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Berlin: Verletzte und Sprengstoffalarm bei Rede von Gesine Lötzsch

Die Rede der Vorsitzenden der Partei "Die Linke", Gesine Lötzsch, auf einer Veranstaltung im Berliner Bezirk Schöneberg hat zu handgreiflichen Auseinandersetzungen geführt. Bei Protesten gegen die Rede wurde ein Mann verletzt, nachdem er Faustschläge ins Gesicht bekam.

Zudem sorgte ein Sprengstoffalarm für Aufregung, der sich aber später als Fehlalarm entpuppte. Polizeibeamte entdeckten in einem Auto Kanister, Batterien und Kabel. Doch die Funde der Gegenstände stellten sich als harmlos heraus.

Auslöser der Proteste waren Aussagen von Gesine Lötzsch zur Vergangenheit ihrer Partei und dem Stalinismus.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Alarm, Rede, Verletzter, Gesine Lötzsch
Quelle: www.express.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2011 14:38 Uhr von am92
 
+22 | -22
 
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Der einzige Sprengstoff der bei einer Veranstaltung der Linkspartei zu finden ist, sind die Worte die aus den roten Mäulern der Redner sabbern.

[ nachträglich editiert von am92 ]
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09.01.2011 14:38 Uhr von Maku28
 
+26 | -6
 
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omg: "Polizeibeamte entdeckten in einem Auto Kanister, Batterien und Kabel"

Omg unvorstellbar...in einem AUTO !!!!
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09.01.2011 15:07 Uhr von einsprucheuerehren
 
+21 | -14
 
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widerwärtig: man stelle sich vor ein Vertreter der NPD hätte ähnliche Aussagen im Bezug auf den Nationalsozialismus gemacht. Widerwärtig wie sie und ihre Partei ungestraft dem Kommunismus huldigen dürfen.
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09.01.2011 16:04 Uhr von Selina90
 
+14 | -18
 
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OMG: hat irgend jemand sich hier mal die Mühe gemacht und den gesamten Artikel gelesen oder die Stellungnahme von Fr. Loetzsch auf ihrer Homepage? Oder plappert wieder mal jeder nur nach was er im Spiegel oder bei der Bild gelesen hat?
Bereits die PDS hatte sich deutlichst vom Stalinismus distanziert, und das gilt auch selbstverständlich für die heutige Linke noch.
Btw: interessiert sich irgend jemand dafür, wieviele Menschen der Kapitaismus auf dem Gewissen hat? Nur, um die Kommunismusdebatte auch richtig einordnen zu können, ich will nicht anfangen, Tote gegeneinander aufzurechnen.

@einsprucheuerehren: Ungestraft? Wo leben Sie denn? Es wird mittlerweile ernsthaft darüber debattiert, ein Parteiverbot einzuleiten, während das was die rechten Spinner so tagtäglich von sich geben, relativ gelassen unter "Meinungsfreiheit" vebucht wird. Oh Gott, das darf alles nicht wahr sein!

[ nachträglich editiert von Selina90 ]
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09.01.2011 16:15 Uhr von Selina90
 
+7 | -14
 
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Sorry: für den Doppelpost, aber ich habe meine Edit-Funktion schon verbraucht.
Soll natürlich KAPITALISMUS heissen (war wohl beim Schreiben etwas in Rage...)
Wer sich übrigens etwas tiefgreifender mit dieser derzeitigen Debatte befassen möchte, dem seien die Nachdenkseiten wärmstes ans Herz gelegt. Die täglich Lektüre hilft ungemein dabei, nicht ständig der allgegenwärtigen Meinungsmache auf den Leim zu gehen.
Und nein, die Betreiber der Nachdenkseiten sind keine linken Kommunistenschweine.
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09.01.2011 16:15 Uhr von Noquest
 
+9 | -9
 
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Meinungsfreiheit? Es gibt in unserem schönen Staat die Meinungs- und Redefreiheit. Auch wenn mir die Themen und auch die Linken nicht gefallen, so ist es eine Sauerei wenn Veranstaltungen gestört werden und der Mob mit solchen Mitteln oder Gewalt versucht, die Reden zu verhindern. Wie wäre es denn mal mit vernünftigen Gegenargumenten?!?
Ich finde die Leute armseelig, meinetwegen sollte man die Störenfriede gerecht bestrafen!

[ nachträglich editiert von Noquest ]
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09.01.2011 16:24 Uhr von Nashira
 
+13 | -7
 
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@ noquest: ich gehe davon aus, dass du diese meinung auch genauso dann vertritts, wenn mal wieder (wie ja ständig) linke gegen echte oder vermeintliche rechte oder veranstaltungen z.b. von sarrazin randalieren/demonstrieren? ^^

wobei ich diese "40 Mitglieder der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS)" jetzt allerdings nicht als mob titulieren würde, im gegensatz zu deutschlandweit herangekarrten antifakiddies haben die ja noch jedes recht zum protest, weil selbst betroffen.

