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Psychologen streiten: Kann der Mensch die Zukunft vorhersagen?

Der emeritierte Psychologie-Professor Daryl Bem von der Cornell University ist Experte des "Paranormalen" und Psychologe. Im "Journal of Personality and Social Psychology" hat er nun einen Aufsatz veröffentlicht, der für große Aufregung sorgte.

Menschen sind demnach sehr wohl in der Lage, zukünftige Ereignisse vorwegzunehmen, ob bewusst oder unbewusst, so die Behauptung Bems. Der hatte in acht von neun Experimenten genau diesen Nachweis erbringen wollen. Bisher wurden Aussagen von "Parapsychologen" eher belächelt.

Allerdings gibt es auch Gegner einer solchen Annahme. In der gleichen Ausgabe der Zeitung stellten vier niederländische Wissenschaftler die These Bems in Zweifel. Methoden und Statistik-Techniken seien geeignet, "alles und nichts zu belegen", schreiben die Gelehrten.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Mensch, Forscher, Streit, Zukunft
Quelle: www.spiegel.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2011 09:10 Uhr von Gregor Deisen
 
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Ich habs gewusst dass dieser Artikel erscheinen wird!
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10.01.2011 09:19 Uhr von jsbach
 
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Ein klares Nein von mir. Die Zukunft vorhersagen, das wollten schon ganz andere Religionsstifter, Nostradamus etc pp.
Aber frei nach dem biblischen Grundsatz:

Darum wachet; denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde...
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10.01.2011 10:03 Uhr von jpanse
 
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Die Zukunft ist vorhersagbar: passt mal auf...

Starbucks in Zukunft ohne Namen im Logo
http://www.shortnews.de/...
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10.01.2011 10:05 Uhr von Major_Sepp
 
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Also: ich sage voraus, dass es zu dieser News überdurchschnittlich viele Comments geben wird.

Das beruht zwar eher auf persönlichen Erfahrungen als auf etwas "Übernatürlichem", aber Hey!: Ich kann in die Zukunft sehen...^^
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10.01.2011 10:10 Uhr von brainbug1983
 
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Das Problem bei Nostradamus und Co ist einfach das die Aussagen zum Teil derart schwammig sind, das es äußerst unwahrscheinlich ist, das sich innerhalb von 1000 oder 2000 Jahren nix ereignet auf das man diese Aussagen auslegen könnte.
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10.01.2011 10:15 Uhr von Sonric
 
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nein,aber: der mensch kann sie defenitiv beeinflussen
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10.01.2011 10:54 Uhr von Klecks13
 
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Die Zukunft vorhersagen zu können würde bedeuten, dass sie bereits unabänderlich fest steht.

Dass Menschen gewisse Tendenzen oder Wahrscheinlichkeiten intuitiv (unbewusst) wahrnehmen können, glaube ich schon eher. Das würde auch erklären, warum belegte Fälle von Wahrträumen u.ä. fast immer auf das persönliche Umfeld beschränkt sind und so gut wie nie größere Ereignisse betreffen.
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10.01.2011 11:06 Uhr von uhrknall
 
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Hier zählen nur Beweise: Ob der Mensch die Zukunft vorhersagen kann, kann man mit heutigen Mitteln nicht beweisen. Aber nur weil man etwas nicht erklären kann, sollte man es nicht gänzlich als Schwachsinn abtun. Sowas haben Religionen viel zu lange so gehandhabt und dadurch jeden möglichen Fortschritt zunichte gemacht.

Das einzige was man kann ist, sich mit der Wahrscheinlichkeit zu befassen, wie oft oder wie sicher manche Menschen "ins Schwarze" treffen. Auch wenn die Frage nach dem "Warum" offen bleibt.
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10.01.2011 11:28 Uhr von Hanno63
 
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Alles eine Sache der Logik.---nur früher hatte man noch nicht die Kenntnisse von heute , denn dagegen sind revolutionäre Erkenntnisse dazugekommen.
Früher war es "nur" ein erahnen , da man die wirklichen Zusammenhänge und die natürlichen Abläufe und Reaktionen noch nicht in ihrer vollen Wirkung kannte ,....sie noch nicht erfassen konnte.
Heute , ..durch Computer , ...hat man Info´s zur Hand die in ihrer Präzision bestimmt um Faktor 1 000 000 000 höher liegen als die Wahrschenlichkeits-Rechnungen der damaligen Intelligenzen mit ihren Zetteln an Aufzeichnungen und Berechnungen = sehr gut aber zu wenig Zusatz-Info über mögliche Nebeneinflüsse..

