09.01.11 09:43 Uhr
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US-Ökonomen Nouriel Roubini zur Wirtschaftskrise: Deutschland muss zahlen

In einem Interview mit der Zeitung "Spiegel" fand US-Ökonomen Nouriel Roubini klare Worte zur Finanzkrise: "Allen Lösungen ist eines gemeinsam: Letztlich wird das Geld des deutschen Steuerzahlers dazu genutzt, die Schuldenkrise in anderen Ländern zu beenden."

Folgt man diesem Ansatz, liegt die Rettung der europäischen Gemeinschaftswährung von der Bereitschaft Deutschlands ab, für die Schulden aller anderen Staaten einzustehen. Das Aufkaufen von Schuldtiteln durch die europäische Zentralbank sei finanzpolitische "Drecksarbeit".

Effektiver wäre es laut Roubini einfach den EU-Rettungsfond nach Bedarf zu vergrößern und über Euro-Anleihen die Lasten der bestehenden Staatsschulden der einzelnen Länder auf die Wohlhabenderen zu verteilen.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Schuldenkrise, Wirtschaftskrise, Steuerzahler
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2011 09:43 Uhr von :raven:
 
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Der "Rettungsfond" ist längst keine mehr! Dazu ist dieser schon zu fest ins Finanzgefüge "eingepreist".
Wer das Geschwätz der Politiker ausblendet und dem Großteil der (unpolitischen) Ökonomen Glauben schenkt, weiß, dass ab einem bestimmten Punkt eine Schuldenspirale zwangsläufig zu Pleiten führt und der Euro daher keine Zukunft hat.
Das sehen die Ökonomen, wollen die Politiker aber nicht wahr haben. Was jetzt passiert ist der nackte Kampf um die beste Startposition nach dem EU-Zusammenbruch.
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09.01.2011 09:47 Uhr von Glimmer