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Zahlen der gewaltbereiten Linken und der Islamisten in Deutschland steigen

Nach Angaben des Verfassungsschutzes steigt in Deutschland kontinuierlich die Zahl der gewaltbereiten Linken und Linksextremen. Der Zuwachs im vergangenen Jahr betrug 600 Personen. Insgesamt werden damit 32.200 Personen der extremen Linken zugerechnet.

Bei den Marxisten und Leninisten betrug der Zuwachs ungefähr 500 Personen und die Gesamtzahl beläuft sich damit auf 26.800 Personen. Der Verein "Rote Hilfe", der straffällig gewordenen Linke unter die Arme greift, verzeichnet inzwischen 5.500 Mitglieder.

Die "Islamische Gemeinschaft Mili Görüs" verzeichnet inzwischen 30.000 Mitglieder. Gegen einige Verantwortliche des Vereins wurde von der Kölner Staatsanwaltschaft schon ermittelt. Es ging dabei um Spendenbetrug. Insgesamt rechnet der Verfassungsschutz mit 37.500 Islamismus-Verdächtigen.


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WebReporter: NetReport2000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Gewalt, Statistik, Islamismus, Linksextremismus
Quelle: www.tagesspiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2011 18:00 Uhr von Babykeks
 
+7 | -3
 
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Das Feindbild ist bei gewaltbereiten Extremiste Das Feindbild ist bei gewaltbereiten Extremisten immer viel leichter austauschbar, als ihre Assi-Gesinnung, die sich nur ein Ventil sucht...

Ausserdem genießen Linksradikale und Islamisten in Presse und Gesellschaft (und vermutlich auch in Rechtssachen) zur Zeit immer noch eine Sonderbehandlung...

Von daher - Assis bleiben Assis...egal ob sie gegen Rechte, gegen Linke, gegen Anderstämmige oder gegen Andersgläubige vorgehen. Deren Überzeugungen sind einfach nur immer die gleichen Ausreden, von denen jede Gruppe selbst total überzeugt ist.

Es ist nur eine Frage der Zeit, in der wir uns befinden, welche Gruppierung die Bevölkerung gerade politisch-korrekt findet aus Angst, ausgegrenzt zu werden.
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07.01.2011 19:10 Uhr von HimmelUeberDir
 
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sagt wer ? Die Rechten (Faschisten) ? Ausgerechnet die. xD

[ nachträglich editiert von HimmelUeberDir ]
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07.01.2011 19:48 Uhr von Jummi
 
+2 | -12
 
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08.01.2011 03:03 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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man, kann euch beide eigentlich nur bemitleiden. oder auslachen. je nachdem, was gerade mehr spass macht. aber suhlt euch noch ne weile in eurem selbstmitleid.
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08.01.2011 09:05 Uhr von Jummi
 
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@sosoaha: "leider kann ich dir nur EIN plus geben
:D"

Das macht nichts, wir sind viele, das ist die Hauptsache. :-)
Immer mehr Menschen gehen mit offenen Augen durchs Ländle, das erschreckt die Konservativen, deshalb werden die gewalttätig.
Stuttgart war ein gutes Bespiel dafür.
Gewalt ist ein Zeichen der Hilflosigkeit, unsere Konservativen sind hilflos, sie haben keine Argumente mehr für ihren Kapitalismus.
Der Widerstand gegen Atompolitik und unnütze Projekte, wie
S21, ist längst in der breiten Bevölkerung angekommen, es sind eben nicht nur linke Demonstranten, die ein weiter so ablehnen.
Der Widerstand geht weiter, davon ist auszugehen.
Welche Mittel die Regierung dagegen wählt, bleibt abzuwarten.

http://www.jungewelt.de/...
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08.01.2011 09:25 Uhr von Jummi
 
+1 | -3
 
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@ElChefo: "...kann euch beide eigentlich nur bemitleiden. oder auslachen. je nachdem, was gerade mehr spass macht. aber suhlt euch noch ne weile in eurem selbstmitleid. "

Wenns dir Spass macht!? :-)

http://www.kritische-polizisten.de/
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08.01.2011 10:40 Uhr von ElChefo
 
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Jummi tja, ich lache lieber, als das ich weine.

