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Empörung in England: Künstler verziert Baby-Totenschädel mit 8.000 Diamanten

Damien Hirst ist Englands bekanntesteter Skandalkünstler und dieser schockiert in seiner neuesten Arbeit mal wieder die britische Insel. Kritiker werfen ihm Unsensibilität vor, denn Hirst hat einen Baby-Totenschädel mit 8.000 Diamanten verziert.

Die Arbeit ist Teil einer Pathologie-Sammlung des Künstlers und der Schädel stammt von einem zwei Wochen alten Kind.

Das Kunstwerk sei für Eltern sehr verstörend, auch wenn der Künstler keine verletzende Absicht damit gehabt habe, so Kritiker. Bereits 2007 verzierte Hirst einen Totenschädel mit Diamanten. Das Kunstwerk erzielte einen Preis von 50 Millionen Britischen Pfund.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: England, Baby, Künstler, Empörung, Schädel, Totenschädel
Quelle: www.telegraph.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2011 12:51 Uhr von dubberle
 
+8 | -2
 
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Kunst? Joseph Beuys definierte alles als Kunst, was bewußt gestaltet wurde (z.B. auch unser Gemeinwesen). Insoweit ist das tatsächlich Kunst.
Aber die ästhetischen Motive alleine rechtfertigen nicht alles. Meines Erachtens werden die Persönlichkeitsrechte des Babys verletzt: es hatte nie die Gelegenheit über seinen Körper (wozu der Schädel ja zählt) selbst zu entscheiden. Für mich ist dies eine Störung der Totenruhe. Allenfalls die Verwendung einer Reproduktion des Schädels (beispielsweise auf Basis eines MRT-Scans) könnte akzeptabel sein, wenn das Kind mittlerweile alt genug ist, einer deratigen Verwendung der damals gesammelten Daten zuzustimmen.
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10.01.2011 13:27 Uhr von neminem
 
+2 | -1
 
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wäre es nicht von hirst: hätte ich vermutet, da gabs wohl einen nachahmer, der nur nich genug diamanten hatte und sich überlegt hatte, dass er dann einfach einen kleineren schädel braucht... aus der not eine tugend gemacht quasi.

was kommt als nächstes? ein mit diamanten besteckter schädel von einem unfallopfer?
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10.01.2011 14:10 Uhr von Entertainerz
 
+3 | -2
 
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Was: heutzutage so alles als "Kunst" durchgeht, lässt einem echt einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Man hat als Künstler ja nichts besseres zu tun, als tote Babyschädel aus irgendeinem für normale Menschen nicht nachvollziehbaren, perversen, sinistren Grund mit Diamanten zu versehen, und dieses dehumanisierende "Werk" als Kunst hinzustellen. Wissen die Eltern des Babys was darüber? Hat man sich Gedanken darüber gemacht, ob das Baby es gewollt hätte, irgendwann nach seinem Tod als diamantverziehrter Luxusschädel der Öffentlichkeit als "Kunstwerk" vorgestellt zu werden? Hat der Künstler schonmal was von Moral, Anstand, Ethik und Respekt gehört?
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10.01.2011 14:18 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+3 | -6
 
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Würde gern den Schädel des Künstler: verzieren. So eine verdammte DRECKSAU!! Um ihn wäre es noch nicht einmal schade...

[ nachträglich editiert von Briefmarkenanlecker ]
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10.01.2011 16:17 Uhr von TeKILLA100101
 
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woher zum geier: hat der kerl 8000 diamanten O_o und vor allem die kohle dafür...
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10.01.2011 16:24 Uhr von DerMaus
 
+0 | -2
 
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Kunst sollte Grenzen kennen: Totenschädel mit Diamanten: Krank
Kindertotenschädel mit Diamanten: Abartig Krank
Was kommt als nächstes. Diamantenbesetzte getrocknete Geschlechtsteile?
Sorry, aber irgentwo sollte auch die Kunst Grenzen kennen.
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10.01.2011 17:25 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ Judas II: meinst du sowas hat der im auftrag von jemandem gemacht, der das dann bezahlt hat? dachte immer nen künstler hat ne eingebung und dann macht er das, und dann isses toll wenn er damit fertig ist, weil man irgendws tolles da reininterpretieren kann
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11.01.2011 18:05 Uhr von paradoxical
 
+0 | -0
 
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Ekelig: Das ist doch absolut ekelig und unter aller Würde. Wer sowas macht hat bei mir wirklich jeden Respekt verspielt.
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12.01.2011 07:47 Uhr von yiggi
 
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provokante Kunst oder Marketing: Es ist ja nicht das erste Mal das der britische Künstler Damien Hirst versucht mit seinen Aktionen zu provozieren. 2007 hatte er ja bereits mit einem diamantenbesetzten Totenschädel für Aufsehen gesorgt. Übrigens wurde dieser für rund 75 Millionen Euro an eine Investorengruppe verkauft.

http://www.artinfo24.com/...

Davor sorgte er für Schlagzeilen, in dem er Tiere wie Schafe und einen Hai in Formaldehyd einlegte und ausstellte. Also alles nicht neu. Die Frage ist eigentlich nur - provokante Kunst oder geschicktes Marketing?

Die Vorlage für den jetzigen Babyschädel stammt nicht wie geschrieben aus der Sammlung des Künstlers, sondern aus einer 100 Jahre alten anatomischen Sammlung.
Hirst selbst gehört übrigens zu den vermögensten zeitgenössischen Künstlern. Geschätztes Vermögen beläuft sich auf ca. 100 bis 130 Millionen Euro.

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