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Niederlande: Künstlerin ließ Hamster vier Stunden im Laufrad strampeln - Anklage

Die niederländische Künstlerin Tinkebell ist keine Unbekannte. Im Jahr 2004 geriet die "Konzeptkünstlerin" in die Schlagzeilen, weil sie ihre todkranke Katze zu einer Handtasche "verarbeitet" hatte. Nun droht ihr wegen einer weiteren umstrittenen "Hamster-Installation" neuer Ärger.

950 Euro soll sie zahlen, weil nach Ansicht der Staatsanwaltschaft am Bezirksgericht Amsterdam maximal 30 Minuten für die Nager "zumutbar" gewesen seien. Insgesamt mussten die knapp 100 Hamster aber vier Stunden durchhalten.

Katinka Simonse, so der richtige Name der Kunstschaffenden, zeigte sich weniger einsichtig. "Gegen einen Hamster im Tretrad sagt niemand etwas, gegen 100 plötzlich doch", so das Argument der Beschuldigten. Sie wollte mit ihrer Kunst die "doppelte Moral" in Sachen Haustiere aufzeigen, so Tinkebell.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Niederlande, Anklage, Hamster
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2011 09:30 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -3
 
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Warum muss ich Hamster quälen, um anderen die doppelte Moral zu zeigen, die sich angeblich im Leid des Hamsters im Laufrad ausdrücken soll? *stehtaufdemschlauch***

Zynisch betrachtet, ist wenigstens Bewegung in ihrer Kunst.

Moralisch geht das mal gar nicht *sichentruestetabwendet*

Und überhaupt: Hatte der hamsterähnliche "Nackthund" in Paris Hiltons "doggybag" nicht so einen ähnlich klingenden Namen?

Vorschlag:
Sie gibt 1000 und kauft den Tieren mal was richtig Gutes zu futtern.
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09.01.2011 10:37 Uhr von jsbach
 
+8 | -1
 
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Manche "Künstler" wollten schon: als Kunstwerk einen Hund verhungern lassen.... Einfach gestört und abartig und das sage ich nicht nur als Kulturfreund.

Ich halte mich schon als Kleinkind an die Regel: Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den ..... !!!!!!!
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09.01.2011 12:12 Uhr von Seridur
 
+3 | -1
 
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die begruendung: klingt ja wirklich wie eine bloede ausrede, aber nun gut...bezweifle, dass sie damit durchkommt.
es gibt wirklich menschen, die keine tiere halten sollten. kein tier hat in einer kunstinstallation was zu suchen, keines.
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09.01.2011 13:29 Uhr von Wasabisnud
 
+1 | -2
 
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Ich habe bei der Überschrift an einen Hamster gedacht, das ist schon pervers.

ABER 100!!! Hamster...

"Gegen einen Hamster im Tretrad sagt niemand etwas, gegen 100 plötzlich doch"

Diese Irre soll froh sein das ihr nicht wegen jedem
Tier der Prozess gemacht wird. Allein für die Aussage
gehört sie ans Laufband gebunden, auf höchster Stufe!!!

[ nachträglich editiert von Wasabisnud ]

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