Nenne mir eine kommunistische Revolution, die auch nur annähernd friedlich abgelaufen ist, zeige mir eine der mannigfaltigen kommunistischen Theorien, die ohne (...)-kampf auskommen, dann darfst du dir auch erlauben, auf die Ordnungshüter eines Rechtsstaates zu zeigen. Oder soll ich mich jetzt deiner Methode bedienen und Links auf dokumentatorische Seiten des KGB, der Securitate, Maskirovka, Stasi oder im Kern der Sache, die "rote" Armee posten?

...werd erwachsen.
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08.01.2011 11:08 Uhr von XL-Schrauber
 
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Jummi: Deine verlinkte Seite ist nicht sehr vertrauenswürdig.

Dort wurden die Personalien eines Polizisten (Demo - Stuttgart 21) genannt.
Nur war der Polizist gar nicht bei der Demo.

Siehe hier: http://www.kritische-polizisten.de/...

Hier mal was über den Vorsitzenden: http://tinyurl.com/...

Der Typ ist nicht gerade "SAUBER".

[ nachträglich editiert von XL-Schrauber ]
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08.01.2011 19:55 Uhr von Jummi
 
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@XL-Schrauber: "Deine verlinkte Seite ist nicht sehr vertrauenswürdig.

Dort wurden die Personalien eines Polizisten (Demo - Stuttgart 21) genannt.
Nur war der Polizist gar nicht bei der Demo.

Siehe hier: http://www.kritische-polizisten.de/ "


Habs mir angesehen, die haben das ja selbst richtiggestellt.



"Hier mal was über den Vorsitzenden: http://tinyurl.com/

Der Typ ist nicht gerade "SAUBER"."



Was soll daran nicht sauber sein?
Der hat die Org. "Kritische Polizisten" schon 1987 gegründet und war selbst Polizist?!
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09.01.2011 06:37 Uhr von Jummi
 
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@ElChefo: "Nenne mir eine kommunistische Revolution, die auch nur annähernd friedlich abgelaufen ist, zeige mir eine der mannigfaltigen kommunistischen Theorien, die ohne (...)-kampf auskommen,"

Eine Revolution, ob nun von Feudalismus zum Bourgeoisie- Kapitalismus (Französische Revolution), oder vom Feudalismus zum Sozialismus (Russische Revolution) kann nur dann friedlich verlaufen, wenn die Unterdrücker kampflos ihre Macht abgeben und soziale Verbesserungen zulassen.
Das taten der französische König, ebenso der russische Zar
nicht.

Ein friedlicher Wandel hat zB. in Venezuela stattgefunden, Chavez und seine Partei ist durch Wahlen an die Macht gekommen. Doch die Gefahr eines Putsches besteht auch dort weiter.
Und, daß die Bourgeoisie bereit ist, demokratische Wahlen nicht anzuerkennen, hat schon der Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten in Chile, Salvador Allende, 1973 gezeigt.
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09.01.2011 15:18 Uhr von ElChefo
 
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Jummi: Also... vorneweg, es war nicht das Bürgertum, das gegen Allende geputscht hat, sondern das Militär. Zudem wurde das aus Amerika noch forciert - siehe dazu die Aussagen Henry Kissingers. Es ist geradezu zynisch, das sorum "schönzureden". Es ging NUR und AUSSCHLIESSLICH darum, einen sozialistischen, potentiell sowjetfreundlichen Staat vor der eigenen Haustür zu verhindern.

Natürlich ist es sehr einfach, das prinzipiell alle Regierungen, gegen die revolutioniert werden soll, erstmal als Unterdrücker dargestellt werden. Wenn man das Ganze ein wenig rational betrachtet, wieso ist dann die Revolution auch automatisch soziale Verbesserung? In erster Linie ist doch sozialer Friede eine Verbesserung und stetiger Kampf und Umsturz doch das Gegenteil, oder?

Zu deiner Logik: Natürlich ist ein Krieg viel friedlicher, wenn der fiese Gegner seine Waffen erst gar nicht erhebt. Das rechtfertigt aber noch lange nichts. Wer ist der Revolutionär, das er von der Gegenseite erwartet, sich nicht zu wehren?
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10.01.2011 09:39 Uhr von Jummi
 
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@ElChefo: "Also... vorneweg, es war nicht das Bürgertum, das gegen Allende geputscht hat, sondern das Militär."

Das Militär unter Pinochet hat im Auftrag des CIA geputscht, und der CIA arbeitet im Auftrag des Großkapitals und der Bourgeoisie.
Natürlich nicht nur im Interesse des US- Kapitals-Bürgertums, sondern des Kapitals weltweit.

