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Spionagegefahr: Nicht zu viele Daten mitnehmen bei China- oder Russlandreisen

Alexander Eisvogel, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, hat Auslandsreisende zu Vorsicht bei Reisen nach China aufgerufen. Man solle einen "nackten Reiselaptop und ein nacktes Reisehandy" mitnehmen. Es sollten sich nicht zu viele Daten auf den Geräten befinden.

Auch bei Reisen nach Russland sollte man Vorsicht walten lassen. Grund für die Warnung ist, dass die dortigen Geheimdienste E-Mails mitlesen und Telefonate abhören. Man sollte diese Art der Informationsweitergabe möglichst nicht nutzen.

Zahlreiche Manager und andere Führungskräfte gingen sehr sorglos mit ihren Daten um. So gab es Fälle, in denen sie während Besprechungen rausgerufen wurden, um dann bei der Rückkehr festzustellen, dass der Laptop untersucht wurde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: China, Russland, Reise, Daten, Spionage
Quelle: www.dnews.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2011 16:57 Uhr von Dreamwalkerli
 
+11 | -2
 
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Zuviele Daten? Es kommt doch eher weniger auf die Menge der Daten (Anzahl, Dateigrösse) sondern eher auf die "Brisanz" der Daten an, oder verstehe ich das falsch?
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09.01.2011 17:12 Uhr von DeeRow
 
+7 | -7
 
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Ach: bauen wir nun "den roten Block" als Feindbild auf?
Sind deshalb NK und der Iran plötzlich medial gesprächsbereit?

Als ob jemand von meinem Lappi etwas herunterspionieren will.

So eine Panikmache mal wieder... aber auch der Datenschutzbeauftragte braucht wohl ab und an diese Geschichten für die externe Daseinsberechtigung.

Alles klar, ich nehme ab jetzt nur noch die Verpackung meines Laptops mit. Sicher genug?
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09.01.2011 17:27 Uhr von Soulfire
 
+9 | -3
 
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Oder einfach absichern: TrueCrypt, Systemverschlüsselung, und nicht angeschaltet stehen lassen wenn man weggeht.
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09.01.2011 18:02 Uhr von Soulfire
 
+3 | -4
 
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@franz.g: Fürs Surfen hilft eine VPN-Verbindung mit Server in Europa. Macht das Ganze bequem und sicher und kostet nur ein paar Euro im Monat.
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09.01.2011 18:39 Uhr von Soulfire
 
+0 | -0
 
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Ergänzung: Am besten wäre es natürlich noch wenn man nicht auf einen der Standard-Anbieter mit bekannten IPs zurückgreifen muss, sondern die Firma einen solchen Server einrichtet. Bei größeren Konzernen wäre das durchaus machbar.
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09.01.2011 19:15 Uhr von killerkalle
 
+4 | -2
 
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AHA: Grund für die Warnung ist, dass die dortigen Geheimdienste E-Mails mitlesen und Telefonate abhören


und hier nicht oder was ? so ein gelaber ..
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09.01.2011 19:57 Uhr von uhrknall
 
+0 | -1
 
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Haben die Amis: jetzt auch ein Patent auf unsere Privatdaten?
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09.01.2011 20:11 Uhr von halloechen
 
+0 | -0
 
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Jedes Unternehmen: dass nicht über verschlüsselte Verbindung "brisante" Daten austauscht hat es nicht anders verdient.
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09.01.2011 21:20 Uhr von Soulfire
 
+1 | -2
 
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@franz.g: Wer ganz sensible Daten nach Hause schicken muss kann ja bereits daheim ein gemeinsames Passwort ausmachen und (auch Mailtexte) immer als TrueCrypt-Container als Mailanhang verschicken.
Dass in TC eine FBI Backdoor besteht ist äußerst unwahrscheinlich, da das Programm Open Source ist.
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09.01.2011 22:16 Uhr von Rootmachine
 
+1 | -0
 
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ihr habt vergessen: Daten in Deutschland lassen ist auch gefährlich, Bundestrojaner! *ggg*

@sosoaha Bleib bei der News, da steht nix von Amis. Bei einer Reisewarnung nach Bankok sagt man ja auch nicht "etwas einseitig, in Kabul ist es auch gefährllich". ts ts ts
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10.01.2011 07:58 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -2
 
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auch bei USA Reisen ist davon abzuraten: nur mal am Rand erwähnt.

Grundsätzlich sollte man keine externen Festplatten etc mit sich herumtragen.
Schliesslich gibt es online Speicher

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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10.01.2011 10:44 Uhr von Gleed
 
+0 | -0
 
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@soulfire: Da kann ich franz.g voll und ganz zustimmen.
Ein relativ aktuelles Beispiel dazu:
http://www.heise.de/...

Übrigens würde ich TrueCrypt nicht als OpenSource deklarieren, siehe dazu: http://de.wikipedia.org/...

Wie sicher TrueCrypt ist, wissen vermutlich nur einige Geheimdienste.
Wirklichen Datenschutz gibt es im digitalen Zeitalter leider nicht mehr, da haben ziemlich viele Staaten ihre Finger im Spiel und zwar von der Hardware über das OS und Anwendungen bis zum Internet. Um umfassenden Datenschutz zu erreichen, müsste man sich die Hardware und Software (inkl. OS) selber entwickeln und das natürlich ohne irgendwelche Bugs einzubauen und damit anschließend möglichst nicht ins Internet. Ergo: unmöglich.
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10.01.2011 11:36 Uhr von Floppy77
 
+1 | -1
 
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Aso, und in den USA machen die Geheimdienste das nicht? Naja gut, die brauchen Leute nicht aus Besprechungen rufen um ihre Laptops zu untersuchen, das geht auch aus der Ferne...
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10.01.2011 13:11 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -0
 
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@ globi: offensichtlich warst du noch nie in den USA.

Die US-Heimatschutzbehörde darf Datenträger jeglicher Art, z. B. Festplatten in Notebooks oder der MP3-Player, vom Zoll bei der Einreise verdachtsunabhängig durchsuchen.

Die US-Heimatschutzbehörde kann verschlüsselte Datenträger jeglicher Art einbehalten. Zu diesem Zweck dürfen die so gewonnenen Daten auch an private Unternehmen weitergegeben werden. Die Daten bzw. Geräte müssen nach einer nicht spezifizierten, angemessenen Frist an den Eigentümer zurückgegeben werden.
Das alles geschieht nach Angaben der Heimatschützbehörde unter anderem zur Prävention von Terrorismus, Drogenschmuggel und Kinderpornographie.
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10.01.2011 19:29 Uhr von halloechen
 
+0 | -0
 
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@Gleed: Offensichtlich kennst du deine eigene Quelle nicht.
Bei Wikipedia ist die Rede von Version 2.8, also soweit ich weiß ist die Version 7.x die letzte stable Version.

Also Quellenforschung ist nicht dein Spezialgebiet oder?

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