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Der Aufenthaltsort von Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann war schon 1952 bekannt

Die Bild Zeitung hat einen Teilerfolg im Prozess gegen den Bundesnachrichtendienst (BND) um die Herausgabe der Akten von Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann verbuchen können. Aufgrund des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgerichtes, wurde ein Teil der geheimen Akte der Tageszeitung vorgelegt.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass der BND bereist im Jahre 1952 darüber informiert war, dass sich der 1960 festgenommene Adolf Eichmann in Argentinien aufhielt. Aus seiner Karteikarte, die bei den Unterlagen aufgefunden wurde, geht auch hervor, unter welchen Namen der Kriegsverbrecher dort lebte.

Somit ist erwiesen, dass Eichmann schon Jahre vor seiner Festnahme durch den israelischen Geheimdienst, hätte inhaftiert werden können. Der Nazi-Verbrecher, der mitverantwortlich für den Tod von mehreren Millionen Juden war, wurde 1962 hingerichtet.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nazi, Argentinien, BND, Verbrecher, Adolf Eichmann
Quelle: www.bild.de
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08.01.2011 10:40 Uhr von Magier47058
 
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