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Detroit Motor Show 2011: US-Autobauer schöpfen neuen Mut

Ab 10. Januar öffnet die diesjährige North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit für die interessierten Fachbesucher. Vom 15. Januar an kann auch das normale Publikum einen Blick auf die Neuheiten des Jahres erhaschen. Detroit gilt als eine der wichtigsten Automessen weltweit.

Die US-Autobauer übten sich im Vorfeld der Leistungsschau in vorsichtigem Optimismus. Zwar seien Absatz und Umsatz im Jahr 2010 wieder deutlich gestiegen, sie seien jedoch noch um einiges vom Vorkrisenniveau entfernt. Das gelte vor allem für die "großen drei" der US-Branche, GM, Ford und Chrysler.

Neuigkeiten gibt es auch auf der Messe zu bewundern. Allerdings zeigt ein zweiter Blick auf die Ankündigungen der Autohersteller, dass viele Neuankündigungen eigentlich nur "Auffrischungen" sind. Die US-Anbieter setzen 2011 auf "Größe". Vor allem bullige SUVs und Vans stehen im Fokus der US-Autokonzerne.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Messe, Chrysler, General Motors, Autobauer, Detroit Motor Show
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2011 20:04 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Bemerkenswert. Ein Jahr unfreiwilliger Bescheidenheit sind vorbei und die Amis setzen bei ihrer Modellpolitik wieder auf die alten "Statussymbole".

Ob das der richtige Weg ist, wird sich zeigen. Allerdings lassen sich die klimapolitischen Ziele damit nicht umsetzen.

Selbst wenn man einräumt, dass der Klimawandel nicht bewiesen ist, eines ist unbewiesen. Benzin und Diesel sind "endlich", kleinere Fahrzeuge mit weniger Verbrauch wären sicher besser.
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09.01.2011 21:20 Uhr von Guschdel123
 
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@ Autorenmeinung: Sind wir doch mal ehrlich: Es ist wie immer: Wird´s gekauft, wird´s gebaut.
Es gibt eben genug US-Amerikaner, welche solche Autos (SUV´s z.B.) kaufen, allerdings auch vermehrt Europäer.
Deine ´´klimapolitischen Ziele´´ waren noch nie im Interesse von GM oder anderen Autoherstellern.
Nur weil ein kleinerer Schrei durch die Gesellschaft nach mehr Öko ging, wurden Hybridautos oder andere Antriebswerkstoffe getestet und entwickelt (sieht man den ´´Ur-Hybriden´´ der 80er als Ausrutscher an).
Natürlich ist diese Entwicklung per sé etwas Gutes, Elektroautos werden allerdings (leider) keine Massenprodukte sein.
Per Zufall sehe ich gerade die Meldung der 2010er Detroit Motor Show: Bis zu 20 Elektroautos wurden vorgestellt in der Krisenzeit, die Entwicklung zu 2011 ist wohl mehr als offensichtlich.
Ja, ich bin pessimistisch.
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10.01.2011 18:50 Uhr von TrangleC
 
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In den letzten Jahren war ja geradezu ein Rollentausch zwischen den Amis und den Deutschen zu erkennen. In Amerika wurden die SUVs und Trucks von "Ökoterroristen" zerkratzt und plötzlich schien alles Hybriden zu fahren und bei uns schienen dafür zumindest gefühlt bald mehr dicke Luxusschlitten und Porsche Cheyenes (oder wie der sich schreibt) unterwegs zu sein als normale Autos, jedenfalls hier wo ich lebe (Landkreis Ludwigsburg, zwischen Stuttgart und Heilbronn).
Ich hab seltsamerweise auch noch nie so viele "Humer" auf den deutschen Strassen gesehen wie in den letzten 2 Jahren.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]

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