Radiergummi klingt auch zu schön um wahr zu sein - und gerade bei solchen Dingen ist oft ein Haken dabei ;-)
Deshalb mal kurz zusammengefasst wie sich diese Experten das vorstellen:
- Ein kleines Zusatzprogramm für den Browser muss installiert werden (sic!)
- Daten werden im Hintergrund ver- und entschlüsselt ("ohne Zutun des Nutzers", lt. Kryptographie-Fachmann Michael Backes)
- Allerdings muss beim Abruf ein Captcha eingegeben werden, um zu vermeiden dass Google und co. die Daten crawlen.

Das klingt schon sehr Benutzerfreundlich, zusammengefasst lässt sich der Nutzer demnach auf folgendes ein:
a) Er zahlt Geld dass veröffentlichte Daten verschlüsselt werden
b) Der Nutzer installiert ein "kleines Zusatzprogramm" der Regierung zu diesem Zweck
c) Möchten andere die Daten sehen, brauchen sie 1) dieses "kleine Zusatzprogramm" und müssen 2) ein Captcha eingeben
d) Das wiederum ermöglicht prinzipiell eine lückenlose Überwachung, wer was wann hochgeladen und wer was wann angeschaut hat.
e) Das Kopieren und anderweitige Veröffentlichen ist technisch kein Problem
f) Die Captchas dürfen nicht sehr Aufwendig sein, da das die unbedarften User, die den Mist glauben eher abschrecken würde.

aus e) und f) lässt sich der Schluss ziehen, dass binnen kürzester Zeit Dienste auftauchen werden, die das Captcha automatisch auslesen und die Daten sonst wo hoch laden und indizieren.

Quelle: http://bit.ly/...

[ nachträglich editiert von p-o-d ]
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11.01.2011 11:19 Uhr von Slingshot
 
+26 | -4
 
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Es heißt DER Radiergummi. Genauso wie es die Butter heißt.
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11.01.2011 12:13 Uhr von Hebalo10
 
+0 | -2
 
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@Slingshot, der Autor ging davon aus, dass der Gebrauch des Artikels von "Gummi" regional unterschiedlich ist, "Radiergummi" jedoch ist überall "männlich: DER Radiergummi.
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11.01.2011 12:37 Uhr von Hirnfurz
 
+3 | -4
 
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Das Gummi: ist was andres wie DER Radiergummi... Das Programm, der Gummi - deutsche Sprache auf Wiedersehen!
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11.01.2011 12:46 Uhr von Topheles
 
+3 | -3
 
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Manchmal einfach http://de.wiktionary.org/...

der Gebrauch des Artikels wird regional unterschiedlich gehandhabt

also ist beides richtig.
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11.01.2011 14:06 Uhr von kenjii
 
+6 | -1
 
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@Hirnfurz: Es heißt auch
<´Das Gummi´ ist etwas anderes als ´der Radiergummi´>
etwas, anderes, als/wie - deutsche Sprache auf Wiedersehen!
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11.01.2011 14:09 Uhr von cikko
 
+6 | -0
 
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wenn etwas einmal im web ist, ist es immer im web! es wird niemals gelöscht!
es gibt genug archivierungsseiten, wo man es nachlesen könnte.
waybackmachine, internetarchive und co ;)
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11.01.2011 15:28 Uhr von meks3478
 
+2 | -2
 
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Was n des??? DRM durch die Hintertür?

WIR WOLLEN EUREN DRECK NICHT!!! Wie oft denn noch ^^

Die Zensurinfrastruktur nimmt immer mehr Form an.

[ nachträglich editiert von meks3478 ]
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11.01.2011 19:20 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -4
 
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es heisst gans klahr: "DER" gumi, meine froindinn sagt nähmlich auch ihmer ich sol "DEHN GUMI" rauftuhn, dass mache ich aba nicht, weil wen ich eine gumipuppe fiken wil, dan brauche ich keinen seks mit ihr ekztra zu machen sohndenr kauf mier eine -.- sie sohl sich einfach die pile unten reinschiehben, dahn häten wir das prohblem das sie schwanger isst jezt nicht -.-
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11.01.2011 19:39 Uhr von CroNeo
 
+2 | -0
 
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Und was ist das nun ganz genau? Das steht weder hier, noch in der Quelle. Schlechte Nachricht.
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11.01.2011 20:55 Uhr von smogm
 
+5 | -0
 
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@CroNeo: Dabei kommt ein asymmetrisches Verschlüsselungssystem zum Einsatz.
Heißt du hast ein SchlüsselPAAR, bestehend aus einem öffentlichen Schlüssel zum Verschlüsseln, und einem privaten Schlüssel zum Entschlüsseln von Nachrichten/Daten.

Wenn du nun eine Datei/Bild in seiner Lebensdauer einschränken willst, verschlüsselst du das Bild mit dem öffentlichen Schlüssel, und legst den privaten auf einem öffentlich erreichbaren Server ab (Schlüsselserver).

Das Firefox Plugin wird nun irgendwie in der Bilddatei im Header Informationen finden, die ihm beschreiben welchen öffentlichen Schlüssel es von wo laden soll.
Ist der Schlüssel vorhanden kann das Bild entschlüsselt und dargestellt werden.
Löschst du als "Eigentümer" des Bildes nun den öffentlichen Schlüssel, kann das Bild nichtmehr entschlüsselt werden und ist/bleibt Datenmüll, tote Bits, what ever...

Einziger Haken: Ein einfacher Screenshot umgeht diese tolle Marketingidee leider auf einfachste Weise...
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11.01.2011 22:58 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -0
 
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@smogm: Genau das war auch mein erster Gedanke. Einmal auf "Druck" geklickt und das "Problem" ist gelöst.
Es gibt eben nichts, was man wirklich sicher löschen kann...
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12.01.2011 11:56 Uhr von borgdrone
 
+1 | -0
 
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hmmzzzt: Also ich weiß nicht, wenn ich eine Firma habe, dann besetze ich die Posten doch mit Fachkräften, also Leuten die Ahnung haben von dem was sie da machen.
Das wäre doch mal ne schöne Idee für eine Regierung?
http://goo.gl/...

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