Man kann ja auch feststellen , das z.B. das Wetter schon sehr genau vorhergesagt wird ,..nur den zeitlichen Ablauf ,..den kennt keiner = "Schmetterlings-Effekt" = das Wetter stimmt,.. nur :: "plötzlich" alles doppelt so schnell oder durch eine "zusätzliche Strömung (ein Dampfablassen???) alles verlangsamt um Tage.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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10.01.2011 12:23 Uhr von EvilMoe523
 
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Ich glaube das Problem warum alles so ins Lächerliche gezogen wird ist, dass man gleich übertriebene Vorstellungen hat und daran denkt, wie Personen ihre Lottozahlen vorher sagen oder oder oder...

Jeder denkt gleich an Hellseher und streitet deren wahre Existenz ersteinmal ab.

Aber dann ist es doch so, dass schon fast jeder Kritiker und Bestreiter dieser Aussage doch sicher auch schonmal ein Dejavue vom Feinsten erlebt hat, was er sich auch nicht erklären konnte. Sowas hat man unkontrolliert einige Male im Leben.

Einmal ist es mir auch während einer dieser Momente passiert, dass ich einen Bekannten ein paar Sekunden vorher sagen konnte was gleich passieren wird, zu seinem Verdutzen ohne dass mir selbst klar war, warum ich das gefühl hatte es war eher schon vorher mal passiert.

Es gab auch so lustige Zeiten, da hatte die halbe Menschheit über Leute gelacht, die behaupteten der Mensch könne irgendwann fliegen. Es gab Zeiten da wurde man der Ketzerei bezichtigt, wenn man behauptete dass wir NICHT der Mittelpunkt des Universums sind.

Im Gegensatz zu ein paar hundert Jahren in der Vergangenheit, sind wir heute natürlich extrem viel schlauer und weiter... aber wie sieht das aus im Verhältnis zu in ein paar weiteren hundert Jahren?
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10.01.2011 13:36 Uhr von Jewbacca
 
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@jsbach: Wie demütigend muss es sein, aus dem Zusammenhang gerissene Bibelzitate zu wissenschaftlichen Themen anführen zu müssen, da man sonst nichts zu sagen hat? Du hast dir mein Mitleid redlich verdient
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10.01.2011 14:11 Uhr von Klecks13
 
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@ uhrknall: "Ob der Mensch die Zukunft vorhersagen kann, kann man mit heutigen Mitteln nicht beweisen."

Das wird sich auch nie beweisen lassen, denn:
a) ist die Vorhersage negativ, wird der Betroffene alles tun, um das Unglück abzuwenden - das Vorhergesagte tritt nicht ein
oder
b) ist die Vorhersage positiv, wird der Betroffene mehr oder weniger bewusst auf das Ereignis hinarbeiten - somit ist es keine echte Vorhersage mehr sondern eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Niemand kann mehr sagen ob das Ereignis auch ohne die Ankündigung eingetreten wäre oder erst dadurch ausgelöst wurde.
Um das ganze noch mehr zu verwirren, funktioniert das auch umgekehrt: der Betroffene fügt sich in sein verhergesagtes Schicksal, nimmt es als unabwendbar hin und löst das Unglück erst durch seine Untätigkeit aus oder er glaubt an sein 100%ig eintretendes Glück, hält daher keine Eigeninitiative mehr für notwendig und verhindert gerade dadurch sein Glück.
Unterm Strich lässt sich also nie zuverlässig sagen, ob die Vorhersage eingetroffen wäre, wenn wenn sie nicht bekannt gewesen wäre.

