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Nürnberg: Flut von Asyl-Erstanträgen überfordert Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg (Bayern) hat eine Kapazität von rund 19.000 zu betreuenden Asylsuchenden.

Im vergangenen Jahr wurden allerdings 40.000 Asyl-Erstanträge gestellt, so Manfred Schmidt, der Präsident des Bundesamtes.

Schmidt führte weiter aus, dass er so schnell keine neue Mitarbeiter bekomme, sodass man einfallsreich sein müsse, damit die unzähligen Anträge bearbeitet werden können.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nürnberg, Asyl, Flut, Migration, Bundesamt
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2011 15:51 Uhr von am92
 
+22 | -6
 
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Altpapiercontainer gibts für unter 100 Euro im Monat. Problem gelöst und auch Probleme die durch Asylanten in der Zukunft entstehen werden auch gleich ausgeschlossen.

[ nachträglich editiert von am92 ]
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08.01.2011 16:01 Uhr von Jewbacca
 
+9 | -7
 
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Wer das Geld hat, einen Antrag zu stellen, hat auch das Geld, in seiner Heimat zu überleben
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08.01.2011 18:04 Uhr von Sandra26
 
+15 | -1
 
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Kommt davon wenn man den ganzen Balkan einlädt ohne Visum in die EU einreisen zu dürfen. Klar das die das gnadenlos ausnutzen.
Da hilft nur eins: Grenzen wieder dicht für Albaner,Bosnier usw....
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08.01.2011 18:10 Uhr von Homosapiens
 
+4 | -1
 
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@Sandra26: und die Bulgaren, Polen, Serben etc. nicht vergessen :)
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08.01.2011 18:55 Uhr von Glimmer
 
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08.02.2011 13:51 Uhr von vonStein
 
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Zuwachs an Asylsuchenden und deren Kosten: Gefeilsche wegen ein paar EURO bei Hartz4und es gibt so viele Rentner, die eine lächerliche Rente erhalten und Grundsicherung nach dem SGB II beziehen müssen. Das heißt die Rente von 300 - 500 EURO geht für Miete, Strom und Wasser drauf und ansonsten müssen ausgerechnet diejenigen, die hier mit ihren kargen Löhnen, gearbeitet haben, das hat es schon immer gegeben, die krank wurden und nicht mehr "schaffe könne", mit ergänzender Grundsicherung existieren.

Andererseits heißt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf seiner Seite Asylsuchende herzlich willkommen:

Migration nach Deutschland

Sie planen, in Deutschland zu arbeiten, zu Ihrem Ehegatten oder Ihrer Familie zu ziehen oder möchten an einer deutschen Universität studieren? In der Rubrik "Migration nach Deutschland" finden Sie die verschiedenen Voraussetzungen um in Deutschland leben zu können. Zudem können Sie sich auch über das Recht auf Asyl informieren.

Willkommen in Deutschland

Sie möchten nach Deutschland ziehen oder sind vor Kurzem nach Deutschland gekommen, um dauerhaft hier zu leben? In der Rubrik „Willkommen in Deutschland“ finden Sie Informationen und Tipps, wo sie sich weiter informieren können, sowie Telefonnummern und Kontaktadressen. Das Angebot soll Ihnen dabei helfen, sich schnell in Deutschland zu Hause zu fühlen.

Und andererseits unter Rückkehrförderung
REAG (Reintegration and Emigration Programme for Asylum Seekers in Germany)

und

GARP (Government Assisted Repatriation Programme)

sind zwei zusammengefasste humanitäre Hilfsprogramme. Mit ihnen werden Personen bei der freiwilligen Rückkehr oder Weiterreise gefördert. REAG und GARP werden durch die Internationale Organisation für Migration (IOM) durchgeführt.
Unterstützung durch Reisebeihilfen und Starthilfen

Pro Person können folgende Unterstützungen gewährt werden:
Reisebeihilfen (aus REAG)

* Übernahme der Beförderungskosten (mit Flugzeug, Bahn oder Bus)
* Benzinkosten in Höhe von 250 Euro pro PKW
* Reisebeihilfen in Höhe von 200 Euro für Erwachsene und Jugendliche oder 100 Euro für Kinder unter 12 Jahren

Starthilfen (aus GARP)

*

300 Euro pro Erwachsenen/Jugendlichen und 150 Euro pro Kind unter 12 Jahren für Staatsangehörige folgender Länder:

Ägypten, Algerien, Äthiopien, Bangladesh, Côte d´Ivoire, China, Eritrea, Ghana, Guinea, Indien, Jordanien, Libanon, Marokko, Nigeria, Pakistan, Sierra Leone, Somalia, Syrien und Vietnam
*
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08.02.2011 13:58 Uhr von vonStein
 
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Teil II: 400 Euro pro Erwachsenen/Jugendlichen und 200 Euro pro Kind unter 12 Jahren für Staatsangehörige folgender Länder:

Armenien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Iran, Kosovo (außer Minderheiten der Serben und Roma), Mazedonien, Moldau, Montenegro, Russische Föderation, Serbien, Türkei und Ukraine
*

750 Euro pro Erwachsenen/Jugendlichen und 375 Euro pro Kind unter 12 Jahren für Staatsangehörige folgender Länder:

Afghanistan, Irak und Kosovo (hier nur Minderheiten der Serben und Roma)

Hervorhebung als Achtung: Neuregelung

Staatsangehörige europäischer Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten), die ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen, erhalten von Seiten des Bundes keine Starthilfen oder Reisebeihilfen (Leistungen der Bundesländer können zum Teil abweichen). Lediglich Reisekosten können übernommen werden. Barauszahlungen erfolgen allerdings grundsätzlich nicht.

