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Dioxin-Skandal - Positive Testergebnisse in Schleswig-Holstein bereits März 2010

Der Dioxin-Skandal greift immer weiter um sich. Industriefette, die mit Dioxin verseucht waren, sind wohl schon wesentlich länger zu Tierfutter verarbeitet worden, als bislang angenommen. Bereits im März 2010 wurde eine Probe des Futtermittellieferanten "Harles & Jentzsch" positiv getestet.

Demnach wurde bereits damals der zulässige Dioxin-Wert von 0,75 Nanogramm pro Kilogramm Fett um mehr als das Doppelte überschritten. Somit gelangte bereits vor zehn Monaten Dioxin-verseuchtes Tierfutter in Umlauf.

Die Grenzüberschreitung vom März wurde aber erst im Dezember im Agrarministerium von Schleswig-Holstein bekannt, so ein Sprecher von Ministerin Julian Rumpf. Auch Eigenkontrollen des Futtermittelherstellers mit entsprechendem Ergebnis nach März 2010 seien nicht gemeldet worden.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Schleswig-Holstein, Fett, Dioxin, Futtermittel, Harles & Jentzsch
Quelle: www.tagesschau.de

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