"Das einzige was man kann ist, sich mit der Wahrscheinlichkeit zu befassen, wie oft oder wie sicher manche Menschen "ins Schwarze" treffen."

Dazu gibt es einige Studien. Dummerweise versagen unter Kontrollierten Bedingungen gerade die (angeblich) Begabtesten; die Trefferquoten in solchen Tests liegen kaum nennenswert über dem Zufallsbereich. Was lediglich beweist, dass die Teilenhmer der Studien weniger können als sie behaupten ;-)
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10.01.2011 14:30 Uhr von Klecks13
 
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@ EvilMoe523: Dejavue ist das wohl denkbar schlechteste Beispiel; gerade diese Phänomen lässt sich psychologisch sehr leicht erklären: Unser eigenes Gedächtnis spielt uns einen Streich. Bei Dejavue handelt es sich fast ausnahmslos um alltägliche Situationen. Wenn ein bestimmter Sinneseindruck einem schon mal erlebten (oder geträumten) sehr ähnlich ist, wird dadurch die Erinnerung an das frühere Erlebnis ausgelöst. Das Dumme daran: Erinnerungen sind kein exakt gespeichrtes Abbild sondern sind veränderbar. Die durch die neue Situation ausgelösten Erinnerungen werden dann unbewusst an den jetzigen Moment angepasst und wir haben schlagartig das Gefühl, das ganze schon mal erlebt zu haben. Haben wir ja auch - nur eben nicht 100%ig so wie wir glauben.
Befragt man jemanden, der ein Dejavue hatte, nach ein paar Tagen noch einmal dazu, kann man etwas seltsames feststellen: Das Erlebnis wird (mehr oder weniger stark) verändert geschildert. Es wird also nicht mehr nur die ursprüngliche Erinnerung an das Erlebnis angepasst - sondern das neue Erlebnis an die alte Erinnerung!
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10.01.2011 15:02 Uhr von uhrknall
 
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@Klecks13: Die Zukunft kann man nur teilweise beeinflussen, indem man sich in die Gegenwart einbringt. Selbst ein Kommentar bei SN kann vieles unbewusst verändern.

Jeder einzelne kann die Zukunft im Großen nur sehr eingeschränkt ändern. Und wenn man sie ändern will, ist das Ergebnis oft nicht das, was man erwartet hat.

Eine plausible Voraussage könnte beispielsweise lauten:
"In Deutschland wird im Jahre 2027 oder 2028 ein Krieg stattfinden. Wann er beginnt steht noch nicht genau fest. Sicher ist aber, er wird innerhalb der beiden Jahre beginnen / stattfinden."
Und was wird passieren? Mehr als 99 Prozent der Menschen würden sagen, das ist Blödsinn. Die paar Menschen, die das glauben, würden zwar vielleicht etwas, aber nur sehr wenig ändern können, weil sie sowieso als Spinner dastehen.

Eine Voraussage kann also nie präzise sein wie: "Am 3. März 2028 wird Lampukistan Deutschland den Krieg erklären."

Im Kleinen / Privaten könnten eher Vorausahnungen funktionieren wie "Ich weiss, dass in zwei Minuten ein Auto vor dem Haus hält und die Schwiegermutter kommt". Solche Vorahnungen, auf die man keinerlei Einfluss hat, passieren nicht auf Kommando. Aber sie treffen überraschend oft ins Schwarze.
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10.01.2011 15:06 Uhr von K.T.M.
 
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statistisch relevant? Zitat aus der Quelle:
"In einem Versuch setzte er 100 Teilnehmer vor einen Monitor. Sie sollten sagen, hinter welchem von zwei abgebildeten Vorhängen ein Bild erscheinen würde. Das Foto wurde von einer Software platziert, nachdem sie sich entschieden hatten. Der Kniff dabei: Lagen sie richtig, bekamen die Teilnehmer nach dem Lüften des Vorhangs ein pornografisches Bild zu sehen. Menschen können sexuelle Reize vorausahnen und aktiv ansteuern - das wollte der Psychologe damit belegen. Die Fähigkeit würde aus seiner Sicht einen evolutionären Vorteil darstellen.