"Natürlich ist es sehr einfach, das prinzipiell alle Regierungen, gegen die revolutioniert werden soll, erstmal als Unterdrücker dargestellt werden."

Eine Revolutionäre Situation entsteht wenn Menschen unterdrückt werden, wenn es keinen anderen Ausweg aus Armut, Massenarbeitslosigkeit gibt.
Auch die Angst vor einem Krieg kann Revolutionen auslösen, wenn die Menschen erkennen, daß dieser Krieg nur der Erhaltung des Kapitalismus dient und sie dafür verheizt werden sollen.

"Wenn man das Ganze ein wenig rational betrachtet, wieso ist dann die Revolution auch automatisch soziale Verbesserung? In erster Linie ist doch sozialer Friede eine Verbesserung und stetiger Kampf und Umsturz doch das Gegenteil, oder? "

Eine Revolution zieht erst dann soziale Verbesserungen nach sich, wenn das System geändert wird, wenn die Ursachen für Arbeitslosigkeit, Armut und Krieg beseitigt werden.
Sozialer Friede kann erst erreicht werden, wenn es zB. allen Menschen gut geht und sie von ihrer "Hände Arbeit" leben können, ohne zusätzlich Almosen beantragen zu müssen.

Der Soziale Friede ist gestört, wenn Menschen trotz Vollzeitjob zum Amt müssen um Hartz-IV zu beantragen, weil das Geld zum Leben nicht reicht.
Er ist gestört, wenn Menschen nur noch für kurze Zeit eingestellt werden und wieder entlssen werden.
Beides ist entwürdigend.

Er ist gestört, wenn Kommunen pleite gehen, weil sie Milliarden aufwenden müssen um Hartz-IV aufzustocken, dadurch haben sie kein Geld für andere öffentliche Aufgaben, dadurch müssen sie wiederum Steuern und Abgaben erhöhen, was auch wieder die Gering- und Normalverdiener besonders hart trifft.

Er ist gestört wenn Preise, vor allem für Energie, Wasser- Abwasser, Gesundheit, Mieten usw. steigen, die Löhne dafür aber nicht mehr mithalten können.

Der soziale Friede ist gestört, weil die einfachen Menschen für die Folgen des Systems selbst und die Krisen im System zur Rechenschaft gezogen werden, obwohl sie nichts dafür können.

Der Kampf gegen die Zustände ist nur eine logische Antwort auf die Zustände selbst, der Klassenkampf beginnt erst dann, wenn man die Massen, von Oben herab, dazu zwingt.
Das muß aber nicht Revolution heißen, das kann auch Protest und Generalstreik heißen, ja selbst eine Wahl, die zu einem gerechteren System führt, kann Klassenkampf sein, wenn der Werktätige, der lohnabhängig Beschäftigte dieses Ergebnis durch seine Stimme herbeigeführt hat.

"Zu deiner Logik: Natürlich ist ein Krieg viel friedlicher, wenn der fiese Gegner seine Waffen erst gar nicht erhebt. Das rechtfertigt aber noch lange nichts. Wer ist der Revolutionär, das er von der Gegenseite erwartet, sich nicht zu wehren? "

Krieg ist niemals friedlich.
Krieg kann man nicht mit Revolution verwechseln, weil Krieg (Angriffskrieg) eine Aggression darstellt, Aggression gegen ein anderes Land, gegen ein anderes Volk.
Nur der Verteidigungskrieg ist ein gerechter Krieg.

Der Revolutionär erwartet von der Gegenseite nicht die kampflose Kapitulation.
Die Revolution beginnt aber erst wenn das Volk sich massiv gegn die Zustände wehrt, und dann die Gegenseite das Volk massiv unterdrückt, auf demonstrierende Arbeiter schiessen lässt oder sie zusammenprügelt.

Was wäre wenn?
Spekulation:
Was wäre, wenn eine Linke in Deutschland durch Wahlen an die Macht käme und sich nicht korrumpieren lässt?
Würden die jetzigen Herrscher, das Großkapital mit seiner Bourgeoisie, das akzeptieren und einen Wandel zulassen, oder würden sie alle Mittel einsetzen, um diesen Wandel zu verhindern?
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11.01.2011 00:33 Uhr von ElChefo
 
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Jummi: "Natürlich nicht nur im Interesse des US- Kapitals-Bürgertums, sondern des Kapitals weltweit."

