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Der Aufenthaltsort von Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann war schon 1952 bekannt

Die Bild Zeitung hat einen Teilerfolg im Prozess gegen den Bundesnachrichtendienst (BND) um die Herausgabe der Akten von Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann verbuchen können. Aufgrund des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgerichtes, wurde ein Teil der geheimen Akte der Tageszeitung vorgelegt.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass der BND bereist im Jahre 1952 darüber informiert war, dass sich der 1960 festgenommene Adolf Eichmann in Argentinien aufhielt. Aus seiner Karteikarte, die bei den Unterlagen aufgefunden wurde, geht auch hervor, unter welchen Namen der Kriegsverbrecher dort lebte.

Somit ist erwiesen, dass Eichmann schon Jahre vor seiner Festnahme durch den israelischen Geheimdienst, hätte inhaftiert werden können. Der Nazi-Verbrecher, der mitverantwortlich für den Tod von mehreren Millionen Juden war, wurde 1962 hingerichtet.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nazi, Argentinien, BND, Verbrecher, Adolf Eichmann
Quelle: www.bild.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2011 10:40 Uhr von Magier47058
 
+3 | -0
 
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Das finde ich ganz schön heftig, dass man nicht schon Jahre vorher etwas unternommen hat. Vermutlich ist dies bei vielen gesuchten Menschen so.
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08.01.2011 11:04 Uhr von usambara
 
+4 | -2
 
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Organisation Gehlen die Vorläuferorganisation den BND bestand zu Teilen aus Mitgliedern von Gestapo bis SS.
Die Organisation Gehlen ging 1956 mit der Gründung des BND darin auf.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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08.01.2011 16:59 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -3
 
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@MitZink normalerweise würde ich dich beschimpfen. Aber über diese news wäre mir auf die Schnelle auch kein anderer Kommentar eingefallen.

Wann endlich wird einmal ein Schlussstrich über die ganze Nazizeit gezogen. Wieviel % leben denn überhaupt noch von denen die die Taten verübt haben, oder von denen die durch Glück das ganze Massaker überlebt haben.

Wer sich geschichtlich orientieren möchte kann Bücher kaufen. Ich denke dadurch, dass dieses Thema immer wieder zur Sprache kommt, denken die Rechtsextremisten, sie könnten anhänger finden. Läuft in Deutschland einfach dumm. Mussolinin, der ein Hitleranhänger war, der Adölfchen unterstützt hat, wollte, über den redet in Italien kein Mensch mehr.

Ich muss jetzt hier einfach mal eine Zeitschrift einer Glaubensgemeinschaft zitieren Deutschland "Wachet auf"
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09.01.2011 21:34 Uhr von DEMOSH
 
+0 | -1
 
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Der heilige Eichmann: Durch die kath.Kirche wurde Eichmann&Co geholfen.
Schwerverbrecher und Massenmörder bringen Ablass in die Kirchenkasse.
Adenauer wußte bescheit.
Ein guter Katholik.
Juden bezahlten keine Kirchensteuer.
Der Papst war schon immer ein Schutzpatron der Nazis und
Kindermissbrauchtäter.
Wird Eichmann bald heilig gesprochen?
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04.04.2011 09:06 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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usambara, und dazu war dann auch noch das neue auswärtige Amt ebenfalls konsequent mit Alt-Nazis besetzt.
Diese Herrschaften warnten dann im Bedarfsfall die alten Kollegen, wenn deren Enttarnung und Verhaftung zu befürchten war, rechtzeitig vor...

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