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Belgische Studie zeigt: Tabletten sollten nicht geteilt werden

Laut einer Studie aus Belgien kann es gefährlich werden, wenn man Tabletten in der Mitte durchbricht, um die Dosierung zu halbieren.

Das gilt vor allem bei Tabletten, wo es auf die genaue Dosierung ankommt. In der Studie wurde nun festgestellt, dass bei einem Drittel der durchgebrochenen Tabletten die Dosierung um bis zu 15 Prozent abwich.

Bei 14 Prozent der Tabletten lag die Abweichung sogar bei 25 Prozent. Selbst bei Tabletten die unter größter Achtsamkeit zerteilt wurden, trat eine Falsch-Dosierung von acht bis 21 Prozent auf.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Medikament, Tablette, Teilung, Dosierung, Fragment
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2011 13:02 Uhr von rubberduck09
 
+22 | -0
 
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Wir sind ein Hochtechnologieland und kriegen es nicht hin, daß teilbare Tabletten so aufgebaut sind, daß man hier keine Fehler machen kann, weil im Bereich der Teilung kein Wirkstoff existiert?

Und _dafür_ will die Pharmaindustrie so viel Geld? *Kopfschüttel*

Mensch: Da sind doch banale Schokoriegel komplizierter aufgebaut und kosten weniger!

Ich red jetzt von der Konstruktion der Tablette an sich.
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10.01.2011 13:40 Uhr von DJCray
 
+8 | -0
 
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... Es ist schwierig ... das stimmt: Auch ich selber teile Medikamente....

Und manche sind richtig gut (starke Verdünnung der Tablette an der zu teilenden Stelle) und andere richtig schlecht (dickste Stelle an der zu teilenden Stelle?).

Man muss aber auch hinzufügen, dass die richtig Guten kurzfristig wirken und bei einer Fehldosierung Probleme entstehen würden.

Die schlechten sind bei mir langfristig ausgelegt, da würde es keinen Unterschied machen, wenn ich einen Tag eine Tablette nehmen würde und den anderen Tag zwei (durchschnittlich 1 1/2 Tabletten). Geteilt mit ca. 15% Abweichung wäre egal.

Es geht schon die Tabletten entsprechend herzustellen, aber Sollbruchstellen verursachen auch häufiger Ausschuss, so dass es "natürlich" erscheint, wenn die Medikamentenhersteller es ungern einsetzen.

Denn am Ende bedeutet ein höherer Ausschuss höhere Kosten und damit höhere Preise.

Gruß
DJ
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10.01.2011 13:57 Uhr von delerium72
 
+1 | -4
 
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@rubberduck09: Mag ja richtig sein das ein Schokoriegel komplizierter aufgebaut ist als eine Pille, aber die Entwicklung der Inhaltsstoffe ist mit enormen Kosten verbunden. Und dann wollen die Unternehmen noch Gewinne machen (und davon möglichst viel) Geld ist halt Geil für die meisten Menschen . . .
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10.01.2011 15:42 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -0
 
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@delerium72 und@DJCray: Ich meine nicht, daß die Sollbruchstelle möglichst dünn sein soll, denn das führt natürlich zu deinem Ausschuß...

Bei den meisten Medikamenten wäre das aber egal, da die meisten Kosten in der Entwicklung und eben nicht in der Produktion anfallen. Nur wenige Medikamente sind auch von den Rohstoffen und im Herstellungsprozess so richtig teuer..

Was ich meine ist, daß die Tablette eben nicht aus einem Homogenen Gemisch besteht sondern eher wie eine Praline mehrere inneren Hohlkammern haben kann, wo der Wirkstoff drinne ist und an der Bruchstelle eben nur das übliche Placebo-Zeugs, mit dem die Wirkstoffe sonst auch vermischt werden, damit die Pille eben anfassbar wird (und damit auch deutlich größer als 1 Filterkaffeebrösel).

Auch nur wenige Medikamente sind so hoch dosiert, daß das nicht mehr möglich ist.
Ich denke da jetzt an Aspirin oder Ibuprofen-Präparate, wo bisweilen 0,4 Gramm Wirkstoff/Einheit drin sind.
(das ist bei der Größe nahezu purer Wirkstoff)
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10.01.2011 17:13 Uhr von Flying-Ghost
 
+2 | -2
 
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Was für eine sche... Überschrift! Logisch können Tabletten halbiert werden, um die Dosis zu halbieren.

Nur der Hinweis auf die --> KERBE <-- fehlt!

Alle Medikamente, welche eine Kerbe eingeprägt haben, können auch geteilt werden. Dafür ist die Kerbe da. Andere Medikamente sollte nur in der Dareichungsform eingenommen werden, wie sie hergestellt worden sind (gibt Ausnahmen). Also als Ganzes. Denn wo sie dann aufgelöst werden, ist entscheidend. Und der Überzug der Tablette kann da durchaus entscheidend sein. Z.B. soll sie durch den Magen(-säure) durch und erst im Darm aufgelöst werden. Natürlich kommt noch vor, während oder nach der Mahlzeit als wichtiger Aspekt hinzu.

Helfen würde auch, mal den Beipackzettel und den Arzt oder Apotheker zu fragen. Die haben das gelernt. Dann braucht man keine Studie dafür.
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10.01.2011 23:30 Uhr von DorianArcher
 
+0 | -0
 
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WTF? NEUE Studie? Wenn man die Dinger zerteilt, sind sie nicht mehr magensaftresistent und werden dementsprechend z.B. im Magen und nicht im Dünndarm aufgenommen.

Das wusste man aber schon 1960. Wow. Tolle Studie.
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11.01.2011 01:00 Uhr von httpkiller
 
+0 | -1
 
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@ephemunch: Jap, richtig "Retardet" wer sowas macht. Sorry musste jetzt sein.
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11.01.2011 12:33 Uhr von medru
 
+0 | -0
 
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bei welchen medikamenten die in tablettenform verabreicht werden, sind denn solche abweichungen entscheident....

die ärzte verschreiben eh nur die standard -größen... oder glaubt hier jmd. dass die dosis exakt auf den einzelnen patienten abgestimmt wird... soweit sind wir dann wirklich noch nicht^^

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