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Algerien: Unruhen und Plünderungen nach Preisexplosion

Seit einigen Tagen wird der nordafrikanische Staat Algerien von heftigen Unruhen erschüttert. Vor allem junge Algerier lieferten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Mit Säbeln bewaffnet drangen die Protestierer in ein Reichenviertel der Hauptstadt Algier ein.

Dabei raubten sie mehrere Geschäfte aus. Weit kamen die 40 Plünderer allerdings nicht, Sicherheitskräfte konnte sie dort festsetzen. Auch in anderen Vierteln der Hauptstadt gab es gewaltsame Proteste. Derweil überlegt die Regierung, ob sie Internet und Mobilfunk vorübergehend sperren lassen.

Auslöser der jüngsten Unruhen sind neben der grassierenden Arbeitslosigkeit der jungen Generation (etwa 20 Prozent) vor allem die drastisch gestiegenen Preise im Land. Vor allem Grundnahrungsmittel wie Zucker sowie das Öl sind zuletzt um 20 bis 30 Prozent teurer geworden.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeitslosigkeit, Unruhe, Aufstand, Algerien, Plünderung, Algier
Quelle: www.n-tv.de

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07.01.2011 17:13 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Mt.Zink: nun ja.
Im Vergleich zu Algerien sind die Preissteigerungen bei uns eher ein "Luxusproblemchen". Ein Prozent Preissteigerung in einem Monat ist nun mal etwas weniger als 20 bis 30 Prozent.

Was passiert, wenn innerhalb eines Monats die Preise ähnlich heftig nach oben ausbrechen, wäre abzuwarten. Möglicherweise gibt´s dann auch hier Proteste.

Immerhin sind die "Ossis" 1953 auf die Straße gegangen. Grund damals waren übrigens auch damals deftige Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln. Also so ganz stimmt die Aussage nicht. Es liegt allerdings schon sehr lange zurück.

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