Zum Vergleich wurden den Teilnehmern auch neutrale, negative, positive oder romantische Motive präsentiert. Die Trefferquote lag bei den erotischen Bildern bei 53,1 Prozent, in allen anderen Foto-Kategorien zwischen 49,4 und 51,3 Prozent. Der Unterschied ist zwar nicht groß, laut Bem aber statistisch relevant. "

53,1 Prozent sollen bei einer 50/50 Chance statistisch relevant sein?

Wenn ich mir Permanenzen der einfachen Chancen beim Roulette anschauen habe ich selbst bei über 400 Versuchen abweichungen von teilweise über 53 Prozent. Also sind die 53,1 Prozent im Versuch bei gerade mal 100 Personen doch auch nur reiner Zufall.
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10.01.2011 16:06 Uhr von Dracultepes
 
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Ich persönlich bin der Meinung das:

1. Man die Zukunft vorraussagen könnte wenn man alle aktuellen Zustände kennt

2. Der Weg eines jeden vorherbestimmt ist seit dem Urknall

3. Der Freie Wille eine illusion ist, denn er ist nur ein Produkt unserer Erfahrungen etc. und deswegen kann man wenn man einen Menschen perfekt(nicht möglich) kennt vorraussagen kann wie er sich verhalten wird

Das ist nur eine Ansicht, es gibt viele die das nicht so sehen. Das hat für mich aber weniger was mit Parapsychologie als mehr mit Philosophie zu tun.
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10.01.2011 16:54 Uhr von Klecks13
 
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@ uhrknall: "Jeder einzelne kann die Zukunft im Großen nur sehr eingeschränkt ändern. Und wenn man sie ändern will, ist das Ergebnis oft nicht das, was man erwartet hat."

Das ist durchaus richtig, weil jeder einzelne eben nur EIN Faktor neben vielen anderen ist. Aber um dein Beispiel (Krieg in Deutschland" zu nehmen: Auf Grund der Vorhersage könnte das veränderte Handeln viele einzelner den vorhergesagten Krieg durchaus abwenden - oder noch früher auslösen. In beiden Fällen hätte man die Zukunft auf Grund einer Vorhersage verändert und es bleibt wieder unklar, ob es ohne die Vorhersage tatsächlich eingetreten wäre.

Um bei dem Beispiel zu bleiben: Es gab und gibt auch immer wieder selbst ernannte Propheten, die solche Großereignisse voraussagen. Witzigerweise entweder über so große Zeiträume, dass die Richtigkeit nicht zu deren Lebzeiten überprüft werden kann oder so nebulös, dass sie sich auf praktisch alles anwenden lassen ("2097 wird es große Umwälzungen geben"). Tatsächliche Ereignisse wie den Tsunami 2004 oder die Anschläge aufs WTS hatte keiner vorhergesagt, auch wenn es viele behauptet haben - HINTERHER!

Die wenigen gut dokumentierten Wahrträume, Vorahnungen usw., die tatsächlich ins Schwarze trafen, betreffen fast ausschließlich das persönliche Umfeld der Voraussagenden. Bei deinem Beispiel "Schwiegermutter" wären wohl eher Telepathie bzw. Intuition zutreffend als echte "Hellseherei". Oft ist es auch schlichter Zufall.
Ein Beispiel: Du denkst an deine Schwiegermutter, prompt klingelt das Telefon, du gehst hin und - "Guten Tag, Fa. Humbug und Söhne..". Was daran ungewöhnlich ist? Nix. deshalb vergessen wir es auch gleich wieder. Wenn aber im Laufe unseres Lebens in den hunderten Malen, wo wir an jemanden denken und das Telefon klingelt, diese Person dann tatsächlich ab und zu dran ist, sehen wir das als etwas besonderes. Dabei ist das lediglich eine Folge der Wahrscheinlichkeit, also purer Zufall.
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10.01.2011 17:10 Uhr von Klecks13
 
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@ Dracultepes: "1. Man die Zukunft vorraussagen könnte wenn man alle aktuellen Zustände kennt"

- dazu müsste man tatsächlich ALLE aktuellen Zustände kennen - bis hin zur Bewegung einzelner Atome. Und selbst dann könnte man nur alle daraus entstehenden Möglichkeiten ableiten. Aber nicht, welche davon eintrifft.