[ nachträglich editiert von Nashira ]
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09.01.2011 17:36 Uhr von quade34
 
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schade das, so wenige diese Kommunismus-Werbeveranstaltung störten.
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09.01.2011 19:36 Uhr von Noquest
 
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@nashira: jup so ist es ;-)
Ich finde ein störendes Verhalten generell nicht gut, egal ob es von Links, Rechts oder ... kommt. Das Beste ist im Grunde eine vernünftige Diskussion mit Pro und Kontra Meinungen, bei der das Ergebnis auch von allen akzeptiert wird.
Es ist mir klar, dass in einer Gesellschaft wie der unseren mittlerweile so einiges schief läuft und es vielen zum Schreien ist. Daher wird mein Denken eher ein Wunschtraum von einer schönen und friedlichen Welt sein.
Deiner Aussage zu meiner Titulierung "Mob" stimme ich zu, das ist übertrieben wenn ich den Hintergrund der Gruppe bedenke.
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09.01.2011 20:01 Uhr von DerN1cK
 
+3 | -3
 
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Ich: möchte, auch wenns kaum noch jemand auf Seite 3 der Kommentare liest darauf aufmerksam machen, dass die verletzte Person nicht auf Seiten der Linken zu beklagen ist. Es war ein Demonstranten aus der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) der von den Linken verprügelt wurde.

http://www.berlinonline.de/...
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10.01.2011 09:58 Uhr von Jummi
 
+4 | -0
 
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Hysterie: Die Herrschenden haben Schiss vor sozialen Verbesserungen und hassen jedes Kratzen an der Oberfläche ihres kap. Systems:

"Die Rosa- Luxemburg- Konferenz 2011 bot mehr als die Kommunismus- Hysteriker wahrnehmen wollen"

http://www.jungewelt.de/...

Die Rede von Frau Lötzsch im Wortlaut:

http://www.jungewelt.de/...

[ nachträglich editiert von Jummi ]
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10.01.2011 11:16 Uhr von HateDept
 
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@quade34: tja, ... :o)
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11.01.2011 11:01 Uhr von Jummi
 
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Richtigstellung: "Busenfreunde
Inszenierter Krawall
Von Rüdiger Göbel
Eine Handvoll Leute von der Rechtsaußenbewegung »Pro Deutschland« und der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« (VOS) war am Samstag Seit an Seit mit der früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Vera Lengsfeld, knapp zwei Stunden vor dem Auftritt von Linke-Chefin Gesine Lötzsch auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz, vor der Berliner Urania aufmarschiert. Presse mit dabei. Es kam zu einer kurzen Rangelei mit Neonazigegnern, nach ein, zwei Minuten war der Spuk vorbei, die gewünschten Bilder waren im Kasten.

In mehreren Zeitungsberichten wird die Auseinandersetzung erwähnt, Springer macht sie zum Hauptthema der Konferenz: »Linksradikale verletzen SED-Opfer« schlagzeilt Bild am Montag. »Der Zoff um die Äußerungen zum Kommunismus von Linken-Chefin Gesine Lötzsch (49) ist eskaliert. Jetzt prügeln linke Chaoten auf Gegner der Politikerin ein.« Lengsfeld wird zitiert mit den Worten: »Ohne Vorwarnung schlugen Linksextreme zuerst auf die Männer ein.« Das Boulevardblatt meldet weiter: »Dann prügelten die Linksradikalen sogar auf die Frauen ein. ›Ein Vermummter trat mir mit Stahlkappenschuhen in den Bauch‹, sagt die DDR-Bürgerrechtlerin Lengsfeld zu Bild.«

»Pro Deutschland« selbst hat zwei Videos über den Heldenauftritt wider den Kommunismus ins Internet gestellt. Weder sind da Vermummte zu sehen noch eine verletzte Lengsfeld. Im Gegenteil: Die CDU-Politikerin steht unmittelbar nach der provozierten Auseinandersetzung mit ihrem Pappschild »Kommunismus 100 Mio TOTE« am Rand und lächelt.

Auch der Bericht der Polizei (»Zwischenfälle am Rand einer Veranstaltung«) hört sich weitaus undramatischer an als Bild und Lengsfeld: »Gegen 16 Uhr 20 gerieten Teilnehmer der Konferenz und Gegendemonstranten vor der Urania in Streit, der letztlich in eine Rangelei mündete. Polizeibeamte trennten die etwa zehn Streithähne sofort. (…) Nach Rücksprache mit den Anmeldern der beiden Gegenveranstaltungen verlegte der Polizeiführer die Kundgebungsorte in die Martin-Luther-Straße.« Anzumerken wäre hier: Wenn die Antifa gegen Nazis demonstriert, wird sie von der Polizei von vornherein auf Distanz gehalten.

Die ebenfalls zum Springer-Konzern gehörende Berliner Morgenpost meldete am Montag schließlich, der Verband VOS habe Strafanzeige gegen Lötzsch erstattet. »Sie soll nichts gegen eine Schlägerei an der Berliner Urania unternommen haben.« Die Linke-Chefin sprach in einer Stellungnahme von einer »absurden Strafanzeige«: »Ich habe über einen Hintereingang den Konferenzsaal betreten und verlassen. Dort war es ruhig. Mir ist von niemandem mitgeteilt worden, daß es einen Angriff gegen Demonstranten gab."

Quelle: Junge Welt online
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12.01.2011 22:48 Uhr von DerN1cK
 
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@Jummi: Quelle: Junge Welt

Tolle Quelle! Da kann man ja gleich einen Bericht von http://www.national-zeitung.de nehmen und hier als Gegenpart veröffentlichen.

Wenn schon so tun als wenn man Ahnung hat, bitte mit glaubwürdiger Quelle!

[ nachträglich editiert von DerN1cK ]

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