08.01.11 12:24 Uhr
 242
 

Zwickau: Spitzelaffäre im Rathaus weitet sich aus

Die Geschichte liest sich wie ein Kriminalroman. Nach dem Bekanntwerden der Spitzelei gegen einen Ex-Stadtrat aus Zwickau und dem ehemaligen Finanzbürgermeister haben sich weitere Spitzelopfer gemeldet. Einer von ihnen, ein ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung, ging nun an die Öffentlichkeit.

Am 25. März 2010 ging er gegen 21:30 Uhr in sein Lokal, als er einen Mann bemerkte, der mit einem Fernglas von einer Bank gegenüber sein Lokal beobachtete. Er erkannte den Späher als den Chef des städtischen Rechnungsprüfungsamtes.

Am 18. April 2010 erkannte er denselben Späher um 6 Uhr früh vor seinem Wohnhaus; er hatte sich mit einem Fahrrad zwischen zwei geparkte Autos gezwängt. Am 11. Mai 2010 informierte er schließlich den Personalrat der Stadtverwaltung über die vermeintliche Observation.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: cashass
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rathaus, Zwickau, Spitzelaffäre, Stadtverwaltung, Personalrat
Quelle: www.freiepresse.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordrhein-Westfalen: Aus Psychiatrie geflohener Gewalttäter gefasst
Oregon/ USA: Mann tötet mit Messer zwei Männer in Straßenbahn
Afghanistan: Zwei Bomben explodiert - 20 Todesopfer

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.01.2011 12:24 Uhr von cashass
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Unbestätigten Berichten zufolge wurde per einstweiliger Verfügung die Ausstrahlung im örtlich ansässigen Radiosender untersagt.
Eine entlastende Gegendarstellung wäre vielleicht ein besseres Mittel gewesen, um diese Sache aufzuklären und die Öffentlichkeit zu informieren. So hegt nicht nur der Bürger den Verdacht: "Ist also doch was dran".
Kommentar ansehen
08.01.2011 12:59 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
wer will da: an die Macht? Sammeln von Infos zur Diskreditierung ist eine gute Methode, hat schon anderen an die Spitze geholfen. Nur hinterhältig und konspirativ erworbenen Daten ist kein Vertrauen zu schenken. Aber es bleibt, wie gesagt, immer etwas hängen. Saubande!
Kommentar ansehen
08.01.2011 12:59 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Mit dieser: und allen Spitzeleien der letzten Jahre, inklusive den aus den Medien bekannt gewordenen, fühlt man sich richtig ein bisschen in die DDR zurück versetzt.

Nur das in diesen Fällen die Stasi nicht verantwortlich gemacht werden kann sondern Privatdedektive, Chefs von großen Konzernen und Parteiesoldaten die wiederum für ihre Chefs" Wahlkampfmunition " beim politischen Gegner sammeln um diese Erkenntnisse bei der nächsten Wahl benutzen zu können...usw., usw. ....

Wo eigentlich sind unsere Berufsbürgerrechtler, die sich doch sonst auch über jeden kleinen billigen Zuträger der Stasi stundenlang im TV ausgelassen haben...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordkorea-Konflikt: USA wollen Raketenabwehr in der Praxis testen
USA: Schlafmohn-Plantage per Zufall entdeckt - Marktwert 500 Millionen Dollar
G7-Gipfel: Donald Trump ignoriert Rede des italienischen Gastgebers


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?