"2. Der Weg eines jeden vorherbestimmt ist seit dem Urknall"

- Glaube ich nicht. Die Welt ist zutiefst chaotisch; sogar die Entstehung jeder einzelnen Zelle, erst Recht jedes einzelnen Menschen hängt von abermillionen Zufällen ab. Welcher Weg sollte da seit Milliarden Jahren vorherbestimmt sein?

"3. Der Freie Wille eine illusion ist, denn er ist nur ein Produkt unserer Erfahrungen etc. und deswegen kann man wenn man einen Menschen perfekt(nicht möglich) kennt vorraussagen kann wie er sich verhalten wird"

- jein... Mit "freier Wille" im Sinne von Bewussten, unabhängigen Entscheidungen magst du Recht haben. Dazu sind wir viel zu sehr ein Produkt unserer Umwelt (also Erfahrungen). Entscheidungen werden praktisch immer unbewusst getroffen und erst hinterher rational geprüft (oder besser: vor uns selbst begründet), was uns die Illusion einer rationalen Entscheidung vorgaukelt.
Aber: Unsere Erfahrungen und Anlagen geben uns meist mehr als eine Aktions- oder Reaktionsmöglichkeit. Welche wir wählen, mag nicht bewusst entschieden werden, ist aber oft eher zufällig.
Und selbst wenn du jemanden perfekt kennen würdest: Du könntest dann vielleicht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, ob er z.B. bei einem Überfall eher flüchten oder sich verteidigen würde - aber nicht, ob er je in seinem Leben überfallen wird! Womit du auch nicht voraussagen kannst, ob ein bestimmtes Verhalten jemals eintreten wird.
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10.01.2011 18:21 Uhr von Hanno63
 
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Da kann man mal wieder sehen wozu der so "tolle" Mensch mit seiner hirnrissigen Denkweise alles fähig ist.
Voraussagen sind nur gerade noch machbar solange etwas im Sichtbereich ist , also ein paar Meter und alles Andere isr reine Phantasie durch Erfahrung und Wissen über bestinmmte Pauschal-Werte.
Das ist schon alles zuwas der ach "so schlaue", speziell studierte , aber heutzutage leider auch immermehr ja so fürchterlich dekadente, hochnäsige Mensch fähig ist .

Ich weiss das ich nichts weiss ..und allein damit bin ich schon schlauer als die meisten "Wissenden", denn ich forsche , während Andere "nur" ihre Konserven verbrauchen.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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10.01.2011 18:49 Uhr von mayan999
 
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@klecks13: "- Glaube ich nicht. Die Welt ist zutiefst chaotisch; sogar die Entstehung jeder einzelnen Zelle, erst Recht jedes einzelnen Menschen hängt von abermillionen Zufällen ab. Welcher Weg sollte da seit Milliarden Jahren vorherbestimmt sein?"
es gibt keine zufälle. alles hat eine ursache und damit ist "alles was ist" letztenendes auf eine gemeinsame ursache zurückzuführen. das heißt, diese "abermillionen zufälle" sind keine zufälle, sondern nur eine KETTE von ursachen und wirkungen die einen "start" hatte.
das "chaos" in der welt ist eine illusion...
denn wenn man die dinge ganzheitlich betrachtet, finden die "chaotischen" ereignisse in der menschenwelt(mikrokosmos) innerhalb einer makrokosmischen "palentarischen/galaktischen" ORDNUNG statt und sind für den menschen nur auf den ersten blick chaotisch da er diese höheren "prinzipien" nicht auf anhieb erkennt. das chaos ist die bewegung und diese kann nur stattfinden wenn eine höhere kosmische ordnung existiert. man könnte meinen das universum sei chaos, doch auch nur auf den ersten blick. wenn schwarze löcher ganze galaxien vernichten, findet selbst das wiederum IN einer noch höheren ordnung statt, ansonsten könnte das schwarze loch nicht existieren. alles chaos basiert letztenendes auf ordnung...ob du nun willst oder nicht. chaos ist kein natürlicher zustand, sondern PRODUKT welches das "natürliche" benötigt um existieren zu können. chaos kommt immer NACH der ordnung. sowie die lüge NACH der wahrheit, die spaltung NACH der einheit, trennung NACH verbundenheit usw. usf.
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11.01.2011 00:52 Uhr von CHR.BEST
 