_DIE_ CIA arbeitet im Auftrag und Interesse der US-Regierung und in diesem Falle in dem Interesse, eine sozialistische, sowjetfreundliche Regierung vor der eigenen Haustür zu verhindern.
Dazu Henry Kissinger:
´I don´t see why we need to stand by and watch a country go communist due to the irresponsibility of its people. The issues are much too important for the Chilean voters to be left to decide for themselves.´

"Eine Revolutionäre Situation entsteht wenn Menschen unterdrückt werden, wenn es keinen anderen Ausweg aus Armut, Massenarbeitslosigkeit gibt."

Also in etwa so wie 1848, 1919 oder 1989?

"Eine Revolution zieht erst dann soziale Verbesserungen nach sich, wenn das System geändert wird, wenn die Ursachen für Arbeitslosigkeit, Armut und Krieg beseitigt werden."

Die Lösung kann dann aber nicht die sein, das man einen Diktator gegen einen anderen ersetzt... siehe Lenin vs. Trotzki vs. Stalin. DIE Lösung, die du mit diesem Satz skizzierst, ist, den Menschen zu entfernen. Ausschliesslich der Mensch selbst ist Opfer und Täter in diesen drei genannten Faktoren.

"Was wäre, wenn eine Linke in Deutschland durch Wahlen an die Macht käme und sich nicht korrumpieren lässt?"

Dann wäre sie durch die Mehrheit legitimiert. So wie jede andere Regierung, die in, mit und durch die Mittel einer repräsentativen Demokratie in die Regierung gewählt wird. Strassenkampf, Agitation, Bedrohung, Klassenkampf und Revolution sind aber offensichtlich keine Mittel einer Demokratie, oder?

Weisst du, gerade an dem letzten Post sehe ich den Unterschied zwischen unseren Positionen:
Ich bin Realist. Ich habe akzeptiert, wie gewisse Mechanismen der Welt funktionieren. Du und auch der Revolutionär versteht die Welt als experimentierlustigen Sandkasten, ohne zu begreifen, das wir von Menschen reden, die nicht die beste, sondern die praktikabelste Lösung anstreben. Es ist illusionär, eine Realpolitik an irgendwelchen Theorien, gestrickt aus Träumen aufzuhängen und beim Scheitern permanent nur dem politischen Gegner die Schuld zuzuschieben.
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11.01.2011 10:49 Uhr von Jummi
 
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@ElChefo: "Weisst du, gerade an dem letzten Post sehe ich den Unterschied zwischen unseren Positionen:
Ich bin Realist. Ich habe akzeptiert, wie gewisse Mechanismen der Welt funktionieren. Du und auch der Revolutionär versteht die Welt als experimentierlustigen Sandkasten, ohne zu begreifen, das wir von Menschen reden, die nicht die beste, sondern die praktikabelste Lösung anstreben. Es ist illusionär, eine Realpolitik an irgendwelchen Theorien, gestrickt aus Träumen aufzuhängen und beim Scheitern permanent nur dem politischen Gegner die Schuld zuzuschieben. "

Und da liegt der Unterschied: Ich begreife nicht den Menschen als Feind, auch wenn er eine tragende Funktion im Kapitalismus inne hat, ich begreife das System Kapitalismus als Menschenfeindlich und Menschenverachtend, da dieser Arbeitslosgkeit, Armut und Kriege hervorbringt, der Mensch, egal ob G.W.Bush oder Merkel, ist nur Werkzeug des Kapitals, sie handeln im Interesse des Großkapitals.
Den Kapitalismus überwinden heißt, den Planeten Erde für alle Menschen lebenswert zu machen, ob das irgendwann zum Kommunismus führt, weiß ich nicht, auf jeden Fall wird es sozialistisch sein, Sozialismus heißt ; Solidarisch und Sozial.

Frage: Du lebst doch in einer Stadt oder in einem Dorf, oder?
Wie funktioniert das Leben, die Finanzierung dort?
Hast du dich jemals gefragt, wieso für Stadt und Dorf auch der Begriff Kommune verwendet wird?
Eine solche Kommune kann nur funktionieren, wenn alle Menschen sich geichberechtigt an der Finanzierung beteiligen.
Warum haben die Kommunen kein Geld mehr?
Wieso müssen sie schon Schlaglöcher versteigern?
Wieso werden Schwimmbäder, Jugendclubs, Bibliotheken, Theater und Schulen geschlossen?
Wieso werden Krankenhäuser privatisiert oder geschlossen?

