07.01.11 21:19 Uhr
 2.015
 

Bundesregierung plant Änderung der Pendlerpauschale

Kaum hat das Jahr begonnen, droht der regierenden schwarz-gelben Koalition erneut eine handfeste Auseinandersetzung. Das geplante Konzept zur "Steuervereinfachung" sieht auch Änderungen bei der Pendlerpauschale vor. Für manche Arbeitnehmer könnte das teuer werden.

Wie der Bund der Steuerzahler (BdSt) ausgerechnet hat, könnte die geplante Vereinfachung gleich für viele Pendler Mehrbelastungen mit sich bringen. War die steuerliche Veranlagung der Fahrtkosten bislang frei wählbar, sollen sich Arbeitnehmer künftig vorher festlegen.

Einer ersten Modellrechnung zufolge rechnen die Steuerexperten des BdSt damit, dass je nach Länge der Fahrtstrecke zum Arbeitsplatz zwischen 100 und 200 Euro weniger steuerlich geltend gemacht werden können. BdSt-Vizepräsident Reiner Holznagel forderte Nachbesserungen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Bundesregierung, Änderung, Pendler, Pendlerpauschale, Steuerkonzept
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2011 21:19 Uhr von Rheinnachrichten
 
+20 | -3
 
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Diese Bundesregierung macht wirklich ernst. Fassen wir die Ungerechtigkeit der Subventionen (streng genommen ist die Pendlerpauschale auch eine) mal zusammen.

Zuerst fördert die Bundesregierung (wer sie bildet, ist eigentlich egal - alle Farben sind dabei) den Bau von Eigenheimen auf der grünen Wiese. Nun, wo die Arbeitnehmer außerhalb wohnen, wird die Pendlerpauschale wie eine Salami klein geschnitten.

Manchmal kann man den Frust vieler hier schon verstehen.
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07.01.2011 21:50 Uhr von Klassenfeind
 
+25 | -4
 
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Das ist FDP Hinter jeder Steuersenkung steht eine Erhöhung ....von Abgaben ....oder wahlweise... Kürzung von Vergünstigungen.

Kein Wunder, das immer mehr Leute regelrechte Angsattacken bekommen, wenn Vertreter dieser Partei von " Mehr Netto vom Brutto" oder Senkung und Vereinfachung der Steuern labern...irgendwem geht es dann ans "Leder" und es sind immer die dran, die ohnehin jeden Cent vorm ausgeben dreimal umdrehen müssen...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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07.01.2011 22:30 Uhr von thelast1
 
+14 | -2
 
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tja: irgendwer hat sie ja damals gewählt
und genau solche wählen die auch bei der nächsten wahl

dem bürger gehts anscheinend zu gut als das sie was daran ändern würden

in anderen ländern wird glich der ganze verkehr lahmgelegt und hier .... pass meckereien in boards, foren ggfls mal ein statment in ner zeitung mehr aber auch net
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08.01.2011 01:39 Uhr von claeuschen
 
+2 | -10
 
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@vorredner: Was ist denn das hier für eine bekloppt-aggromäßige Debatte. Und was soll das ständige Gemotze über die Regierung.

:-(

[ nachträglich editiert von claeuschen ]
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08.01.2011 02:56 Uhr von Bruno2.0
 
+3 | -1
 
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Mehr Netto vom Brutto!!!!!!!! Da muss man doch immer wieder dran denken und was ist mal wieder Passiert wir Zahlen VIEL mehr und es hätte eher heißen sollen Weniger Netto vom Brutto und Niedriglohnsektor Ausbau
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08.01.2011 08:13 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -3
 
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ZEUS35 hmpf: Ich zitiere:
„Autor, du hast ja nen Knall!“

Nun.....
Ich geh mal der Reihe nach, damit das nicht in den falschen Hals kommt:

Zitate in Anführungsstrichen, Kommentare ohne:
„Das dümmliche, von der Politik inszenierte Gefasel, dass die Absetzbarkeit des Arbeitsweges eine Subvention ist, kann ich nicht mehr hören.“

Nun....
Da Du mich mit diesem Satz nicht persönlich angesprochen hast, will ich das mal als „Frust ablassen“ bezeichnen. Wie im Kommentar angesprochen, ich zitiere mich selbst:
„Manchmal kann man den Frust vieler hier schon verstehen“.
Da ich gemeint war, kann ich [Fettschrift: Dich verstehen!]
[Fettschrift Ende, Normalmodus an]