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Die Prophezeiungen sind tot, es leben die Prognosen! ^_^

Ich möchte diese Ergebnisse auch anzweifeln weil es könnte genausogut sein, dass sich die Probanten womöglich auch einfach unbewußt an den Zufallsgenerator gewöhnt hatten oder ähnliches.

Außerdem gibt es auch einen Unterschied zwischen Übersinnlichem und Instinkt.
So sind z. B. die Tiere, die seinerzeit vor der großen Tsunami-Welle lange vor den Menschen ins Landesinnere geflohen sind, mit Sicherheit nicht übersinnlich veranlagt und Krake Paul hatte womöglich auch nur den Tip seines Tierpflegers erraten indem er mit seinen Sinnen auf feine Nuancen bei der Futterausgabe achtete, die der Pfleger unbewußt einfügte.
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11.01.2011 01:35 Uhr von Klecks13
 
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@ mayan999: Ich fürchte, da liegst du meilenweit daneben..

"chaos kommt immer NACH der ordnung"

Leider ein völliger Trugschluss. Unsere Welt ist Chaos pur. Wäre sie das nicht, würden wir nicht mal existieren.
Das was wir als "Ordnung" empfinden ist in Wahrheit zutiefst chaotisch. Deine ordendlich im Schrank gestapelte Wäsche, deine Milch im Kühlschrank, dein sauber eingeräumtes Geschirr - alles Chaos in Reinstform. Wäre dem nicht so, wären Energie und Materie geordnet statt chaotisch verteilt, wäre es schlicht unmöglich, auch nur eine Packung Zucker in den Schrank zu stellen. Weder Packung noch Schrank wären existend und auch der Zucker wäre -zerlegt in seine subatomaren Bestandteile- gleichmäßig über den ganzen zur Verfügung stehenden Raum verteilt. Erst dann wäre absolute Ordnung erreicht.

Und auch wenn sich alles letztendlich auf eine Ursache zurückführen lässt: Die Entwicklung der Kette entsteht durch die zufällige Wahl aus unendlich vielen Möglichkeiten.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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11.01.2011 08:18 Uhr von Leeson
 
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Also: ich weiß manchmal schon was eine als nächstes sagen wird.
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11.01.2011 10:35 Uhr von Klecks13
 
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@ Leeson: lass mich raten: "nee, nicht mit dir"

:-)))
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11.01.2011 13:27 Uhr von Hanno63
 
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das ewige Geheimnis ist die Bewegung der Kräfte: z.B. einfach:
ohne Bakterien (die man ja immer vernichten will lt. TV),...
wäre weder Leben noch Entwicklung möglich.
"Nur" durch dem "Kampf" der Bakterien und Enzyme und...???.
...nur dadurch entsteht z.B. Reibung = Wärme , das wiederum erzeugt wieder eine Aktion durch Temperatur veränderung ,..und schon geht das Chaos los,,....
und nur durch das ewige "Auf" und "Ab" innerhalb eines Spielraumes im angestrebten Gleichgewicht, dadurch ist Leben , Gesundheit und alles "fast" logisches möglich.
Also "Chaos" , welches sich dauernd zu korrigieren versucht und immerwieder neu entsteht , das ist das grosse Geheimniss und da gibt es "nur " eine Wahrscheinlichkeit , aber keine wirklich voraussagbare unverrückbare Geschehensfolge ,..nur immer annähernd.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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