Antwort: Weil immer mehr Menschen immer weniger Geld verdienen, durch Arbeitslosigkeit oder Billigjobs und Hartz-IV, am Tropf der Kommunen hängen, diese Menschen weniger Geld für Konsum zu Verfügung haben, und der Binnenmarkt dadurch schwächelt, was wiederum Arbeitsplätze kostet, wodurch die Kommunen wiederum weniger Steuern einnehmen usw., ist ne Kette ohne Ende.

Kann der Kapitalismus diese Krise überwinden?
Ich denke nein, denn Kap. ist ein Schneeballsystem, welches ständigen Wachstum vorraussetzt, und das funktioniert nicht, siehe "Pyramidenspiel".

http://de.wikipedia.org/...
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11.01.2011 20:40 Uhr von ElChefo
 
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Jummi: Vorneweg, zeige bitte auf den Part aus meinem Post, wo ich den Menschen - unabhängig von seiner Funktion - als Feind dargestellt habe. Ebenfalls verkennst du die Vergleichbarkeit von Kommunismus und Kapitalismus.

Du kannst doch keine Staats- und Gesellschaftsform mit einer Wirtschaftsform vergleichen - im gleichen Maße, wie du keinen Sportwagen mit einem Lastwagen vergleichen kannst und am Ende sagst, der Sportwagen gewinnt, weil er schneller fährt. Das passt einfach nicht.

Wo wir schon dabei sind, erkläre doch bitte mal, was dann am kommunistischen Gedanken, den ich durchaus genauso düster zeichnen kann, wie du es hier mit dem Kapitalismus tust, weniger menschenfeindlich sein soll. Deine Argumentation betreffend dieses Punktes ist dermaßen beliebig und floskelhaft, das ich prinzipiell nur die Worte austauschen muss, um die gleiche Argumentation für meinen Standpunkt zu erhalten.

...
Antwort: Ich wohne in einer Großstadt >600k Einwohner. Das Leben funktioniert. So wie es ist.
Der Begriff Kommune wird verwendet, weil er etymologisch auf die Bedeutung "Körperschaft" oder "Gemeinde" zurückgeht - lange, bevor Marx/Engels den Begriff als "Kommunismus" für ihre Theorien entwickelten. Miteinander haben diese beiden Begriffshintergründe allerdings wenig bis gar nichts zu tun.

"Warum haben die Kommunen kein Geld mehr?"

Lässt sich doch einfach nachvollziehen. Überalterung und Arbeitslosigkeit ist zum Beispiel so ein Grund dafür. Mangelnde Modernisierung der Bildungssysteme und -mittel ist ein weiterer Grund. Im Übrigen beides Gründe, auf die auch weder Kommunismus noch Sozialismus Antworten liefern.

"Wieso müssen sie schon Schlaglöcher versteigern?"

Polemik. Belege bitte.

"Wieso werden Schwimmbäder, Jugendclubs, Bibliotheken, Theater und Schulen geschlossen?"

Geld - die Frage hast du schon gestellt, siehe "Warum haben Kommunen kein Geld mehr".
Das sinkende Einkommen ist nicht Quelle des Problems, sondern lediglich ein weiteres Symptom.

"Ich denke nein, denn Kap. ist ein Schneeballsystem, welches ständigen Wachstum vorraussetzt, und das funktioniert nicht, siehe "Pyramidenspiel"."

Seltsamerweise ist dein Gegentheorem auch nur eine weitere Illusion, die keine wahre Chance birgt, ausser einer erzwungenen Gleichmacherei - kannst ja gerne mal die aktuellen Spiegelartikel hinsichtlich der RL-Konferenz lesen, da ist sehr gut beschrieben, was sich DKP, Spartakisten und Kommunisten so alles vorstellen. Alle haben eins gemeinsam: Diese Sandkasten-Experimente sind genausowenig finanzierbar wie sie definierbar die garantierten Grundrechte unterminieren - bishin zur Abschaffung.


...und schlussendlich nochmal ausdrücklich:
Der Kommunismus ist ein Gesellschaftsmodell, der Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform. Von daher ist beides miteinander weder vergleichbar noch untereinander ersetzbar.

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