Diese Regelung gilt insbesondere für serbische und mazedonische Staatsangehörige, die nach dem 21.12.2009 visumfrei eingereist sind und für Personen aus Bosnien und Herzegowina sowie Albanien, sofern sie nach dem 15.12.2010 einreisen.
Antragstellung

Anträge auf eine Unterstützung können nur über eine kommunale bzw. Landesbehörde (zum Beispiel Sozialamt oder Ausländerbehörde), Wohlfahrtsverbände, Fachberatungsstellen, Zentrale Rückkehrberatungsstellen oder über den UNHCR gestellt werden.

Suche in WebGIS
Personenkreis und Voraussetzungen

Reisebeihilfe und Starthilfe wird folgendem Personenkreis gewährt:

* Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
* Anerkannte Flüchtlinge
* sonstige Ausländer, denen der Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gewährt worden ist
* Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel

Alle Rückkehrer/Weiterwanderer müssen zum Zeitpunkt der Ausreise mindestens im Besitz einer Grenzübertrittsbescheinigung sowie gültiger Reisedokumente sein. Für die Rückkehr in das Kosovo kann ein EU-Laissez-Passer ausgestellt werden. Für die Rückkehr auf dem Landweg nach Montenegro und Serbien einschließlich Kosovo ist zusätzlich eine Rückkehrvignette erforderlich.

Die Antragsteller müssen durch Unterschrift auf dem Antrag bestätigen, dass sie freiwillig ausreisen wollen. Sie müssen zudem auf bei Behörden und Verwaltungsgerichten eingelegte Rechtsbehelfe oder Rechtsmittel und gegebenenfalls auf ihre Rechte aus Aufenthaltstiteln verzichten. Anhaltspunkte für eine dauerhafte Wiedereinreise in die Bundesrepublik Deutschland dürfen nicht vorliegen.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Ausreisenden nicht über genügend Mittel verfügen, die Kosten für die Rückkehr oder Weiterwanderung zu übernehmen. Davon ist insbesondere dann auszugehen, wenn Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem Sozialgesetzbuch (SGB II und XII) oder dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) bezogen werden. Kosten für die Vorbereitung zur Ausreise (zum Beispiel Gebühren für Pässe und Visa, Fahrten zum Flughafen oder zu konsularischen Interviews) sind beim zuständigen Sozialamt oder anderen zuständigen Kostenträgern zu beantragen.
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08.02.2011 13:59 Uhr von vonStein
 
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Teil III: Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden im Rahmen von REAG/GARP keine Rückkehrhilfen oder Starthilfen gewährt. Dies gilt nicht für Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel.
Einwanderungsvisum für Weiterwanderung

Bei Weiterwanderung müssen die entsprechenden gültigen Visa vorliegen. Ausländer, die weiterwandern wollen, also Aufnahme und ständigen Aufenthalt in einem Drittland anstreben, sollten sich zunächst an eine Auskunfts- und Beratungsstelle für Auswanderer und Auslandstätige wenden, um sich dort über Auswanderungsmöglichkeiten beraten zu lassen (zum Beispiel Raphaels-Werk, Diakonisches Werk oder Deutsches Rotes Kreuz).
Hervorhebung als Tipp: Verzeichnis der Beratungsstellen

Ein Verzeichnis dieser Beratungsstellen kann bei der Informationsstelle des Bundesverwaltungsamts angefordert werden.

Bundesverwaltungsamt

Informationsstelle für Auswanderer und Auslandstätige

50728 Köln

Link zur Informationsstelle: http://www.bundesverwaltungsamt.de

Anträge auf unterstützte Beförderung in Drittländer können von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) erst bearbeitet werden, wenn ein Einwanderungsvisum vorliegt.
Sonderprogramm für selbstzahlende Migranten

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) kann für Personen, die nicht über REAG/GARP gefördert werden können, durch das SMAP (Special Migrants Assistance Programme) Flugreisen organisieren und günstige Flugtarife anbieten (nur Hinflug). Das gilt besonders für Einwanderer in die USA, Kanada oder Australien.

Die Flugkosten müssen entweder von den Ausreisenden vor der Ausreise bezahlt werden oder eine andere Stelle (zum Beispiel Sozialamt, Wohlfahrtsverband) muss eine Kostenübernahmeerklärung abgeben.
Allgemeine Informationen zum Programm

Die Programme REAG und GARP dienen der geordneten Vorbereitung und Durchführung der freiwilligen Rückkehr sowie Weiterwanderung. Das Programm wird von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) durchgeführt. Dies erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und der zuständigen Länderministerien in Zusammenarbeit mit den Kommunalbehörden, den Wohlfahrtsverbänden, Fachberatungsstellen, Zentralen Rückkehrberatungsstellen und dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen UNHCR).

Allein im Jahr 2009 wurden 3.120 Personen mit REAG und GARP gefördert. In den vergangenen sieben Jahren konnte durch die Programmleistungen über 44.620 Menschen die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglicht werden.

über REAG und GARP können bei allen Sozial- und Ausländerämtern der Städte und Landkreise, bei den Wohlfahrtsverbänden, Fachberatungsstellen, Zentralen Rückkehrberatungsstellen sowie bei der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Nürnberg (in deutsch oder englisch) angefordert werden.

Jetzt ist die Frage, wenn ich es hier nicht mehr aushalte, bekomme ich dann auch Unterstützung bei der Migration in das Ausland? Und wer berät mich?
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08.02.2011 19:56 Uhr von Schwertträger
 
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Na, da ist ja in den ersten fünf Kommentaren wieder die gesammelte Unwissenheit des SN-Stammtisches versammelt.

Ich bin immer wieder erstaunt, was für Schmerzen manche Leute beim Nachdenken haben.

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