„Dann müßten ja auch alle Betriebsausgaben einer Firma als Einnahmen angerechnet werden.“
Warum das?
(Mit fällt was auf, nur kurz am Rande. Du scheinst es mit den neuen Rechtsschreibregeln nicht so am Hut zu haben. Im ersten Satz schreibst Du „dass“ mit doppel „s“ (neue Regel), hier „müssten“ mit „ß“ (alte Regel?) Wie gesagt, nur am Rande, deshalb in Klammern

„Da geht da keiner ran, neee natürlich nicht, wird auch nicht als Subvention betitelt, wenn der Chef die Lohnkosten, Dienstwagen, Miete, Material, etc, vom zu versteuernden Betriebsergebnis abzieht.“

Haben wir da nicht ein paar Kapitel im Buch des „Wirtschaftslebens“ überschlagen?
Du kommst also direkt auf den Punkt und erwartest, dass ich Dir folge.
Welche Firmen meinst Du ?
McDonalds, Schmitz & Nittenwilm Bäckereikette, Nokia, Deutsche Bank, Deutsche Bahn, Der Staat ????? (Ochnöööö)

„Und das Scheinargument mit dem Wohnen auf der grünen Wiese ist auch lächerlich, schließlich gibt es auch Ballungsgebiete oder Großstädte wo der Arbeitsweg 30-50 Km lang sein kann ohne das ich aus dem Wald komme.“
Wow,
aufrichtigen Dank. Versteckt hinter "Dampf ablassen", dem „Lied vom kleinen Manne“ so eine Bombe an Info hinterher.

Bin begeistert und muss Dir Recht geben. Diesen Punkt hatte ich in meinem Kommentar nicht bedacht. Die Ämter verlangen Fahrtwege bis zu 150 Kilometer (einfache Fahrt), um eine akzeptable Arbeitsstelle anzunehmen, um dieses Argument mal auf die Spitze zu treiben.

Diese Menschen, die tagtäglich Hunderte Kilometer zurücklegen müssen, wären in der Tat gearscht und zwar richtig. Entscheiden Sie sich falsch, kann sie das bis zu einem „Hunni“ im Jahr kosten. Hört sich erst mal nicht viel an, kann aber weh tun, wenn man als „Ernährer“ „Mäuler zu stopfen“ hat. (ich spreche mal die „Frust-Ablass-Sprache“), wäre ich betroffen.

Genau das hätte ich auch unterbringen sollen, absoluter Konsens ! ! !

Sollte Dich dieser Frust geritten haben, mir tatsächlich einen „Knall“ vorzuwerfen, habe ich drei „Fürbitten“:

1. Stelle bitte die wichtigen Argumente, die Du eigentlich meinst, in die Diskussion einbringen zu müssen, an den Anfang Deiner Ausführungen, wahlweise in den zweiten Absatz. Oder geh noch mal auf Klo und schau danach, was Du wie geschrieben hast. Man kann zehn Minuten „editieren“.

Deine Äußerungen könnten anderer Stelle Menschen verletzen. Es ist die Sprache, die eine sachliche Diskussion manchmal ein wenig erschwert. Nicht alle sind so ausgeglichen und lesen eine Info oder ein Statement zwei Mal. Ich hab mir mal für Dich die Mühe gemacht.

2. Nimm bitte zur Kenntnis, dass nicht alle Unternehmer das „Geld in den Arsch gepumpt bekommen“, wie es ein Gleichargumentierer mal so trefflich ausgedrückt hat. Es gibt in Deutschland vor allem erst mal viele, ich betone, sehr viele Kleinunternehmer. Denen eine Subventionsdebatte auf’s Auge zu drücken, wäre purer Sozialismus. Der Staat nagt eh schon an den Innungen der Gebäudereiniger und Pflegekräfte.

Das Wirtschaftsleben wird erst richtig kompliziert, wenn wegen einiger „reicher“ Anwaltskanzleien die vielen „darbenden“ zur Kasse gebeten werden. Ich könnte es auf fast jede Branche ausweiten.

3. Lass Dich wegen Deinem "Knallschaden" mal medizinisch behandeln!
(Den musste ich Dir noch mit auf den Weg geben. Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt nicht kompromittiert.)

Ein ziemlich „imprägnierter“ Nachrichtenschreiber empfiehlt sich!

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